Donnerstag, 25. Januar 2007

Thailand Geographie

[Thailand Geographie]

Bei einer Gesamtfläche von etwas über 500.000 Quadratkilometern erstreckt sich Thailand auf ca. 1700 KM in Nord-Südlicher und ca. 800 KM in Ost-Westlicher Richtung. Das Land stößt im Norden an die letzten Ausläufer des Himalaya und im Süden an die malaiische Halbinsel. Es umschließt dabei im Süd-Osten den Golf von Thailand, der einen Teil des südchinesischen Meeres bildet.

Im Norden, Heimat der sogenannten Montagnards (Hill tribes) erhebt sich das Land bis zu seinem höchsten Punkt, dem Doi Inthanon mit 2565 m. Touristisch eine sehr empfehlenswerte Landschaft, s.u. Größere Städte: Chiang Mai, Chiang Rai, Sukhothai. Das so genannte goldene Dreieck heisst Lan Na (alte Bezeichnung) oder modern: Bahn Nork.

Im Nordosten stoßen wir auf die eher unwirtliche und touristisch unerschlossene Khorat-Hochebene, die im Sommer regelmäßig austrocknet und in der Regenzeit überschwemmt wird. Im Norden und Osten wird die Region Isaan vom Mekong begrenzt, der hier die Grenze zu Laos bildet. Nennenswerte Städte: Nong Khai, Nakhon Ratchasima, Udon Thani und Khon Kaen.

Die Zentralregion Thailands entwickelte sich um den Fluss Chao Phraya, der die fruchtbare und landwirtschaftlich stark erschlossene Region mit Wasser versorgt. Er mündet schließlich – südlich von Bangkok - im Golf von Thailand. Städte: Bangkok und die historische Stadt Ayutthaya.

Die Region im Osten ist ebenfalls hauptsächlich von Landwirtschaft geprägt und erstreckt sich vom Golf von Thailand auf der einen Seite, bis nach Kambodscha auf der anderen. Auf Grund der wunderbaren Strände und der Vielzahl kleiner Inseln wurde die Küstenregion in den letzten Jahren (Jahrzehnten) zunehmend touristisch erschlossen. Städte und Touristenzentren: Pattaya und die Inseln Koh Samet und Koh Chang.

Zentral- und Ostregion bilden zusammen das wirtschaftliche Herz Thailands.

Im Süden wandelt sich das Land, sowohl was die Geographie, als auch die Bevölkerung angeht. Die Südprovinzen liegen auf der nördlichen malaiischen Halbinsel und trennen damit den pazifischen vom indischen Ozean. An der schmalsten Stelle des Landes, das hier nur noch 64 KM misst, finden wir den Isthmus von Kra, der im Lande „dünner Hals“ genannt wird. An der Grenze zu Myanmar liegen die Tenasserim-Berge, im äußersten Süden stößt Thailand mit den Sankara Khiri Bergen auf Malaysia. Touristisch stark erschlossen finden wir hier die allgemein bekannten Traumstrände und Regenwälder. Die Bevölkerung wird, je weiter man in den Süden kommt, zunehmend von der moslemischen Kultur geprägt und spricht mehrheitlich malaiisch. Städte und Touristenzentren: die Inseln Phuket, Phi Phi, Samui, Phangan, Tao und Tarutao

Über zehn Prozent der gesamten Landfläche (60.000 Quadratkilometer) und 6000 Quadratkilometer Meer sind gesetzlich geschützt und als Nationalpark, als Wildschutzgebiet oder als Meerespark gekennzeichnet.

Thailand hat ca. 100 kleine und kleinste Inseln, die stellenweise auch touristisch erschlossen sind.

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