Donnerstag, 25. Januar 2007

Thailand allgemein

[Thailand allgemein]

Thailand liegt in Südostasien zwischen Myanmar (früher Burma bzw. Birma), Laos, Kambodscha und Malaysia. Es trennt das Andamanische Meer vom Golf von Thailand, und damit auch den indischen Ozean vom Pazifik.

Ähnlich wie Groß-Britannien ist es eine konstitutionelle Monarchie, die Regierung unter den jeweiligen Ministerpräsidenten wird demokratisch gewählt. Staatsoberhaupt ist der König.

Drei Viertel der Gesamtbevölkerung (65 Millionen Menschen im Jahre 2005) sind Thais, 14% chinesischer Abstammung. Daneben gibt es noch kleinere ethnische Gruppen wie Khmer, Malaien, Laoten, Inder etc. Besonders hervorzuheben sind dann noch die so genannten Bergvölker im Norden Thailands, die einen ganz anderen ethnischen Hntergrund haben.

Das Bevölkerungswachstum liegt derzeit bei unter einem Prozent, für das Jahr 2025 ist eine Einwohnerzahl von ca. 73 Millionen Thailändern prognostiziert.

Thailand ist einer der asiatischen Tigerstaaten. Und obwohl das weite Land hauptsächlich landwirtschaftlich geprägt ist, finden wir in den großen Städten auch Industrie. Neben Bangkok sind – von der Größe her – erwähnenswerte Städte:
Chiang Mai, Samut Prakan, Nakhon Ratchasima (das frühere Khorat), Nonthaburi, Chonburi und Khon Kaen.

Im Gegensatz zu seinen Nachbarstaaten war Thailand, bis Ende der dreißiger Jahre Siam genannt, niemals eine westliche Kolonie. Thailand selbst bedeutet: Land der Freien. Damit konnte sich eine eigenständige Kultur entwickeln, in der viele Einflüsse aus dem asiatischen Raum (man siehe die große chinesische Bevölkerungsgruppe), aber auch westliche Einflüsse (vielfach französische) sich zu einem homogenen Ganzen zusammenfinden konnten.

Die Amtssprache ist Thai, im Norden und Süden finden wir auch regionale Sprachen der Minderheiten wie z.B. Malaiisch. Englisch ist in der Tourismusindustrie weit verbreitet, wobei die Sprachkenntnisse eher am unteren Ende der Skala anzusiedeln sind. (ohne ein Pauschalurteil abgeben zu wollen!)

Telefonvorwahl +66
Internet TLD .th
Zeitzone (MEZ+6, MESZ+5)
Sommer-/Winterzeit gibt es nicht

Thailand Geographie

[Thailand Geographie]

Bei einer Gesamtfläche von etwas über 500.000 Quadratkilometern erstreckt sich Thailand auf ca. 1700 KM in Nord-Südlicher und ca. 800 KM in Ost-Westlicher Richtung. Das Land stößt im Norden an die letzten Ausläufer des Himalaya und im Süden an die malaiische Halbinsel. Es umschließt dabei im Süd-Osten den Golf von Thailand, der einen Teil des südchinesischen Meeres bildet.

Im Norden, Heimat der sogenannten Montagnards (Hill tribes) erhebt sich das Land bis zu seinem höchsten Punkt, dem Doi Inthanon mit 2565 m. Touristisch eine sehr empfehlenswerte Landschaft, s.u. Größere Städte: Chiang Mai, Chiang Rai, Sukhothai. Das so genannte goldene Dreieck heisst Lan Na (alte Bezeichnung) oder modern: Bahn Nork.

Im Nordosten stoßen wir auf die eher unwirtliche und touristisch unerschlossene Khorat-Hochebene, die im Sommer regelmäßig austrocknet und in der Regenzeit überschwemmt wird. Im Norden und Osten wird die Region Isaan vom Mekong begrenzt, der hier die Grenze zu Laos bildet. Nennenswerte Städte: Nong Khai, Nakhon Ratchasima, Udon Thani und Khon Kaen.

Die Zentralregion Thailands entwickelte sich um den Fluss Chao Phraya, der die fruchtbare und landwirtschaftlich stark erschlossene Region mit Wasser versorgt. Er mündet schließlich – südlich von Bangkok - im Golf von Thailand. Städte: Bangkok und die historische Stadt Ayutthaya.

Die Region im Osten ist ebenfalls hauptsächlich von Landwirtschaft geprägt und erstreckt sich vom Golf von Thailand auf der einen Seite, bis nach Kambodscha auf der anderen. Auf Grund der wunderbaren Strände und der Vielzahl kleiner Inseln wurde die Küstenregion in den letzten Jahren (Jahrzehnten) zunehmend touristisch erschlossen. Städte und Touristenzentren: Pattaya und die Inseln Koh Samet und Koh Chang.

Zentral- und Ostregion bilden zusammen das wirtschaftliche Herz Thailands.

Im Süden wandelt sich das Land, sowohl was die Geographie, als auch die Bevölkerung angeht. Die Südprovinzen liegen auf der nördlichen malaiischen Halbinsel und trennen damit den pazifischen vom indischen Ozean. An der schmalsten Stelle des Landes, das hier nur noch 64 KM misst, finden wir den Isthmus von Kra, der im Lande „dünner Hals“ genannt wird. An der Grenze zu Myanmar liegen die Tenasserim-Berge, im äußersten Süden stößt Thailand mit den Sankara Khiri Bergen auf Malaysia. Touristisch stark erschlossen finden wir hier die allgemein bekannten Traumstrände und Regenwälder. Die Bevölkerung wird, je weiter man in den Süden kommt, zunehmend von der moslemischen Kultur geprägt und spricht mehrheitlich malaiisch. Städte und Touristenzentren: die Inseln Phuket, Phi Phi, Samui, Phangan, Tao und Tarutao

Über zehn Prozent der gesamten Landfläche (60.000 Quadratkilometer) und 6000 Quadratkilometer Meer sind gesetzlich geschützt und als Nationalpark, als Wildschutzgebiet oder als Meerespark gekennzeichnet.

Thailand hat ca. 100 kleine und kleinste Inseln, die stellenweise auch touristisch erschlossen sind.

Thailand Wetter

[Thailand Wetter]

Das Klima in Thailand ist tropisch und wird vom Monsun geprägt. Die Temperaturen liegen im Durchschnitt über 18 Grad, wobei in den nördlichen Bergregionen auch etwas kühlere Temperaturen vorkommen können.

Die Jahreszeiten in Thailand definieren sich über die Niederschlagsmengen und nicht – wie bei uns – über die Temperaturen. Damit gibt es in Thailand nur drei Jahreszeiten:

a) In der Zeit von November bis Februar herrschen Nord- und Nordostwinde vor, die trockene und (relativ) kühle Luft bringen. Diese Zeit ist auch die bevorzugte Reisezeit für westliche Touristen.

b) In den Monaten März bis Mai, der so genannten Vor-Monsun-Zeit hat Thailand die höchsten Temperaturen, oftmals einiges über 35 Grad Celsius. Ein Reiseaufenthalt zu dieser Zeit ist eher nicht zu empfehlen, in Bangkok kommt es zu einer üblen Smog-Bildung.

c) Die Regenzeit liegt in den Monaten Juni bis September (Schwerpunkt September und Oktober), in der Südwestwinde feuchte Luft und Regen bringen. Als Reisezeit auch nicht unbedingt zu empfehlen. Zudem haben die Thais hier ihre Sommerferien, was zu einer Verknappung des Zimmerangebotes führen kann.

Thailand Religion

[Thailand Religion]

Thailand ist ein im Wesentlichen buddhistisches Land. Die thailändische Theravâda-Variante davon ist praktisch (jedoch nicht nach dem Gesetz) Staatsreligion. Über 94% der Bevölkerung sind buddhistisch, die übrigen Religionen sind geschützt. 4% Moslems im Süden, 0,6% Christen und eine kleinere Gruppe (ca. 65.000) indischstämmiger Hindus.

Im ganzen Land verstreut gibt es ca. 18.000 so genannte Wats, buddhistische Tempelanlagen. Diese sind nicht nur religiöse Stätten sondern vielfach auch Zentren des sozialen Lebens. Dies auch speziell im ländlichen Raum.

Für die tiefe Verwurzelung des Landes im Buddhismus kann die hohe Anzahl an Mönchen (160.000) gelten. Der Tradition entsprechend tritt fast jeder männliche Thai einmal in seinem Leben für mehrere Wochen in ein Kloster ein, um Meditation und mönchisches Leben kennen zu lernen.

Ca. 30% der männlichen Jugendlichen zwischen 12 und 20 Jahren leben sogar für einen Zeitraum von 1 bis 6 Jahren in Tempeln, wo sie zur Schule gehen. Neben der Ausbildung in buddhistischer Kultur werden sie auch noch in normalen Schulfächern unterrichtet. Die meisten von ihnen verlassen nach Schulende die Tempel und kehren in ihr weltliches Leben zurück. Obergrenze für diese Art von Tempelleben ist ein Alter von 20 Jahren. Darüber hinaus dürfen nur noch Mönche in den heiligen Bezirken leben.

Die buddhistischen Mönche und Nonnen genießen in der thailändischen Kultur ein hohes Ansehen, wobei auch Laien die Möglichkeit offen steht, immer mal wieder für eine – selbst zu wählende – Dauer in ein Kloster ihrer Wahl einzutreten.

Zwar nicht Staatsreligion, aber stark geschützt, darf der Buddhismus bzw. seine Symbole auch nicht für profanen Handel herabgewürdigt werden. Die Ausfuhr z.B. von Buddhastatuen etc. ist streng untersagt, und auch als Tourist sollte man sich um eine Ausfuhrerlaubnis bemühen. Der Respekt vor der Kultur des Gastlandes sollte dies als selbstverständlich erscheinen lassen.

Thailand Kultur

[Thailand Kultur]

Die thailändische Kultur ist einerseits geprägt vom Buddhismus, verweigert sich aber auf der anderen Seite auch nicht ‚modernen’ oder ausländischen Einflüssen. Eines der wesentlichen Merkmale des zwischenmenschlichen Zusammenlebens ist der Respekt vor dem anderen, vor dem Älteren, vor dem Höhergestellten. Zudem sind die Thais freundlich (Das Land des Lächelns), was aber für den westlichen Besucher manchmal schwer zu interpretieren ist. Denn natürlich gibt es dabei auch graduelle Abstufungen, die für den Außenstehenden oftmals schwer zu durchschauen sind. Ein Beispiel mag der traditionelle thailändische Gruß sein, der Wai. Das Gegenüber wird mit zusammengelegten Handflächen begrüßt. Dann aber beginnen schon die Feinheiten: Die jüngere oder sozial tiefer stehende Person beginnt den Gruß, hält die zusammengelegten Finger in Kopfhöhe. Der Ältere / Ranghöhere erwidert den Gruß, hält die zusammengelegten Hände jedoch auf Brust bzw. Kinnhöhe. Für den Thai ist es peinlich, wenn übereifrige Touristen dieses Begrüßungsritual falsch anwenden. Im Restaurant z.B. wird die Bedienung zuerst grüßen, der Tourist als höhergestellte Person seine Hände tiefer halten. Mit dieser Geste kann man übrigens auch seinen Dank ausdrücken. Mönche z.B. erwidern keine Begrüßung von Laien, sie grüßen nur ältere Mönche bzw. Buddhastatuen.

Abweichend von der Thai-Bevölkerung finden wir im Norden die Bergvölker, die der Lam-Na-kultur entstammen. Ethnisch unterschiedlich haben sie auch ganz eigene Sitten und Bräuche, eine eigene Sprache und eine verschiedene Küchenkultur.

Die klassische thailändische Literatur ist stark von der buddhistischen und hinduistischen Kultur geprägt. Dabei ist das wohl bekannteste Werk das Epos Ramakien, das auf dem indischen Ramayana basiert. Seit dem Ende des 18. Jahrhunderts, als König Rama I. sich um das Ramakien verdient machte, indem er es erweiterte, fördert das königliche Haus Kultur und Literatur. Seit Beginn des 20. Jahrhunderts wird die klassische Versform zunehmend von der Prosaform ersetzt. Moderne thailändische Autoren sind Mae Anong, Kukrit Pramoj und Pira Sudham. Neben dem Ramakien am bekanntesten ist die Erzählung Inao und die Bücher von Kukrit Pramoj („Many Lives“ und „Four Reigns“). Derzeit sehr beliebt als Mitbringsel ist das von dem aktuellen und sehr beliebten König Bhumiphol verfasste Buch über seine Hunde.

Neben den vielen sehenswerten buddhistischen Tempeln (Wats) finden wir in Thailand auch mehrere zum UNESCO Welterbe erhobene Stätten: Zum einen die Ruinenstädte Sukhothai und Ayutthaya, zum andern die historischen Stadt Ban Chiang im Nordosten Thailands, an der heute noch archäologische Ausgrabungen stattfinden. Alle drei sind touristisch erschlossen.

Thailand Feiertage

[Thailand Feiertage]

Viele der thailändischen bzw. buddhistischen Feiertage richten sich nach dem Mondkalender und fallen somit jedes Jahr auf einen anderen Termin. Generell kann man sagen, dass Banken immer geschlossen haben, egal, ob es sich um einen National- oder einen buddhistischen Feiertag handelt. Weiterhin sollte man berücksichtigen, dass der nächste Wochentag arbeitsfrei ist, wenn ein Feiertag auf Samstag oder Sonntag fällt.

Offizielle Feiertage:


  • 01. Januar: Neujahr

  • 06. April: Chakri-Tag (Inthronisationstag König Rama I.)

  • 13. April bis 15. April: Thai-Neujahrsfest (Songkran, Wasserfest)

  • 01. Mai: Tag der Arbeit

  • 05. Mai: Krönungstag König Rama IX.

  • 12. August: Geburtstag Königin Sirikit – Muttertag

  • 23. Oktober: Chulalongkorn-Tag (Todestag König Rama V.)

  • 05. Dezember - Geburtstag von König Rama IX. Bhumibol Adulyadej

  • 10. Dezember – Verfassungstag

  • 31. Dezember - Silvester



Buddhistische und sonstige Feiertage:


  • Erster Neumondtag im Januar/Februar: Chinesisches Neujahrsfest

  • Erster Vollmondtag im Februar/März: Magha Puja (Buddha-Predigt)

  • Erster Vollmondtag im Mai/Juni: Visakha Puja (Geburt, Erleuchtung Buddhas)

  • Erster Vollmondtag im Juli: Asalha Puja (Erste Predigt Buddhas)

  • Am nächsten Tag: Khao Pansa (Regenzeitklausur der Mönche beginnt)

  • Erster Neumondtag im Oktober: Kathin-Zeremonie

  • Erster Vollmondtag im Oktober Ok Phansa Tag (Ende der Fastenzeit)

  • Erster Vollmondtag im November: Loi Krathong (Lichterfest)

Thailand: Politik, Wirtschaft und Verwaltung

[Thailand: Politik, Wirtschaft und Verwaltung]

Thailand ist seit einem Umsturz im Jahre 1932, der ähnlich unblutig wie der des Jahres 2006 verlief, eine konstitutionelle Monarchie. Der König als Staatsoberhaupt hat im Wesentlichen repräsentative Funktionen, vergleichbar dem deutschen Bundespräsidenten. Das Land wird politisch geführt von dem Premierminister, den der König auf Vorschlag eines Gremiums ernennt. Das Volk wählt sein Parlament in einem demokratischen Verfahren.

Außenpolitisch ist Thailand in vielen internationalen Organisationen eingebunden, unter anderem in der UNO und der ASEAN. Von der wirtschaftlichen Seite her ist Thailand Mitglied in den regionalen Freihandelszonen AFTA und APEC.

Thailand ist in 76 Provinzen gegliedert, die wiederum zu 5 Regionen zusammengefasst sind: Es gibt den Norden, Nordosten, die Zentralregion, den Osten und den Süden. Verwaltungstechnisch ist die Zuordnung von Provinz zu Region nicht immer eindeutig. D.h. in einem Verwaltungsschwerpunkt kann die Provinz der Region 1, in einem anderen der Provinz 2 zugeordnet sein. Der Name der Provinz leitet sich immer aus dem Namen der jeweiligen Hauptstadt her. So ist Samut Prakarn sowohl Stadt als auch Name der Provinz.

Thailand ist in weiten Bereichen landwirtschaftlich geprägt, hat aber seit den 90-er Jahren einen starken wirtschaftlichen Aufschwung genommen. Neben den USA ist Thailand einer der weltgrößten Reisexporteure und der größte Exporteur für Kokosnüsse bzw. Produkte auf deren Basis. Staatlich gefördert werden Dienstleistungs- und Technologiesektoren. Eine große Rolle in der thailändischen Wirtschaft spielt auch der Tourismus. Mehr als 13 Millionen Gäste konnte das Land im Jahre 2005 verzeichnen. Die Tendenz ist nach dem Tsunami-Einbruch wieder steigend.

Währung ist der thailändische Baht, den man (ganz grob!) im Verhältnis 1:50 in Eur umrechnen kann. D.h.: 100 Baht entsprechen 2 Eur. Die Währung ist stabil und hat eine Teuerungsrate von derzeit unter 2%.

Thailand: Essen

[Thailand: Essen]

Die Einflüsse auf die thailändische Küche sind vielfach: Ursprünglich auf Wassertiere und –pflanzen konzentriert, nahm die Thai-Küche im Laufe der Jahrhunderte Einflüsse aus China, Japan und Indien auf. Aber auch Missionare und Händler aus Europa (speziell portugiesische, niederländische und französische) brachten vielfältige Impulse ein.

Sie alle haben sich zusammengefügt zu einem neuen harmonischen Ganzen. In Thailand kann man von sehr scharf (!) bis mild alle Variationen von Speisen bekommen. Zu beachten ist hier, dass die Gerichte, die als scharf ausgewisen werden für den westlichen Gaumen eher SUPERSCHARF sind. Die Thais gehen in der Geschmacksskala von einem gwesentlich höheren Niveau aus.

Fisch und Meeresfrüchte sind durch die Lage am Meer in vielen Regionen ein wesentlicher Bestandteil der lokalen Küche.


Typische thailändische Beilagen, die man zu vielen Gerichten bekommt:

- Reis:

Grundnahrungsmittel in Thailand, fast unverzichtbar. Am bekanntesten ist der Jasminreis, der auch als Duftreis bekannt ist. Er wird hauptsächlich im Süden und der Zentralregion serviert. Im Norden und Nordosten finden wir eher den so genannten Klebreis. Dieser wird nicht in Wasser gekocht sondern über einem Wassertopf gedünstet. Reissuppe (Kao Tom) wird bereits zum Frühstück gegessen.

- Nudeln:

Kuai Tiau (Reisnudeln) werden in verschiedenster Ausführung gereicht, meistens finden wir sie als Suppennudeln oder gebratene Nudeln (Phat Thai).

Bami (Weizennudeln). Sie haben eine gelbliche Färbung, was von den zugefügten Eiern herrührt.

Khanom Dschiin (Reisnudeln)) werden hauptsächlich in Süd-Thailand serviert. Sie werden oftmals mit einer scharfen Currysauce gereicht.

Wun Sen (Glasnudeln aus Mungbohnen-Mehl). Sie werden gerne als Suppeneinlage bzw. als Salat gereicht


Typische thailändische Gewürzpflanzen / Kräuter:

- Chillischoten
- Ingwer
- Galangawurzel
- Chinesischer Ingwer
- Zitronengras
- Knoblauch
- Koriander
- Basilikum
- Tamarinde
- Kokosmilch

Typische thailändische Gewürze:

Fischsauce: Beim Kochen gilt sie als Salzersatz und wird uns damit in praktisch jedem Essen begegnen. Sie wird hergestellt aus Sardellen, Wasser und Salz.

Curry: Zwar kennt man das Curry-Pulver in Thailand, es gibt jedoch nur wenige Gerichte, in denen es Verwendung findet. Nichtsdestotrotz ist jedoch die Thai-Küche für ihre Gaeng-Gerichte bekannt, die am ehesten mit den indischen Currys verglichen werden können, obwohl sie viel mehr Flüssigkeit enthalten: Wir würden sie als Eintöpfe bzw. Suppen bezeichnen. Sie basieren auf Curry-Pasten, die aus Wurzeln, Blättern und Chillischoten hergestellt und wiederum mit Garnelenpaste vermischt werden.

Bekannte und beliebte thailändische Gerichte:

Som Tam: Es wird speziell in Nordosten gerne gegessen: es ist ein Mischgemüse aus klein gehackten grünen Papayas, Zwiebeln, Tomaten, Limone, Lang-Bohnen, gerösteten Erdnüssen, Palmzucker und Chillischoten. Vorsicht: Oftmals sehr scharf!

Tom Yam Gung: es handelt sich hierbei um eine scharfe und saure Suppe, die traditionell mit Reis, Pilzen und Fleisch- bzw. Fischeinlagen serviert wird. Sie wird gewürzt mit Schalotten, Zitronengras, Limonensaft und frischen Chillies. Wichtig hierbei: Das Zitronengras wird nicht mitgegessen, sie dienen nur als Gewürz.

Zum Nachtisch werden vielerorts Früchte gereicht: Papayas, Mangos, Ananas etc. Diese werden entweder frisch serviert oder als süßer Reis mit Fruchtbeilage.

Reis wird gewöhnlich im Reiskocher (sehr zu empfehlen und auch bei uns erhältlich) gekocht und warmgehalten. Die Mahlzeit selbst wird im Wok zubereitet, einer flachen Pfanne, die auf offenem Feuer betrieben wird.

Das klassische thailändische Menue besteht aus einer Suppe, entweder einem Curry Gericht oder aber einem scharfen Salat mit eine Dip-Sauce zum Fleisch / Fisch / Gemüse. Es werden die einzelnen Gänge nicht nacheinander, wie bei uns, serviert, sondern alles zeitgleich. Scharfe und milde Eindrücke können sich so gegenseitig verstärken bzw. abschwächen. Oftmals bekommt man auch Rohkost serviert, die man mit den Dip-Saucen schön verfeinern kann.

Beim Kochen wird meistens als Basis eine Paste aus Knoblauch, roten und grünen Chillies und Kräutern verwendet, die im Wok mit Öl zerlassen wird. Die restlichen Zutaten werden dann nach und nach hinzugegeben, gedünstet / angebraten, wieder aus dem Wok herausgenommen und zum Schluss wieder zusammenfegügt.

Warnung: Nicht abgekochtes Wasser sollte der Tourist in Thailand nicht trinken! Vorher bitte versichern, woher es stammt! Auf dem Lande wird es nach alter Tradition noch aus großen Tongefäßen geschöpft, die vom Tankwagen befüllt werden. Im Zweifelsfall einen Tee o.ä. bestellen!

Wer nicht ins Restaurant gehen möchte findet überall kleine Garküchen oder Straßenstände. Es wird die gesamte Bandbreite an Gerichten geboten, aber auch hier sollte man als westlicher Tourist etwas auf Hygiene gedacht sein. Speziell Fleisch sollte durchgebraten sein. In den größeren Städten kann man auch in Kaufhäusern günstig und gut essen.

Thailand: Tischsitten

[Thailand: Tischsitten]

Bis zum Ende des 18. Jahrhundert wurde in Thailand im Wesentlichen mit den Fingern gesessen. Selbst heute noch kann man dies in manchen Gebieten anfinden, speziell Gerichte mit Klebereis eignen sich hierfür hervorragend. König Mongkut führte Anfang des 19. Jahrhunderts an seinem Hofe dann die Sitte ein, mit Gabel und Löffel zu essen. Mit dem König als Vorbild verbreitete sich diese europäische Sitte sehr schnell über das ganze Land. Messer sind nicht üblich, da bereits beim Kochen mundgerechte Happen geschnitten werden. Die Gabel wird lediglich verwendet, um die Speisen auf den Löffel zu schieben. Dem Thai gilt es als nicht sehr fein, wenn jemand die Gabel zum Munde führt. Lediglich kleinere Obstgabeln sind zulässig.

Die aus dem chinesischen-asiatischen Umfeld stammenden Essstäbchen (chop sticks) werden nur zum Verzehr von Gerichten mit chinesischem Ursprung verwendet, wie z.B. Nudel- oder Reissuppen. Dabei wird der Löffel mit der linken Hand geführt, um die Suppe aufzunehmen, die Rechte führt die Stäbchen für die Einlagen wie Nudeln, Reis etc.

Die Gerichte werden im Restaurant nicht portionsweise serviert. Es werden Schüsseln, Schalen und Dipschälchen etc. auf den Tisch gestellt, woraus sich dann jeder bedienen kann. Damit gibt es auch keine fest definierte Menuereihenfolge. Von der Suppe bis zum Curry findet sich hier alles. Es gilt dabei als nicht fein, die Schüsseln in die Hand zu nehmen, um sich aufzutun. Ebensowenig sollte man fragen, ob eine nicht erreichbare Schüssel etc. gereicht werden kann. Vielmehr gibt man dem Tischnachbarn seinen Teller mit der Bitte, diesen zu füllen. Da die Thais aber sehr aufmerksame Gastgeber sind, werden sie schon dafür sorgen, dass der Teller des Gastes immer gut gefüllt ist.

In den Familien wird überwiegend auf dem Boden sitzend gegessen, nicht jedoch in den Restaurants. Schmatzen, Rülpsen etc. sind ebenso verpönt wie bei uns. Der aufmerksame Gast sollte ebenso vermeiden, Geräusche mit dem Besteck und den Tellern bzw. Schüsseln zu machen.

Thailand: Attraktive Ausflugsziele

[Thailand: Attraktive Ausflugsziele]


  • Ayutthaya: alte Hauptstadt mit vielen schönen historischen Bauwerken

  • Suphan Buri: Das GEBIET ZWISCHEN Ayutthaya und Kanchanaburi. Touristisch weitgehend noch unberührt und alleien deshalb ein kleiner Geheimtip.

  • Bangkok: Zentrum Thailands. Wer Ruhe und Erholung sucht, wird hier nicht hinreisen.

  • Kanchanaburi: Liegt im Nordosten und wurde bekannt durch den Film „Die Brücke am Kwai“ bzw. den „River Kwai Marsch“.

  • Chachoengsao: Ca. 80 km von Bangkok gelegen. Sehenswert das Wat Sothon

  • Chanthaburi: Im Südosten, in der Nähe des Meeres gelegen

  • Chiang Mai: Im Norden gelegen, historische Hauptstadt des Lan Na-Thai-Reiches

  • Chiang Rai: ebenfalls im Norden, üblicherweise Startpunkt von Reisen in die Berge und zu den Bergvölkern

  • Nakhon Ratchasima: größte Stadt in Isaan, manchmal auch "Korat" genannt

  • Hua Hin: Badeparadies für Thailänder, eher etwas hochpreisig. Sicherlich nichts für den Standardtpuristen. Auf jeden Fall einen Besuch wert

  • Cha-Am: Liegt nördlich von Hua Hin und wird hauptsächlich von Einheimischen besucht

  • Pattaya: Aus dem kleinen verträumten Fischerdorf hat sich innerhalb der letzten Jahre eine der Tourismushochburgen Thailands entwickelt, auch mit all ihren negativen Seiten wie riesigen Hotelburgen und Massentourismus. Bekannt für sein Nachtleben

  • Phuket: Touristisches Zentrum im Süd-Thailands mit Traumstränden, an der Andamanensee gelegen. Aber: Massentourismus in der Hauptstadt

  • Roi-Et: im Nordosten (Isaan)

  • Songkhla: Schön auf einer Landzunge gelegen mit tollem langem Sandstrand

  • Sukhothai: Alte Reichsstadt Thailands mit interessanter Ausgrabungsstätte: Im so genannten ‚historical park’ finden Sie Ruinen aus dem 13. und 14. Jahrhundert

  • Surat Thani: Hafenstadt im Süden, hat direkte Fährverbindungen nach Koh Samui, Koh Phangan und Koh Tao]. Von hier aus ist auch die Weiterreise nach Malaysia, Singapur und Indonesien möglich.

  • Hat Yai: Im Süden gelegen unweit der Grenze zu Malaysia

  • Die folgenden Inseln können aufgrund ihrer wundervollen Natur empfohlen werden: Im Westen Krabi, Lanta, Phi Phi, Phuket und Tarutao, im Osten Chang, Hua Hin, Phangan, Samet, Samui und Tao.


Für den Ausflug in Nachbarländer Thailands empfehlen wir den Besuch der folgenden Grenzstädte:


  • Kambodscha: Aranyaprathet und Hat Lek

  • Laos: Nong Khai

  • Myanmar: Mae Sai

  • Malaysia: Padang Besar bzw. Sadao

Thailand: Anreise

[Thailand: Anreise]

Gewöhnlich wird der Tourist direkt mit dem Flugzeug anreisen. Bangkok verfügt hierzu über einen modernen großen Flughafen, den „Bangkok International Suvarnabhumi Airport“. Mit Lufthansa, Royal Brunei und Thai Airways kann man nonstop direkt von München oder Frankfurt fliegen. Wöchentliche Charterflüge gibt es bei Condor und LTU. Darüber hinaus gibt es noch indirekte Flüge anderer Gesellschaften, die zwar länger dauern, dafür im Zweifelsfall aber günstiger sein können.

Reizvoll ist die Anreise auch mit der Bahn: Via Singapur oder aus Malaysia kommend findet man Anschluss an das thailändische Bahnsystem. Bekannt ist hier der so genannte „Eastern & Oriental Express“. Es gibt eine direkte Linie von Malaysia (Butterworth) nach Bangkok (Hat Yai). Der Zug verkehrt täglich 13:40 Uhr malyischer Zeit, was ihn bei umgerechnet ca. 26 Eur auch für kleinere Ausflüge ins Nachbarland interessant macht.

Thailand: Reisen im Lande

[Thailand: Reisen im Lande]

- Bahn -

Thailand hat ein sehr gut ausgebautes und zuverlässiges Bahnsysstem, dessen Pünktlichkeit erwähnenswert ist. Die Preise sind für westliche Touristen sehr günstig, so kostet eine Reise über 700 KM umgerechnet nicht mehr als 20 Eur. Und dies in der ersten Klasse! Im Gegensatz zur deutschen Bundesbahn gibt es hier die Klassen 1 bis 3. Bei den Preisen, wie ich sie oben geschildert habe, ist die erste Klasse aber absolut erschwinglich und sehr angenehm.

Für größere Strecken empfiehlt sich auch eine Fahrt mit dem Nachtzug. In der ersten Klasse hat man ein Zwei-Betten-Abteil mit Klimaanlage, in der zweiten Klasse ein Mehrbettenabteil mit Ventilator. Die Züge sind sehr sauber, auch für frische Bettwäsche wird immer gesorgt.

- Bus –

Wie das Bahnwesen ist auch das Buswesen in Thailand eine günstige und komfortable Weise zu reisen. Das Netz ist gut ausgebaut, die Verbindungen zuverlässig. Es gibt zum einen staatliche Buslinien, vorzuziehen sind jedoch die privaten, da sie besseren Service bieten (freie Getränke, besseres Essen etc.) Buchen Sie die Reise in einem Reisebüro, werden Sie in der Regel an einen privaten Betreiber vermittelt. Sie können die Tickets jedoch auch direkt an den Abfahrtstellen der Busse kaufen. Es genügt, wenn sie dies direkt am Abfahrtstag tun. Aber Achtung: Vor / an / nach thailändischen Feiertagen benutzen viele Thais ebenfalls dieses günstige Verkehrsmittel. In einem solchen Falle das Ticket am besten vorher kaufen!

Verglichen mit der Bahn sind die Bustickets günstiger, dafür hat man natürlich in der Bahn mehr Freiheiten und im Zweifelsfall (erste Klasse, s.o) einen besseren Service. Zudem sind die Busse nicht immer auf große Gepäckstücke eingerichtet. Im Zweifelsfalle vorher Erkundigungen einziehen!

- Flugzeug –

In den größeren Städten wie Bangkok, Chang Mai, Ko Samui etc. gibt es Inlandsflughäfen, die einen schnellen und relativ günstigen Transport in alle Regionen des Landes oder die angrenzenden Länder ermöglichen. Buchen kann man die Flüge absolut unkompliziert in jedem Reisebüro. Meistens genügt es, die Tickets ein bis zwei Tage vor dem Abflug zu kaufen. Neben den großen Fluglinien Thai Airways und Bangkok Airways gibt es auch noch eine ganze Reihe kleinerer Fluggesellschaften. Insgesamt eine gute, schnelle und günstige Möglichkeit, sich im Lande zu bewegen: Ab 2000 Baht (ca. 40 Eur) kann man z.B. von Bangkok nach Koh Samui oder Phuket fliegen.

- Motorrad –

An vielen Orten kann man Motorräder mieten, meistens für einen Tag. Preislich liegt man bei ca. 3 bis 5 Eur / Tag. Wichtig ist hier der Versicherungsschutz. Sie sollten darauf achten, dass alle Schäden abgedeckt sind. Ansonsten kann die Sache sehr schnell teuer werden, bis zum Ersatz des Fahrzeuges bei Totalschaden, falls keine gültige Haftpflichtversicherung besteht. Deshalb drauf aufpassen, dass das Fahrzeug eine GRÜNE Plakette trägt mit dem entsprechenden Jahr. Hierbei berücksichtigen: In Thailand gilt die buddhistische Zeitrechnung, d.h., man addiert zu unserer Jahreszahl 543 Jahre.

Thailand: Einkaufen

[Thailand: Einkaufen]

Das Preisniveau in Thailand ist – verglichen mit unseren Preisen – sehr günstig. Als Faustregel mag gelten, dass vergleichbare Artikel lediglich 10% bis 20% unseres Preises kosten. Dies gilt jedoch NICHT für westliche Importartikel. Hier fallen diverse Luxussteuern an, die die Ware vergleichsweise teuer und unattraktiv machen. Sollt Ihnen jedoch jemand ein Designerstück zu einem SEHR günstigen Preis anbieten, so ist Vorsicht angebracht. Offiziell zwar verboten und illegal, werden trotzdem viele gefälschte Markenartikel angeboten. Bitte beachten Sie, dass im Zweifelsfalle der Import nach Europa ebenfalls illegal ist!

Handeln ist ausdrücklich erlaubt und der Thai hat auch Spass daran. Einfach die Scheu überwinden und versuchen. Es wird sich jedoch auch niemend beschweren, wenn Sie nicht handeln :)

Thailand: Nachtleben

[Thailand: Nachtleben]

Alle öffentlichen Vergnügungsstätten müssen um 2:00 Uhr schließen. In den großen Touristenregionen wird diese Sperrstunde jedoch großzügig bis gar nicht eingehalten. Das Leben spielt sich im Wesentlichen auf der Straße ab, viele Stände und Buden laden zum Verbleiben ein. Bis in die frühen Morgenstunden herrscht hier Trubel und reges Leben.

Übernachtungsmöglichkeiten gibt es viele, und selbst die „luxuriöseren“ Hotels sind absolut erschwinglich. Von der Abstellkammer für den Rucksackreisenden bis zum Luxushotel wird man alles finden. In Bangkok ist als erster Anlaufpunkt für viele Touristen die Khao San Road bekannt. Hier bekommt man alles, um sich erst einmal zu orientieren, bevor man die Weiterreise antritt.

Thailand: Arbeiten

[Thailand: Arbeiten]

Mit dem normalen Touristenvisum ist es nicht erlaubt, in Thailand zu arbeiten. Hierfür benötigt man ein so genanntes Non-Immigrant-Visum. Dieses erhält man allerdings erst, wenn man eine konkrete Arbeitsstelle nachweisen kann. Der zukünftige Arbeitgeber muss das Arbeitsverhältnis bestätigen. Kleiner Tip: In Europa erhält man das Visum einfacher als vor Ort!
Leider können nicht alle Jobs angenommen werden, sie sind schlicht und einfach für Ausländer verboten. Dazu gehören u.a. die Bereiche Landwirtschaft, Medizin und Architektur. Auf jeden Fall vorher schlau machen!
Bei einer thailändischen Firma unterzukommen ist relativ schwierig, wenn man nicht zumindest ein Basiswissen der Thai-Sprache vorweisen kann. Es gibt jedochauch viele ausländische Firmen in Thailand, die auch gerne Westler einstellen. Gesucht sind derzeit vielfach technische Berufe.

Thailand: Sicherheit

[Thailand: Sicherheit]

In den Städten ist wie in allen weltweiten Metropolen Vorsicht angesagt. Das brodelnde Leben auf den Straßen begünstigt Taschendiebe. Der unbedarfte Tourist kann auch leicht auf Schlepper und Trickbetrüger hereinfallen, die ihn nur abzocken wollen. Deshalb ist es am besten, sein Gehirn nicht abzuschalten und lieber einmal ein super günstiges Angebot auszuschlagen, wenn einem der Bauch dies rät.

Auf dem flachen Land ist die Sicherheitslage zumindest auf den üblichen Touristenrouten unbedenklich. Aber auch hier gilt: Alles, was verdächtig ist, meiden. Auch Frauen können unbedenklich alleine reisen, Belästigungen sind eher untypisch für Thais.

Vorsicht ist angesagt bei Reisen in die Südprovinzen nahe Malaysia. Zwischen moslemischen Extremisten und der thailändischen Polizei kommt es immer wieder zu Kämpfen mit insgesamt mehreren tausend Toten. Die Provinzen Pattani, Yala und Narathiwat sollten eher gemieden werden. Aber auch im hohen Norden, im goldenen Dreieck, kommt es ab und an zu Kämpfen mit Drogenschmugglern. Zwar sind die Touristen nicht das Ziel, aber Vorsicht sollte man auf jeden Fall walten lassen.

Thailand: Gesundheit

[Thailand: Gesundheit]

Auf jeden Fall sollte man sich im Vorfeld impfen lassen. Zwar gilt Thailand nur als mittel riskant, was z.B. Malaria angeht, aber es kommt stark auf die Region an, in der man sich aufhält. Im Westen an der Grenze zu Myanmar, im Süden an der malaiischen Grenze und in den Gebieten an der kambodschanischen Grenze ist die Wahrscheinlichkeit, an Malaria zu erkranken ungleich höher als z.B. in Bankok oder im Nordosten. Glücklicherweise sind die Touristengebiete auf Koh Samui etc. malariafrei. Dafür kann man sich dort ein Dengue-Fieber einfangen.
Als Grundregel sollte man sich merken, vom frühen Abend bis zum Morgengrauen lange Ärmel und Hosen zu tragen, Insektenspray zu verwenden und sich beim Schlafen mit einem Moskitonetz zu schützen.

Mittwoch, 24. Januar 2007

Thailand: richtiges Verhalten

[Thailand: richtiges Verhalten]

Die Thais sind höflich und zurückhaltend und erwarten dies auch von ihrem Gegenüber. Lautes Auftreten oder Herumpöbelei sind absolut unpassend. Im Land des Lächelns herrschen Respekt vor dem anderen vor und Höflichkeit. Für uns oftmals schwer zu verstehen, da wir viel direkter sind! Dass die Menschen uns immer anlächeln muss nicht bedeuten, dass sie uns mögen! Es ist höflich und sollte auch erwidert werden. Ich denke, viele westliche Besucher können hier etwas lernen. Wenn man in direkten Kontakt mit Thais tritt, kann man an Gesicht gewinnen, wenn man VERSUCHT, einige Sätze in Thai-Sprache zu lernen. Es ist eine schwierige Sprache, aber honoriert wird bereits der Versuch, sie zu erlernen.

Absolute NoNos sind:

  • Lautes Auftreten, Schreien, Pöbeln

  • Mit dem Finger auf Menschen oder Buddhastatuen zeigen

  • Beim Sitzen dem anderen (oder der Buddhastatue) die Füße zeigen

  • Thais am Kopf berühren

  • Buddha-Statuen oder andere heiligen Gegenstände ungebührlich berühren, darauf steigen etc. Sie sind heilig und bedeuten den Thais viel!

  • Einen Tempel betreten, ohne vorher die Schuhe ausgezogen zu haben

  • Einen Tempel in ungebührlicher Kleidung betreten (Kurze Hosen, ärmellose Blusen)

  • Einen Mönch zu berühren. Gilt insbesondere für Frauen

  • Im Bus sich auf die hintersten Sitze zu setzen. Die sind in der Regel für buddhistische Mönche reserviert.

  • Sich despektierlich über den König bzw. seien Familie äußern.

  • Bei Abspielen der Nationalhymne sitzen zu bleiben oder nicht zu schweigen.

  • Geiz. Ist hier absolut nicht geil!

Thailand: Kommunikation

[Thailand: Kommunikation]

Weit verbreitet sind zumindest in den Touristenregionen und Städten Internet-Cafes. Hier kann man in der Regel auch ins Ausland telefonieren.

Mit dem eigenen Handy zu telefonieren ist sogar Thailand-intern möglich. Lediglich bei Anrufen in die Heimat kann es wirklich teuer werden. Hier sind die öffentlichn Fernsprecher, s.o. wesentlich günstiger. Eine weitere Möglichkeit sind original thailändische Prepaid-Karte, die auch wieder aufladbar sind. Sie kann man für etwa 250 Baht (ca. 5 Eur) erstehen, incl. 50 Baht Gesprächsguthaben. Damit telefonieren Sie nach Europa für ca. 10 Baht (0,2 Cent) pro Minute. Zu empfehlen ist hier die Happy-Card von DTAC, einer großen Thailändischen Handygesellschaft. Man kann die entsprechenden Karten eigentlich überall kaufen, entweder in speziellen Telefon-Geschäften, aber auch in Drogerien oder Supermärkten. Achtung: Solche Sim-Cards kann man NUR einsetzen, wenn das eigene Telefon nicht SIM-Lock geschützt ist, d.h., wenn es sich nicht um ein subventioniertes Handy handelt.