Mittwoch, 14. Februar 2007

Dominikanische Republik: richtiges Verhalten

[Dominikanische Republik: richtiges Verhalten]

Wenn Sie als (Pauschal)Tourist das karibische Treiben nicht nur von außen betrachten wollen, sollten Sie zumindest einige Brocken spanisch sprechen. Es wird von den Dominikanern honoriert, wenn sie – sei es auch nur ansatzweise - den Versuch unternehmen, sich in ihre Kultur einzufühlen. Man wird dann garantiert leichter in ihre Mitte aufgenommen und akzeptiert, als wenn man überhaupt kein Wort versteht / sprechen kann. Idealerweise entsprechen die Gesten und die Mimik der Dominikaner den europäischen. Dadurch wird die Kommunikation mit „Hand und Fuß“ wesentlich erleichtert.


  • Überhaupt sind die Dominikaner offener und freundlicher als die Deutschen. Sie sind temperamentvoll, aber nicht aggressiv. Man sollte sich darauf einlassen und allzu forsches Auftreten, wie man es von hier gewohnt ist, vielleicht unterlassen. Sehr schnell kann dies als Unfreundlichkeit, ja, gar als Aggressivität oder Respektlosigkeit interpretiert werden.

  • Körperhygiene hat einen sehr hohen Stellenwert. Selbst in vollbesetzten Sammeltaxis etc. wird man selten Schweißgeruch feststellen können. Zwar wird man aus Höflichkeit nichts zu Ihnen sagen, aus Respekt gegenüber den Gastgebern sollten sie sich aber ausreichend oft duschen bzw. die Kleidung wechseln.

  • Allgemein gültig bei Gruß / Verabschiedung ist der Handschlag. Bekannte begrüßen sich mit einer Umarmung bzw. bei Frauen auch mit den üblichen Küsschen auf die Wangen.

  • Sollten Sie zu einem privaten Besuch eingeladen werde, so wird sich der Gastgeber sicherlich über ein kleines Geschenk freuen. Gerne wird Schokolade gegessen, aber die werden Sie kaum in der ursprünglichen Form überbringen können. Aber Schokoladensauce ist ja auch was Leckeres J. Ansonsten kann man auch gerne kleinere Geschenke für den Haushalt machen (Servietten usw.), sowohl bei Männern als auch bei Frauen ist Parfüm beliebt.

  • “Ja“ muss nicht notwendiger weise „Ja“ bedeuten und „Nein“ nicht „Nein“. Und wer mañana kommen will, der kommt vielleicht auch erst einen Tag später, oder eine Woche. Man sollte hier nicht die deutschen Kriterien für Pünktlichkeit bzw. Korrektheit anlegen. Es lässt sich auch lockerer leben!

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