[Thailand: Ko Samui]
Ko Samui liegt im Golf von Thailand, ca. 35 KM vor dem Festland. Samui (Ko bedeutet Insel) ist die dritt größte thailändische Insel und eine Fläche von ca. 245 Quadratkilometer. Sie gehört zum Samui Archipel, zusammen mit ca. 60 weiteren (kleineren) Inseln.
Samui hat ein tropisch feucht-heisses Klima. Die Durchschnittstemperatur liegt über 30 Grad Celsius, das Wasser hat angenehme 38 Grad Celsius. Wie für Thailand gesamt sind auch hier die Monate zwischen November und Februar die beste Reisezeit.
Seit den 70-er Jahren, als Backpacker und Aussteiger die Insel für sich entdeckten, wuchs das Touristenaufkommen ständig. Doch erst seit den 80-er Jahren wurde sie vom Massentourismus entdeckt. Samui liegt knapp 250 KM von Bangkok entfernt und kann mit Regionalfliegern in ca. 70 Minuten erreicht werden. Der Flughafen auf Samui wird seit einiger Zeit auch von Singapur, Hong-Kong, Phuket, Pattaya und Krabi aus direkt angeflogen. Somit auch eine gute Chance für Kurztrips in die angrenzenden Gebiete.
Bangkok Airways fliegt Samui ca. 20 bis 30 mal pro Tag an, daneben wird die Insel ca. 30 mal pro Tag mit Fähren angefahren. Um die Insel selbst führt eine Ringstraße, auf der bequem alle Ziele zu erreichen sind.
Jährlich kommen über eine Million Besucher auf die Insel, was den Stellenwert des Tourismus, mit all seinen Vor- und Nachteilen deutlich macht. Vom Tsunami unberührt konnte die Insel ihre Besucherzahlen in den letzten Jahren nahezu verdoppeln.
Samui steht für breite Strände, feinen Sand und angenehme Wassertemperatur. Besonders hervorzuheben sind dei trouristischen Zentren Chawaeng und Lamai im Osten der Insel. Wer es etwas ruhiger mag, dem seien die beiden Buchten im Norden der Insel empfohlen: Mae Nam bzw. Bo Phut.
Naheliegende Ausflugsziele (wer nicht mit dem Flugzeug weitere Trips machen möchte) sind die Insel Phangan und die ca. 40 Inseln des Ang-Thong-Nationalparks. Bei Kao Tao, nördlich von Phangan gelegen findet man international bekannte Tauchgebiete.
Mittwoch, 28. Februar 2007
Mittwoch, 14. Februar 2007
Dominikanische Republik: Allgemeines
[Dominikanische Republik: Allgemeines]
Telefon-Nummern der deutschen Botschaften:
Santo Domingo: (001) 809 - 542 - 8949
Puerto Placa: (001) 809 - 586 - 6995
Die Dominikanische Republik liegt auf der östlichen Hälfte der Insel Hispaniola, begrenzt auf der Ostseite vom Atlantik, im Westen von der Karibischen See. Die Einwohner werden Dominikaner genannt, was man nicht verwechseln sollte mit den Einwohnern der Insel Dominica, die Dominicaner heissen.
- Offizielle Bezeichnung: República Dominicana
- Wahlspruch: Dios, patria, libertad (Gott, Vaterland, Freiheit)
- Amtssprache: Spanisch
- Hauptstadt: Santo Domingo
- Staatsform: Präsidialrepublik
- Sprache: Spanisch
- Religionszugehörigkeit: Katholiken 95 %
- Fläche: 48.730 Quadratkilometer
- Einwohnerzahl: ca. 9.000.000
- Bevölkerungsdichte: ca. 181 Einwohner pro Quadratkilometer
- BIP/Einwohner: ca. 2.500 US-$
- Währung: Dominikanischer Peso Abkürzung: RD$
- Währung: (1 Peso =100 Centavos)
- Umrechnung ganz grob: 1 EUR = ca. 40 RD$.
- Inflationsrate: Ca. 10%
- Zeitzone: MEZ -5, MESZ -6
- Kfz-Kennzeichen: DOM
- Internet-TLD: .do
- Stromnetz 110/60Hz (amerikanische Stecker!)
- Telefonvorwahl: +1(809) oder +1(829)
Telefon-Nummern der deutschen Botschaften:
Santo Domingo: (001) 809 - 542 - 8949
Puerto Placa: (001) 809 - 586 - 6995
Die Dominikanische Republik liegt auf der östlichen Hälfte der Insel Hispaniola, begrenzt auf der Ostseite vom Atlantik, im Westen von der Karibischen See. Die Einwohner werden Dominikaner genannt, was man nicht verwechseln sollte mit den Einwohnern der Insel Dominica, die Dominicaner heissen.
Dominikanische Republik: Geographie
[Dominikanische Republik: Geographie]
Die Dominikanische Republik „teilt“ sich die Insel Hispaniola mit Haiti. Dabei erstreckt sich die DomRep auf etwa 66% der gesamten Inselfläche. Von der Fläche her ist die gesamte Insel vergleichbar mit den Niederlanden plus Belgien. Mehrheitlich stark gebirgig, schaffen die Erhebungen folgende natürliche Strukturierung des Landes:
Die Zentralregion wird Cordillera Central genannt, hier finden wir auch die 5 höchsten Berge der Insel (wie auch der gesamten Karibik):
Im Norden liegt die so genannte Cordillera Septentrional. Die höchste Erhebung, ungefähr in der Mitte zwischen Santiago und Puerto Plata, liegt bei 1250 m.
Der Osten ist zweigeteilt in die Cordillera Oriental auf der einen und die Costera del Caribe auf der anderen Seite. Nördlich von Higüey erheben sich die Berge noch auf immerhin 815 m.
Im Südostteil schließlich steigen die Berge wieder an. In der Sierra de Baoruco finden wir an der haitianischen Grenze Erhebungen mit über 2300 m, aber auch westlich von Barahona sind noch 2000-er zu finden.
31 Prozent der gesamten Landesfläche sind als Nationalparks geschützt.
Die Dominikanische Republik „teilt“ sich die Insel Hispaniola mit Haiti. Dabei erstreckt sich die DomRep auf etwa 66% der gesamten Inselfläche. Von der Fläche her ist die gesamte Insel vergleichbar mit den Niederlanden plus Belgien. Mehrheitlich stark gebirgig, schaffen die Erhebungen folgende natürliche Strukturierung des Landes:
Die Zentralregion wird Cordillera Central genannt, hier finden wir auch die 5 höchsten Berge der Insel (wie auch der gesamten Karibik):
- Pico Duarte (3175 m)
- Loma La Pelona (3097 m)
- Loma Rucilla (3039 m)
- Loma de la Viuda (2802 m)
- Yaque (2760 m)
Im Norden liegt die so genannte Cordillera Septentrional. Die höchste Erhebung, ungefähr in der Mitte zwischen Santiago und Puerto Plata, liegt bei 1250 m.
Der Osten ist zweigeteilt in die Cordillera Oriental auf der einen und die Costera del Caribe auf der anderen Seite. Nördlich von Higüey erheben sich die Berge noch auf immerhin 815 m.
Im Südostteil schließlich steigen die Berge wieder an. In der Sierra de Baoruco finden wir an der haitianischen Grenze Erhebungen mit über 2300 m, aber auch westlich von Barahona sind noch 2000-er zu finden.
31 Prozent der gesamten Landesfläche sind als Nationalparks geschützt.
Dominikanische Republik: Klima
[Dominikanische Republik: Klima]
Ganz grob kann man die Dominikanische Republik in drei Klimazonen einteilen:
Die Wassertemperatur liegt ganzjährig bei angenehmen Werten um die 27 Grad.
Hispaniola liegt im Wirkungsbereich der großen tropisch-karibischen Wirbelstürme, die alljährlich die Region bis hoch nach Florida heimsuchen.
Ganz grob kann man die Dominikanische Republik in drei Klimazonen einteilen:
- Norden: Hier treffen wir ein tropisch-feuchtes Wetter an, das relativ konstante Temperaturen mit sich bringt. Durchschnittlich bei ca. 28 Grad Celsius (maximale Werte tagsüber > 30 Grad), sinkt die Temperatur auch nachts nicht unter 20 Grad. Selbst im Winter liegt sie bei 27 Grad am Tage und 18 Grad in der Nacht.
- Süden: Was die Temperaturen angeht, so ist der Süden mit dem Norden identisch. Im Unterschied zu den nördlichen Landesteilen ist es jedoch trockener, da die hohen Berge der Zentralregion den Regen abhalten.
- Berge: Aufgrund der Höhe ist es hier fühlbar kühler. Im Zentralgebirge, dem so genannten Cordillera Central, kann die Temperatur im Winter bereits ab einer Höhe von ca. 1500 m unter die Null Grad Grenze sinken.
Die Wassertemperatur liegt ganzjährig bei angenehmen Werten um die 27 Grad.
Hispaniola liegt im Wirkungsbereich der großen tropisch-karibischen Wirbelstürme, die alljährlich die Region bis hoch nach Florida heimsuchen.
Dominikanische Republik: Flora
[Dominikanische Republik: Flora]
In der Dominikanischen Republik treffen wir eine wunderbare tropische Vegetation an. Besonders hervorzuheben sind die farbenprächtigen Bougainvillea-Blumen und die über mannshohen, wundervoll blühenden Hibiskussträucher. Im Sommer finden wir die rot / gelb blühenden Flammenbäume, hier Flamboyants genannt. Im Winter stoßen wir auf die ‚Urform’ unserer Weihnachtssterne: Wachsen sei bei uns im Topf, so finden wir sie auf Hispaniola als ausgewachsene Bäume wieder. Genannt werden sie hier Pascuita.
In den Bergregionen ist die Vegetation fühlbar anders, weniger tropisch. Das hat zur Folge, dass hier nicht die üblichen tropischen Früchte angebaut werden, sondern für uns alte Bekannte wie z.B. Kartoffeln, Kohl oder Erdbeeren.
In der Dominikanischen Republik treffen wir eine wunderbare tropische Vegetation an. Besonders hervorzuheben sind die farbenprächtigen Bougainvillea-Blumen und die über mannshohen, wundervoll blühenden Hibiskussträucher. Im Sommer finden wir die rot / gelb blühenden Flammenbäume, hier Flamboyants genannt. Im Winter stoßen wir auf die ‚Urform’ unserer Weihnachtssterne: Wachsen sei bei uns im Topf, so finden wir sie auf Hispaniola als ausgewachsene Bäume wieder. Genannt werden sie hier Pascuita.
In den Bergregionen ist die Vegetation fühlbar anders, weniger tropisch. Das hat zur Folge, dass hier nicht die üblichen tropischen Früchte angebaut werden, sondern für uns alte Bekannte wie z.B. Kartoffeln, Kohl oder Erdbeeren.
Dominikanische Republik: Beste Reisezeit
[Dominikanische Republik: Beste Reisezeit]
Generell kann man sagen, dass die dominikanische Republik ganzjährig bereisbar ist. Man muss nur wissen, welches Klima und welche Temperaturen einem persönlich am meisten liegen. Idealerweise finden wir die besten (d.h. nicht gar so heißen) Temperaturen in unseren Wintermonaten, so ungefähr zwischen Januar und März. Aber auch die Region (s.o.), in der man seinen Urlaub verbringen will, kann starken Einfluss auf die beste Reisezeit haben. (siehe hierzu das Thema: Dominikanische Republik – Klima)
Generell kann man sagen, dass die dominikanische Republik ganzjährig bereisbar ist. Man muss nur wissen, welches Klima und welche Temperaturen einem persönlich am meisten liegen. Idealerweise finden wir die besten (d.h. nicht gar so heißen) Temperaturen in unseren Wintermonaten, so ungefähr zwischen Januar und März. Aber auch die Region (s.o.), in der man seinen Urlaub verbringen will, kann starken Einfluss auf die beste Reisezeit haben. (siehe hierzu das Thema: Dominikanische Republik – Klima)
Dominikanische Republik: Städte
[Dominikanische Republik: Städte]
Folgende Städte sind aufgrund ihrer Größe erwähnenswert:
Folgende Städte sind aufgrund ihrer Größe erwähnenswert:
- Santo Domingo (Hauptstadt) (2 Mio Einwohner) im Süden an der Küste
- Santiago de los Caballeros (0,5 Mio Einwohner) im Norden (Landesinneres)
- San Pedro de Macorís (200000 Einwohner) im Süden an der Küste
- La Romana (200000 Einwohner) im Süden, an der Küste
- Los Alcarizos (180000 Einwohner), Region Santo Domingo
- San Cristóbal (150000 Einwohner), Region Santo Domingo
- San Francisco de Macorís (125000 Einwohner) im Norden (Landesinneres)
- Puerto Plata (125000 Einwohner) im Norden an der Küste
- Higüey (120000 Einwohner) im Osten (Landesinneres)
- La Vega (100000 Einwohner), Landesinneres
Dominikanische Republik: Bevölkerung
[Dominikanische Republik: Bevölkerung]
Ursprünglich wurde Hispaniola von Spaniern besiedelt, denen für die schweren Arbeiten schwarze Sklaven zur Verfügung standen. Daraus hat sich die heutige Bevölkerung entwickelt. In Haiti war der Anteil der Sklaven weitaus höher, was sich auch in der daraus entstandenen Bevölkerungsstruktur – im Unterschied zur Dominikanischen Republik - erkennen lässt.
Die Bevölkerung lebt zu zwei Dritteln in Städten. Im Gegensatz zu Haiti ist die Dominikanische Republik in fast allen Aspekten des Lebens, aber natürlich hauptsächlich im wirtschaftlichen Leben, weiter entwickelt, was zu einem Einwanderungssog führt:
So leben hier zusätzlich zu den dominikanischen Bewohner auch noch ca. 1 Million Haitianer. Die Hälfte davon als mehr oder minder Illegale, der Rest hat bereits aufgrund der Geburt in der DomRep ein Bleiberecht. Auf der anderen Seite zieht es aber auch wieder viele Dominikaner in den Norden, Richtung USA. Schätzungen gehen davon aus, dass ca. 800000 Dominikaner sich dort niedergelassen haben. Dies wären etwas weniger als 10% der gesamten Bevölkerung.
Das Bevölkerungswachstum beträgt ca. 1,3%. Jede Frau bringt durchschnittlich 2,6 Kinder zur Welt.
Ursprünglich wurde Hispaniola von Spaniern besiedelt, denen für die schweren Arbeiten schwarze Sklaven zur Verfügung standen. Daraus hat sich die heutige Bevölkerung entwickelt. In Haiti war der Anteil der Sklaven weitaus höher, was sich auch in der daraus entstandenen Bevölkerungsstruktur – im Unterschied zur Dominikanischen Republik - erkennen lässt.
Die Bevölkerung lebt zu zwei Dritteln in Städten. Im Gegensatz zu Haiti ist die Dominikanische Republik in fast allen Aspekten des Lebens, aber natürlich hauptsächlich im wirtschaftlichen Leben, weiter entwickelt, was zu einem Einwanderungssog führt:
So leben hier zusätzlich zu den dominikanischen Bewohner auch noch ca. 1 Million Haitianer. Die Hälfte davon als mehr oder minder Illegale, der Rest hat bereits aufgrund der Geburt in der DomRep ein Bleiberecht. Auf der anderen Seite zieht es aber auch wieder viele Dominikaner in den Norden, Richtung USA. Schätzungen gehen davon aus, dass ca. 800000 Dominikaner sich dort niedergelassen haben. Dies wären etwas weniger als 10% der gesamten Bevölkerung.
Das Bevölkerungswachstum beträgt ca. 1,3%. Jede Frau bringt durchschnittlich 2,6 Kinder zur Welt.
Dominikanische Republik: Sprache
[Dominikanische Republik: Sprache]
Die Haupt-Landessprache ist spanisch, die haitianischen Einwohner sprechen Kreolisch bzw. Französisch. Im Nordosten des Landes, in der Stadt Samaná, leben die Nachfahren amerikanischer Sklaven, die im Jahre 1824 hierher auswanderten. Sie sprechen englisch.
Das in der Dominikanischen Republik gesprochene Spanisch ist nicht zu verwechseln mit dem Castellano, wie es in Spanien gesprochen wird. Durchsetzt mit Begriffen aus anderen Sprachen (z.B. dem englischen, aber auch kreolischen etc.) weicht es von der grammatikalischen Struktur stellenweise ab und hat auch noch alte Elemente aus der Kolonialzeit erhalten. Es handelt sich hierbei um ein lokalisertes klassisches Südamerikanisches Spanisch. Kleiner Tipp: Einen Sprachkurs sollte man auf der Dominikanischen Republik nicht unbedingt belegen.
Die Haupt-Landessprache ist spanisch, die haitianischen Einwohner sprechen Kreolisch bzw. Französisch. Im Nordosten des Landes, in der Stadt Samaná, leben die Nachfahren amerikanischer Sklaven, die im Jahre 1824 hierher auswanderten. Sie sprechen englisch.
Das in der Dominikanischen Republik gesprochene Spanisch ist nicht zu verwechseln mit dem Castellano, wie es in Spanien gesprochen wird. Durchsetzt mit Begriffen aus anderen Sprachen (z.B. dem englischen, aber auch kreolischen etc.) weicht es von der grammatikalischen Struktur stellenweise ab und hat auch noch alte Elemente aus der Kolonialzeit erhalten. Es handelt sich hierbei um ein lokalisertes klassisches Südamerikanisches Spanisch. Kleiner Tipp: Einen Sprachkurs sollte man auf der Dominikanischen Republik nicht unbedingt belegen.
Dominikanische Republik: Feiertage
[Dominikanische Republik: Feiertage]
Im Gegensatz zu Deutschland hat der Valentinstag für die Dominikaner eine sehr große Bedeutung. Am Muttertag werden nicht nur Mütter, sondern Frauen allgemein beschenkt.
Eine weitere Besonderheit stellt die Woche vor dem Osterfest dar. Bereits jetzt wird gefeiert und traditionell gerne einen über den Durst getrunken. Wenn Sie in diesen Tagen auf der Straße unterwegs sind, ob zu Fuß oder mit dem Auto: Lassen Sie die nötige Vorsicht walten!
- 01.01: Neujahr („año nuevo“)
- 06.01: Dreikönig („día de los reyes“)
- 13.01: Alphabetisierungstag („día nacional de la alfabetización“)
- 21.01: Userer Frau von Altagracia, kirchlich („día de Nuestra Señora de la Altagracia“)
- 26.01: Vater des Vaterlands Juan Pablo Duarte („día del padre de la patria Juan Pablo Duarte“)
- 31.01: Nationaler Jugendtag („día nacional de la juventud“)
- 14.02: Valentinstag („día de la amistad“ bzw. „día de San Valentín“)
- 25.02: Vater des Vaterlands Matías Ramón Mella („día del patricio Matías Ramón Mella“)
- 27.02: Tag der nationalen Unabhängigkeit („día de la independencia nacional“)
- 08.03: Internationaler Frauentag („día internacional de la mujer“)
- 09.03: Vater des Vaterlands Francisco del Rosario Sánchez („día del patricio Francisco del Rosario Sánchez“)
- 30.03: Gedenktag Schlacht vom 30. März („aniversario de la batalla del 30 de marzo“)
- 16.08: Restaurationstag („día de la restauración“)
- 24.09: Unserer Frau von Mercedes („día de Nuestra Señora de la Mercedes“)
- 06.11: Verfassungstag („día de la constitución“)
- 25.12: Weihnachten („día de navidad“)
- Beweglich im Februar / März: Karneval („carnaval“)
- Beweglich im März oder April: Ostern („la semana santa“ - „die heilige Woche“)
- Beweglich im Mai: Muttertag („día de la madre“)
Im Gegensatz zu Deutschland hat der Valentinstag für die Dominikaner eine sehr große Bedeutung. Am Muttertag werden nicht nur Mütter, sondern Frauen allgemein beschenkt.
Eine weitere Besonderheit stellt die Woche vor dem Osterfest dar. Bereits jetzt wird gefeiert und traditionell gerne einen über den Durst getrunken. Wenn Sie in diesen Tagen auf der Straße unterwegs sind, ob zu Fuß oder mit dem Auto: Lassen Sie die nötige Vorsicht walten!
Dominikanische Republik: Politik
[Dominikanische Republik: Politik]
Seit ihrer Unabhängigkeit von Haiti im Jahre 1844 gab es mehrere Kriege zwischen den beiden Nachbarstaaten. Es ging jeweils darum, dass Haiti versuchte, wieder den Anschluss der Dominikanischen Republik zu erreichen. Stellenweise sogar wieder dem spanischen Heimatland unterstellt, gelang es der Dominikanischen Republik, sich schließlich als eine Präsidialrepublik zu etablieren. Die Wähler ab 18 Jahren wählen alle 4 Jahre das Abgeordnetenhaus und den Senat. Das Staatsoberhaupt wird ebenfalls alle 4 Jahre direkt vom Volk gewählt.
Die größten Parteien sind:
Derzeit (2007) ist die PLD mit Präsident Leonel Fernández Reyna an der Regierung
Seit ihrer Unabhängigkeit von Haiti im Jahre 1844 gab es mehrere Kriege zwischen den beiden Nachbarstaaten. Es ging jeweils darum, dass Haiti versuchte, wieder den Anschluss der Dominikanischen Republik zu erreichen. Stellenweise sogar wieder dem spanischen Heimatland unterstellt, gelang es der Dominikanischen Republik, sich schließlich als eine Präsidialrepublik zu etablieren. Die Wähler ab 18 Jahren wählen alle 4 Jahre das Abgeordnetenhaus und den Senat. Das Staatsoberhaupt wird ebenfalls alle 4 Jahre direkt vom Volk gewählt.
Die größten Parteien sind:
- PLD: Partido de la Liberación Dominicana (Dominikanische Befreiungspartei)
- PRD: Partido Revolucionario Dominicano (Dominikanische Revolutionsspartei)
- PRSC: Partido Reformista Social Cristiano (Christlich Soziale Reformpartei)
Derzeit (2007) ist die PLD mit Präsident Leonel Fernández Reyna an der Regierung
Dominikanische Republik: Gesundheit
[Dominikanische Republik: Gesundheit]
Die ärztliche Grundversorgung ist gut, in den Städten natürlich besser als auf dem flachen Land. Es gibt zwei Arten von Krankenhäusern: Die Hospital genannten sind staatlich und für die Bevölkerung erschwinglich. Die clinicas sind privat und deutlich teurer. Als Tourist wird man in letzteren sicherlich den besseren Service erhalten. Dies soll aber nicht bedeuten, dass die staatlichen Krankenhäuser schlecht sind!
Eine Malariaimpfung ist bei einem Besuch in der Dominikanischen Republik eher nicht notwendig, aber man sollte hier trotzdem noch einmal einen Arzt konsultieren. Es GIBT Malaria, aber eben nicht in jeder Region und nicht verbreitet. Das selbe gilt für das Dengue Fieber. Im Zweifelsfalle immer mit Mückennetz schlafen!
Aids ist ein ernstes Problem, bereits 4–5% der Bevölkerung sind infiziert. Ungleich ernster ist die Lage in Haiti, aber von dort kommen eben viele Einwanderer in die dominikanische Republik. Bitte niemals ungeschützten Verkehr haben und safer sex praktizieren! Es IST besser für Ihre Gesundheit!
Zwar sind keine Lebensmittelskandale wie hierzulande bekannt, aber das muss nicht heißen, dass alles perfekt ist. Grundlegend kann man sagen, dass die hygienischen Voraussetzungen gut sind, aber die strengen Kontrollen wie in Europa wird man hier nicht unbedingt vorfinden. Trotzdem kann man im Prinzip alle bedenkenlos essen.
Das Leitungswasser ist nicht zum Trinken geeignet! Zumindest abkochen sollte man es vor dem genuß, die Zähne kann man damit aber schon putzen.
Wichtiger Tipp: Auch wenn es verlockend scheint und eine schöne Brise am Meer weht: Man sollte sich immer mit mindestens Sonnenschutzfaktor 15 eincremen. Die Haut dankt es!
Die ärztliche Grundversorgung ist gut, in den Städten natürlich besser als auf dem flachen Land. Es gibt zwei Arten von Krankenhäusern: Die Hospital genannten sind staatlich und für die Bevölkerung erschwinglich. Die clinicas sind privat und deutlich teurer. Als Tourist wird man in letzteren sicherlich den besseren Service erhalten. Dies soll aber nicht bedeuten, dass die staatlichen Krankenhäuser schlecht sind!
Eine Malariaimpfung ist bei einem Besuch in der Dominikanischen Republik eher nicht notwendig, aber man sollte hier trotzdem noch einmal einen Arzt konsultieren. Es GIBT Malaria, aber eben nicht in jeder Region und nicht verbreitet. Das selbe gilt für das Dengue Fieber. Im Zweifelsfalle immer mit Mückennetz schlafen!
Aids ist ein ernstes Problem, bereits 4–5% der Bevölkerung sind infiziert. Ungleich ernster ist die Lage in Haiti, aber von dort kommen eben viele Einwanderer in die dominikanische Republik. Bitte niemals ungeschützten Verkehr haben und safer sex praktizieren! Es IST besser für Ihre Gesundheit!
Zwar sind keine Lebensmittelskandale wie hierzulande bekannt, aber das muss nicht heißen, dass alles perfekt ist. Grundlegend kann man sagen, dass die hygienischen Voraussetzungen gut sind, aber die strengen Kontrollen wie in Europa wird man hier nicht unbedingt vorfinden. Trotzdem kann man im Prinzip alle bedenkenlos essen.
Das Leitungswasser ist nicht zum Trinken geeignet! Zumindest abkochen sollte man es vor dem genuß, die Zähne kann man damit aber schon putzen.
Wichtiger Tipp: Auch wenn es verlockend scheint und eine schöne Brise am Meer weht: Man sollte sich immer mit mindestens Sonnenschutzfaktor 15 eincremen. Die Haut dankt es!
Dominikanische Republik: Bildung
[Dominikanische Republik: Bildung]
Es besteht im Prinzip eine allgemeine Schulpflicht, die aber speziell in ländlichen Gebieten nicht konsequent umgesetzt ist. Neben der räumlichen Entfernung zur nächsten Schule ist für viele der Ärmeren die Investition in die Schuluniform der Kinder – bei freiem Schulbesuch - schlicht und einfach zu teuer. In der Konsequenz liegt die Analphabetenquote bei über. 15%. Neben den kostenlosen staatlichen Schulen gibt es auch noch private, kostenpflichtige und qualitativ bessere Schulen. Wie die soziale Verteilung auf die einzelnen Schularten aussieht, muss wohl nicht genauer ausgeführt werden.
Es gibt vier Universitäten im Lande, wobei die in Santo Domingo die älteste Universität des amerikanischen Kontinents ist.
Es besteht im Prinzip eine allgemeine Schulpflicht, die aber speziell in ländlichen Gebieten nicht konsequent umgesetzt ist. Neben der räumlichen Entfernung zur nächsten Schule ist für viele der Ärmeren die Investition in die Schuluniform der Kinder – bei freiem Schulbesuch - schlicht und einfach zu teuer. In der Konsequenz liegt die Analphabetenquote bei über. 15%. Neben den kostenlosen staatlichen Schulen gibt es auch noch private, kostenpflichtige und qualitativ bessere Schulen. Wie die soziale Verteilung auf die einzelnen Schularten aussieht, muss wohl nicht genauer ausgeführt werden.
Es gibt vier Universitäten im Lande, wobei die in Santo Domingo die älteste Universität des amerikanischen Kontinents ist.
Dominikanische Republik: Infrastruktur - Straßenverkehr
[Dominikanische Republik: Infrastruktur - Straßenverkehr]
Prinzipiell kann man sagen, dass das Straßennetz der Dominikanischen Republik gut ausgebaut ist (Ausnahmen bestätigen die Regel J)
In den Städten gibt es im Prinzip drei gute Möglichkeiten, sich zu bewegen.
Außerhalb der Ortschaften bzw. im Überlandverkehr bewegt man sich am besten folgendermaßen:
Genereller Tipp: Am besten immer das Fahrgeld passend haben, sonst wird es vorkommen, dass der Fahrer „nicht herausgeben kann’.
Es gibt lediglich eine Bahnlinie, sie wird jedoch ausschließlich für den Zuckertransport genutzt. Eine Passagierbeförderung ist nicht möglich.
Prinzipiell kann man sagen, dass das Straßennetz der Dominikanischen Republik gut ausgebaut ist (Ausnahmen bestätigen die Regel J)
In den Städten gibt es im Prinzip drei gute Möglichkeiten, sich zu bewegen.
- Als erstes seien die Sammeltaxis empfohlen. Relativ günstig und zuverlässig. TÜV-Prüfer sollten Sie allerdings nicht sein!
- Taxis sind verfügbar, technisch auf akzeptablem Stand und zuverlässig, aber relativ teuer. Kleiner Tipp: Vorher die Fahrtkosten absprechen.
- Wer auf Abenteuer steht und es gerne günstig hat, dem seien die Motorrad-Taxis (Motoconchos) empfohlen.
Außerhalb der Ortschaften bzw. im Überlandverkehr bewegt man sich am besten folgendermaßen:
- Im Regionalverkehr gibt es fast überall die so genannten Guaguas. Das sind Kleinbusse, die oftmals stark überladen sind und alles andere als bequem. Dafür sind sie aber günstig und zuverlässig
- Auch hier findet man wie inner Orts die günstigen Sammeltaxis. Zwar kleiner als die Guaguas, aber nicht minder überladen bzw. überfüllt. Genannt werden sie conchos.
- Im Überlandverkehr reist man sehr komfortabel. Es gibt (meist) klimatisierte und gut ausgestattete Busse, die bei fairen Preisen auch größere Strecken zurücklegen. Sie verkehren zwischen speziellen Bahnhöfen, nehmen aber auch Passagiere direkt von der Straße mit. Die großen Städte werden mehrmals am Tage angefahren, stellenweise sogar im Stundentakt
- Die bekannten internationalen Mietwagengesellschaften sind in den größeren Städten bzw. an den Touristenbrennpunkten vertreten. Daneben gibt es auch noch eine Reihe kleinerer, örtlicher Vermieter. Bei letzteren sollte man aber auch etwas ältere Modelle in Kauf nehmen. Preislich gibt es hier natürlich ein klares Gefälle, wobei Geld hier nicht das einzige Argument sein sollte. Kleiner Tipp: Vorher abklären, dass ein gültiger Versicherungsschutz besteht und was im Falle einer Panne / Unfall zu tun ist. Bei den großen Anbietern kann auch in der Regel über das Internet vorgebucht werden, was zu günstigeren Preisen führt. Bitte beachten Sie, dass der Verkehr sich auf der Dominikanischen Republik nicht unbedingt auf den aus Mitteleuropa gewohnten Bahnen und Regeln bewegt. Sind Sie ein eher unsicherer Fahrer, sollten Sie vielleicht auf die obigen Verkehrsmittel ausweichen.
Genereller Tipp: Am besten immer das Fahrgeld passend haben, sonst wird es vorkommen, dass der Fahrer „nicht herausgeben kann’.
Es gibt lediglich eine Bahnlinie, sie wird jedoch ausschließlich für den Zuckertransport genutzt. Eine Passagierbeförderung ist nicht möglich.
Dominikanische Republik: Infrastruktur - Flughäfen
[Dominikanische Republik: Infrastruktur - Flughäfen]
Die meisten Touristen erreichen die Dominikanische Republik mit dem Flugzeug. Mehrere Flughäfen können z.B. von Deutschland aus direkt angeflogen werden, so z.B. Punta Cana, Puerto Plata, La Romana, Santo Domingo und Samaná. Empfehlenswerte deutsche Fluglinien sind hier LTU oder Condor. Der Hinflug dauert ca. 10 Stunden, aufgrund der Winde über dem Atlantik wird der Rückflug mit nur ca. 9 Stunden veranschlagt.
In der Dominikanischen Republik gibt es die folgenden internationalen Flughäfen
Bitte beachten: Bei der Einreise muss eine so genannte Touristenkarte erworben werden (ungefähr 10 Eur). Bei nicht alle Fluglinien ist dies mit dem Kauf des Tickets abgegolten. Bitte vorher klären, bevor man sich schon bei der Einreise ärgern muss!
Kleinere Flughäfen für den inländischen bzw. den innerkaribischen Verkehr sind:
Die meisten Touristen erreichen die Dominikanische Republik mit dem Flugzeug. Mehrere Flughäfen können z.B. von Deutschland aus direkt angeflogen werden, so z.B. Punta Cana, Puerto Plata, La Romana, Santo Domingo und Samaná. Empfehlenswerte deutsche Fluglinien sind hier LTU oder Condor. Der Hinflug dauert ca. 10 Stunden, aufgrund der Winde über dem Atlantik wird der Rückflug mit nur ca. 9 Stunden veranschlagt.
In der Dominikanischen Republik gibt es die folgenden internationalen Flughäfen
- SDQ: Santo Domingo/Las Américas
- POP : Puerto Plata/La Unión
- PUJ : Punta Cana
- LRM: La Romana
- AZS : Samaná/El Catey
- STI: Santiago de los Caballeros/Cibao
Bitte beachten: Bei der Einreise muss eine so genannte Touristenkarte erworben werden (ungefähr 10 Eur). Bei nicht alle Fluglinien ist dies mit dem Kauf des Tickets abgegolten. Bitte vorher klären, bevor man sich schon bei der Einreise ärgern muss!
Kleinere Flughäfen für den inländischen bzw. den innerkaribischen Verkehr sind:
- BRX: Barahona
- COZ: Constanza
- CBJ: Pedernales
- SNX: Sabana de la Mar
- SJM: San Juan de la Maguana
- HEX: Santo Domingo/Herrera
- JBQ: Santo Domingo/La Isabela
- ZXD: Santo Domingo/San Isidro
Dominikanische Republik: Wirtschaft
[Dominikanische Republik: Wirtschaft]
Die Erwerbstätigen der Dominikanischen Republik verteilen sich – geschuldet dem Tourismus – zu 62% auf Dienstleistungen, 23% auf Industrie und 15% auf die Landwirtschaft.
Neben landwirtschaftlichen Gütern wie Zucker, Bananen, Kaffee, Kakao und Tabak werden auch noch Rohstoffe wie Nickel, Gold, Silber und Zink exportiert. Zu erwähnen ist noch der Larimar, ein blauer Halbedelstein, der nur hier vorkommt.
Die größte Einnahmequelle ist aber sicherlich der Tourismus, der bei über 3 Millionen Besuchern mehr als 2 Milliarden Euro pro Jahr ins Land bringt.
Die Erwerbstätigen der Dominikanischen Republik verteilen sich – geschuldet dem Tourismus – zu 62% auf Dienstleistungen, 23% auf Industrie und 15% auf die Landwirtschaft.
Neben landwirtschaftlichen Gütern wie Zucker, Bananen, Kaffee, Kakao und Tabak werden auch noch Rohstoffe wie Nickel, Gold, Silber und Zink exportiert. Zu erwähnen ist noch der Larimar, ein blauer Halbedelstein, der nur hier vorkommt.
Die größte Einnahmequelle ist aber sicherlich der Tourismus, der bei über 3 Millionen Besuchern mehr als 2 Milliarden Euro pro Jahr ins Land bringt.
Dominikanische Republik: Tourismus
[Dominikanische Republik: Tourismus]
Die Mehrheit der über 3 Millionen Touristen, die jedes Jahr die Dominikanische Republik besuchen, stammen zu 52% aus den USA und Kanada. Mit 39% nehmen die Westeuropäer den zweiten Platz ein. In den letzten Jahren kommen auch zunehmend Besucher aus Osteuropa, speziell aus Ungarn und Polen.
Durchschnittlich gibt der Tourist pro Tag um die 100 USD aus, bei fast 10 Tagen Aufenthaltsdauer. Während in den 90-er Jahren die Dominikanische Republik noch Anziehungspunkt für ‚billige’ All-Inclusive-Besucher war, hat sich das Bild heute etwas gewandelt. Im Focus stehen nun verstärkt Touristen, die auch für die Welt außerhalb der Clubs Interesse zeigen und bereit sind, dafür entsprechend zu bezahlen.
Die Mehrheit der über 3 Millionen Touristen, die jedes Jahr die Dominikanische Republik besuchen, stammen zu 52% aus den USA und Kanada. Mit 39% nehmen die Westeuropäer den zweiten Platz ein. In den letzten Jahren kommen auch zunehmend Besucher aus Osteuropa, speziell aus Ungarn und Polen.
Durchschnittlich gibt der Tourist pro Tag um die 100 USD aus, bei fast 10 Tagen Aufenthaltsdauer. Während in den 90-er Jahren die Dominikanische Republik noch Anziehungspunkt für ‚billige’ All-Inclusive-Besucher war, hat sich das Bild heute etwas gewandelt. Im Focus stehen nun verstärkt Touristen, die auch für die Welt außerhalb der Clubs Interesse zeigen und bereit sind, dafür entsprechend zu bezahlen.
Dominikanische Republik: Musik / Tanz
[Dominikanische Republik: Musik / Tanz]
Ein wichtiger Bestandteil des öffentlichen Lebens in der Dominikanischen Republik ist die Musik. In ihr fließen die verschiedenen Bevölkerungsgruppen zusammen: Einflüsse aus Spanien, Afrika und Südamerika vermischen sich zu einem neuen, harmonischen Ganzen.
Folgende Richtungen gibt es hier:
Ein wichtiger Bestandteil des öffentlichen Lebens in der Dominikanischen Republik ist die Musik. In ihr fließen die verschiedenen Bevölkerungsgruppen zusammen: Einflüsse aus Spanien, Afrika und Südamerika vermischen sich zu einem neuen, harmonischen Ganzen.
Folgende Richtungen gibt es hier:
- Bachata ist ein Musikstil und Tanz gleichermaßen. Er stammt ursprünglich aus der Dominikanischen Republik und wurde in Deutschland bekannt, als vor einigen Jahren das Lied ‚Obsesión’ von Aventura hier in die Charts gelangte.
- Noch bekannter ist hierzulande der Merengue genannte Stil, der auch – wie meist in der Karibik – mit einem eigenen Tanz einhergeht.
- Als Erweiterung zum Merengue gibt es den Merengue Hip Hop, der auch Merenge House bzw. verkürzt Merenhouse genannt wird. Er ist eine geschickte Verbindung von traditionellem Merengue mit frechen Hip-Hop bzw. House Elementen. Seit Mitte der 90-er Jahre zieht er immer wieder durch die Clubs in den USA und der Karibik, aber auch in Europa ist er zeitweise zu hören.
- International weniger bekannt, dafür in den Diskos der Dominikanischen Republik umso beliebter ist der Reggaetón bzw. Reguetón. Der dazugehörige Tanz – wie auch anders! – ist der Perreo.
Dominikanische Republik: Karneval
[Dominikanische Republik: Karneval]
Der Karneval ist in der Dominikanischen Republik ein absolutes Muss! Die Zentren des bunten Treibens sind die Städte La Vega und Santo Domingo, wo sich Jung und Alt begeistert beteiligen. Die Hauptumzüge gibt es um den 27. Februar herum, es kommt jedoch schon Wochen vorher im ganzen Land zu größeren und kleineren Feiern, die zu besuchen sich immer lohnt.
Besonders zu erwähnen sind zwei Veranstaltungen: Zum einen ist da das Merenge-Festival in der Stadt Río San Juan (an der Nordküste gelegen). Wenn Sie etwas von ‚Carnaverengue’ hören... Gehen Sie hin! Da ist Stimmung pur. Zum anderen sollten Sie sich auch nicht die Karnevalfeiern in La Vega, einer Stadt im Innern des Landes, entgehen lassen. Sie sind weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt.
Der Karneval ist in der Dominikanischen Republik ein absolutes Muss! Die Zentren des bunten Treibens sind die Städte La Vega und Santo Domingo, wo sich Jung und Alt begeistert beteiligen. Die Hauptumzüge gibt es um den 27. Februar herum, es kommt jedoch schon Wochen vorher im ganzen Land zu größeren und kleineren Feiern, die zu besuchen sich immer lohnt.
Besonders zu erwähnen sind zwei Veranstaltungen: Zum einen ist da das Merenge-Festival in der Stadt Río San Juan (an der Nordküste gelegen). Wenn Sie etwas von ‚Carnaverengue’ hören... Gehen Sie hin! Da ist Stimmung pur. Zum anderen sollten Sie sich auch nicht die Karnevalfeiern in La Vega, einer Stadt im Innern des Landes, entgehen lassen. Sie sind weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt.
Dominikanische Republik: Strandurlaub
[Dominikanische Republik: Strandurlaub]
Die Dominikanische Republik kann mit über 1500 KM Sandstrand der besten Qualität aufwarten. Manche sprechen sogar von den schönsten Stränden der Welt. Viel mehr Argumente für einen Besuch braucht es eigentlich nicht. Dazu kommt noch eine Wassertemperatur, die sich im ganzen Jahr deutlich über 25 Grad Celsius bewegt.
Die Zentren des Badetourismus liegen im Osten, in den Regionen Punta Cana und Bávaro. Diese sind nur dünn besiedelt, und hier liegt auch die Crux des Cluburlaubs / Massentourismus: Es gibt außerhalb der Anlagen wenig zu sehen. Ausflüge zu den Sehenswürdigkeiten sind damit zeitaufwändig und teuer. In der Regel bleiben die meisten Touristen dann in der Anlage und nutzen die dortigen (kostenpflichtigen) Angebote. Der Hotelier wird sich nicht beschweren!
Weitere Touristenzentren gibt es noch im Norden bei Puerto Plata, auf der Halbinsel Samaná und im Süden, nahe von Santo Domingo. Gerade im zuletzt genannten Gebiet sind viele (Kurz)-Ausflügler aus der Hauptstadt anzutreffen.
Wer die klassische Karibik sucht, weißen Strand, blaues Meer, sanften Wind in den Bäumen, der sollte bevorzugt auf die Halbinsel Samaná gehen. Speziell die Inseln Cayo Levantado und Isla Saona im Südosten sind hier hervorzuheben. Im Norden besuchen Sie den – nomen est omen – Playa Grande, in der Nähe von Río San Juan gelegen.
Die Dominikanische Republik kann mit über 1500 KM Sandstrand der besten Qualität aufwarten. Manche sprechen sogar von den schönsten Stränden der Welt. Viel mehr Argumente für einen Besuch braucht es eigentlich nicht. Dazu kommt noch eine Wassertemperatur, die sich im ganzen Jahr deutlich über 25 Grad Celsius bewegt.
Die Zentren des Badetourismus liegen im Osten, in den Regionen Punta Cana und Bávaro. Diese sind nur dünn besiedelt, und hier liegt auch die Crux des Cluburlaubs / Massentourismus: Es gibt außerhalb der Anlagen wenig zu sehen. Ausflüge zu den Sehenswürdigkeiten sind damit zeitaufwändig und teuer. In der Regel bleiben die meisten Touristen dann in der Anlage und nutzen die dortigen (kostenpflichtigen) Angebote. Der Hotelier wird sich nicht beschweren!
Weitere Touristenzentren gibt es noch im Norden bei Puerto Plata, auf der Halbinsel Samaná und im Süden, nahe von Santo Domingo. Gerade im zuletzt genannten Gebiet sind viele (Kurz)-Ausflügler aus der Hauptstadt anzutreffen.
Wer die klassische Karibik sucht, weißen Strand, blaues Meer, sanften Wind in den Bäumen, der sollte bevorzugt auf die Halbinsel Samaná gehen. Speziell die Inseln Cayo Levantado und Isla Saona im Südosten sind hier hervorzuheben. Im Norden besuchen Sie den – nomen est omen – Playa Grande, in der Nähe von Río San Juan gelegen.
Dominikanische Republik: Sehenswürdigkeiten
[Dominikanische Republik: Sehenswürdigkeiten]
Entgegen seinem Ruf als Hort des Massentourismus hat die Dominikanische Republik dem Individualtouristen sehr viel zu bieten. Speziell im Landesinneren findet man sehr interessante Ziele, hohe Berge, wunderbare Landschaften, Natur pur. Entgegen vieler Gerüchte ist es auch nicht übermäßig gefährlich, hier als Einzeltourist (besser in der kleinen Gruppe) unterwegs zu sein. Die DomRep hat mehr zu bieten als Strand und Sonne.. lassen Sie sich (angenehm) überraschen!
Für Freunde des Wassersports (Wellenreiten, Windsurfen etc.) bietet sich die Region um Cabarete an, ca. 40 KM östlich von Puerto Plata gelegen. Hier finden auch jährlich Worldcup-Tourniere statt, die absolut besuchenswert sind. Das Leben spielt sich hier auf der Straße ab, vielfach auch direkt am Strand. Daneben laden auch noch weitere Attraktionen zum Besuch ein, wie z.B. die 'Cuevas de Cabarete', Höhlen, in denen man schwimmen kann. Klarer Favorit sind aber natürlich die tollen Strände und das lockere, entspannte Leben am und mit dem Meer.
In der oben bereits als Badeparadies erwähnten Bucht von Samaná gibt es noch eine tolle Attraktion: In jedem Frühjahr kommen hier die Wale zur Paarung her. Mit Booten kann man aufs Meer hinausfahren und die sanften Riesen bewundern. Weiterhin gibt es hier zwei tolle Wasserfälle, die man sich auf jeden Fall anschauen sollte.
Noch mehr Wasserfälle gibt es im Norden der Insel bei Puerto Plata und weiter im Landesinnern zwischen Jarabacoa und Constanza.
Im Ladesinnern entspringen auch die vier Hauptflüsse der Dominikanischen Republik. Hier gibt es die Möglichkeit, auf den wilden jungen Flüssen zu raften.
Mehrere Nationalparks laden zum Besuch ein. Empfehlenswert sind die Höhlen bei Cabarete, im so genannten El Choco Park und in Los Haitises.
Wer es etwas abenteuerlicher mag, sollte im Südwesten den Salzsee Lago Enriquillo besuchen. Er liegt in touristisch unerschlossenem Gebiet, ist jedoch problemlos zugänglich. Aber bitte kein 5-Sterne Hotel mit Klimaanlage erwarten!
Wer gerne shoppen geht, aber das deutliche Gefühl hat, in den Touristenzentren permanent übervorteilt zu werden, der sollte vielleicht mal einen Ausflug nach Moca, einer Kleinstadt im Norden ins Auge fassen. Touristisch eben NICHT erschlossen, werden Sie hier noch das echte dominikanische Leben vorfinden. Preise und Qualität halten sich hier absolut die Waage. Schon die Fahrt nach Moca, die durch wunderschöne Berglandschaften führt, ist ein Abenteuer für sich. Hier sollte man als braver Tourist eine vollgeladene Kamera mitbringen!
Entgegen seinem Ruf als Hort des Massentourismus hat die Dominikanische Republik dem Individualtouristen sehr viel zu bieten. Speziell im Landesinneren findet man sehr interessante Ziele, hohe Berge, wunderbare Landschaften, Natur pur. Entgegen vieler Gerüchte ist es auch nicht übermäßig gefährlich, hier als Einzeltourist (besser in der kleinen Gruppe) unterwegs zu sein. Die DomRep hat mehr zu bieten als Strand und Sonne.. lassen Sie sich (angenehm) überraschen!
Für Freunde des Wassersports (Wellenreiten, Windsurfen etc.) bietet sich die Region um Cabarete an, ca. 40 KM östlich von Puerto Plata gelegen. Hier finden auch jährlich Worldcup-Tourniere statt, die absolut besuchenswert sind. Das Leben spielt sich hier auf der Straße ab, vielfach auch direkt am Strand. Daneben laden auch noch weitere Attraktionen zum Besuch ein, wie z.B. die 'Cuevas de Cabarete', Höhlen, in denen man schwimmen kann. Klarer Favorit sind aber natürlich die tollen Strände und das lockere, entspannte Leben am und mit dem Meer.
In der oben bereits als Badeparadies erwähnten Bucht von Samaná gibt es noch eine tolle Attraktion: In jedem Frühjahr kommen hier die Wale zur Paarung her. Mit Booten kann man aufs Meer hinausfahren und die sanften Riesen bewundern. Weiterhin gibt es hier zwei tolle Wasserfälle, die man sich auf jeden Fall anschauen sollte.
Noch mehr Wasserfälle gibt es im Norden der Insel bei Puerto Plata und weiter im Landesinnern zwischen Jarabacoa und Constanza.
Im Ladesinnern entspringen auch die vier Hauptflüsse der Dominikanischen Republik. Hier gibt es die Möglichkeit, auf den wilden jungen Flüssen zu raften.
Mehrere Nationalparks laden zum Besuch ein. Empfehlenswert sind die Höhlen bei Cabarete, im so genannten El Choco Park und in Los Haitises.
Wer es etwas abenteuerlicher mag, sollte im Südwesten den Salzsee Lago Enriquillo besuchen. Er liegt in touristisch unerschlossenem Gebiet, ist jedoch problemlos zugänglich. Aber bitte kein 5-Sterne Hotel mit Klimaanlage erwarten!
Wer gerne shoppen geht, aber das deutliche Gefühl hat, in den Touristenzentren permanent übervorteilt zu werden, der sollte vielleicht mal einen Ausflug nach Moca, einer Kleinstadt im Norden ins Auge fassen. Touristisch eben NICHT erschlossen, werden Sie hier noch das echte dominikanische Leben vorfinden. Preise und Qualität halten sich hier absolut die Waage. Schon die Fahrt nach Moca, die durch wunderschöne Berglandschaften führt, ist ein Abenteuer für sich. Hier sollte man als braver Tourist eine vollgeladene Kamera mitbringen!
Dominikanische Republik: Einkaufen
[Dominikanische Republik: Einkaufen]
Neben der Landeswährung, dem Dominikanische Peso (RD$, kann man in den Touristenzentren auch mit den gängigen Weltwährungen (USD / EUR GBP) etc. bezahlen. Aber Achtung: Immer nachrechnen!
Will man Geld wechseln, so ist nicht empfehlenswert, dies direkt im Hotel zu tun. Der Wechselkurs wird nicht gut sein! Für Sie. Für den Hotelier schon! Wenn Sie die Möglichkeit haben, auf eine Bank bzw. Wechselstube gehen zu können, nutzen Sie die Chance! Manchmal kann man auch in Restaurants oder Geschäften zu relativ guten Konditionen tauschen, aber hier ist immer Vorsicht angesagt!
Eine weitere Möglichkeit, zu fairen Preisen an Bargeld zu kommen, sind Bankautomaten. Die Menues sind in spanisch bzw. englisch gehalten und relativ selbsterklärend. Voraussetzung ist eine Maestro-Karte. Im Zweifelsfall einfach mal zu Hause bei der Hausbank erkundigen, ob die eigene Karte das erfüllt. Meistens wird das Maestro-Zeichen (roter / blauer Ball) auf der Geldkarte angedruckt. Wichtig: erwarten Sie nicht, außerhalb der Touristenzentren Geldautomaten vorzufinden! Der Maximalbetrag, der pro Tag abgehoben werden kann ist 10000 RS$.
Mit Travellerschecks werden Sie in der Dominikanischen Republik eher nicht weit kommen.
Beim Preisniveau muss man unterscheiden
Kleiner Tipp: Handeln ist nicht verboten, und Nachfragen, bevor man eine Leistung bezieht, auch nicht.
In Touristenzentren gibt es häufig Nepp. Touristen werden hier andere, also höhere Preise bezahlen als die Einheimischen. Bei der unterschiedlichen Kaufkraft ist dies eigentlich fair und zu verschmerzen, jedoch sollte man dies immer im Hinterkopf haben. Die Fahrt ins weniger erschlossene Umland kann sich bei teureren Anschaffungen (Schmuck etc.) schon lohnen!
Kleiner Tipp: In vielen All-Inclusive Hotels bekommen Sie ein Armband, das sie im Hotel als Gast ausweist und zu freiem Essen / Trinken etc. berechtigt. Eine prima Sache. Sobald sie jedoch das Gelände verlassen, werden Sie aufgrund dieses Armbandes sofort in eine Schublade gesteckt und entsprechend gemolken! All-Inclusive-Touristen haben ein anderes (kein) Verhältnis zur Landeswährung, keine Vergleichsmöglichkeiten, da im Hotel ja alles umsonst ist. Wenn es irgendwie geht, sollten sie das Armband ausziehen, wenn Sie einen Ausflug in das echte Leben machen.
Neben der Landeswährung, dem Dominikanische Peso (RD$, kann man in den Touristenzentren auch mit den gängigen Weltwährungen (USD / EUR GBP) etc. bezahlen. Aber Achtung: Immer nachrechnen!
Will man Geld wechseln, so ist nicht empfehlenswert, dies direkt im Hotel zu tun. Der Wechselkurs wird nicht gut sein! Für Sie. Für den Hotelier schon! Wenn Sie die Möglichkeit haben, auf eine Bank bzw. Wechselstube gehen zu können, nutzen Sie die Chance! Manchmal kann man auch in Restaurants oder Geschäften zu relativ guten Konditionen tauschen, aber hier ist immer Vorsicht angesagt!
Eine weitere Möglichkeit, zu fairen Preisen an Bargeld zu kommen, sind Bankautomaten. Die Menues sind in spanisch bzw. englisch gehalten und relativ selbsterklärend. Voraussetzung ist eine Maestro-Karte. Im Zweifelsfall einfach mal zu Hause bei der Hausbank erkundigen, ob die eigene Karte das erfüllt. Meistens wird das Maestro-Zeichen (roter / blauer Ball) auf der Geldkarte angedruckt. Wichtig: erwarten Sie nicht, außerhalb der Touristenzentren Geldautomaten vorzufinden! Der Maximalbetrag, der pro Tag abgehoben werden kann ist 10000 RS$.
Mit Travellerschecks werden Sie in der Dominikanischen Republik eher nicht weit kommen.
Beim Preisniveau muss man unterscheiden
- Dienstleistungen sind eher günstig
- Bei aus dem Ausland importierten Artikeln ist das Niveau vergleichbar mit Europa
- Einheimische Produkte, z.B. Früchte sind sehr günstig
- Bei aus dem Ausland importierten Nahrungsmittels ist das Niveau eher noch höher als in Europa
- Treibstoff ist eher etwas günstiger als hierzulande
Kleiner Tipp: Handeln ist nicht verboten, und Nachfragen, bevor man eine Leistung bezieht, auch nicht.
In Touristenzentren gibt es häufig Nepp. Touristen werden hier andere, also höhere Preise bezahlen als die Einheimischen. Bei der unterschiedlichen Kaufkraft ist dies eigentlich fair und zu verschmerzen, jedoch sollte man dies immer im Hinterkopf haben. Die Fahrt ins weniger erschlossene Umland kann sich bei teureren Anschaffungen (Schmuck etc.) schon lohnen!
Kleiner Tipp: In vielen All-Inclusive Hotels bekommen Sie ein Armband, das sie im Hotel als Gast ausweist und zu freiem Essen / Trinken etc. berechtigt. Eine prima Sache. Sobald sie jedoch das Gelände verlassen, werden Sie aufgrund dieses Armbandes sofort in eine Schublade gesteckt und entsprechend gemolken! All-Inclusive-Touristen haben ein anderes (kein) Verhältnis zur Landeswährung, keine Vergleichsmöglichkeiten, da im Hotel ja alles umsonst ist. Wenn es irgendwie geht, sollten sie das Armband ausziehen, wenn Sie einen Ausflug in das echte Leben machen.
Dominikanische Republik: Essen
[Dominikanische Republik: Essen]
Typische dominikanische Speisen:
Zu empfehlen sind dominikanische Spaghetti mit einer Tomaten-Käse-Sauce, oder aber auch Spaghetti mit Thunfisch. Sehr lecker sind die Eintöpfe, die mit Gemüse und Geflügelfleisch zubereitet werden.
Wer sein Fleisch medium oder blutig haben möchte, muss dies unbedingt vorher sagen. Traditionell wird Fleisch hier intensiv gekocht bzw. gebraten. Der Rohfleischesser sollte sich an dieser Stelle mal die Mühe machen zu überlegen, warum die Einheimischen dies tun!
Typische dominikanische Früchte:
Im Landesinneren erhält man aufgrund der raueren Klimabedingungen für ein Land in den Tropen eher ungewöhnliches Obst bzw. Gemüse. Weißkohl, Blumenkohl, echte Äpfel und Trauben sind hier keine Importprodukte!
Generell wird das Essen nicht überwürzt oder scharf zubereitet. Typische Gewürze sind:
Mit folgenden Kräutern wird das Essen gerne verfeinert:
Typische dominikanische Speisen:
- Gebackenen Fisch und Meeresfrüchte gibt es hauptsächlich an den Küsten
- Geflügel wie Hühnchen, Pute, Ente
- Schweise- und Rindfleisch
- Bei Eiern wird zwischen einheimischen und importierten unterschieden.
- Als Beilage wird gerne gebratener Reis gereicht, oftmals mit Bohnen bzw. Erbsen
- Kochbananen, Yukka, Avocados und Esskastanien
Zu empfehlen sind dominikanische Spaghetti mit einer Tomaten-Käse-Sauce, oder aber auch Spaghetti mit Thunfisch. Sehr lecker sind die Eintöpfe, die mit Gemüse und Geflügelfleisch zubereitet werden.
Wer sein Fleisch medium oder blutig haben möchte, muss dies unbedingt vorher sagen. Traditionell wird Fleisch hier intensiv gekocht bzw. gebraten. Der Rohfleischesser sollte sich an dieser Stelle mal die Mühe machen zu überlegen, warum die Einheimischen dies tun!
Typische dominikanische Früchte:
- Ananas
- Mango
- Papaya
- Orangen, Mandarinen, Limonen, Grapefruit
- Maracuja
- Bananen
- Dazu noch eine Reihe hierzulande unbekannter Früchte, die man einfach mal probieren sollte. Da wäre der Goldapfel (manzana de oro), der aber keiner ist und auch nicht wie einer schmeckt. Dann die Cajui, deren Geschmack an einen sauren Apfel erinnert. Andere Früchte erinnern von der Optik her an andere Früchte, z.B. Trauben oder Kirschen, und werden auch so genannt. Aber sie haben mit dem Original nur die Optik gemein.
Im Landesinneren erhält man aufgrund der raueren Klimabedingungen für ein Land in den Tropen eher ungewöhnliches Obst bzw. Gemüse. Weißkohl, Blumenkohl, echte Äpfel und Trauben sind hier keine Importprodukte!
Generell wird das Essen nicht überwürzt oder scharf zubereitet. Typische Gewürze sind:
- Salz
- Pfeffer
- Muskat
- Knoblauch
- Paprika
- Koriander
- Zimt
Mit folgenden Kräutern wird das Essen gerne verfeinert:
- Minze
- Rosmarin
- Ingwer
- Oregano
Dominikanische Republik: Getränke
[Dominikanische Republik: Getränke]
Wer gerne Bier trinkt, wird in der Dominikanischen Republik wohl kaum um das Presidente Pilsner Bier herumkommen. Es hat fast Markt dominierende Stellung und wird überall angeboten. Trotzdem gibt es auch noch einige andere Biere, so z.B. Quizqueya, Bohemia, Soberana etc.
Wer allerdings mehr Wert auf karibisches Flair legt, der wird sich sicherlich die üblichen Klassiker wie Pina Colada Cuba Libre oder Caipirinha gönnen.
Dann sollten wir nicht vergessen, dass mit dem Zuckerrohranbau auch die Rum-Produktion einhergeht. Die subjektiv besten Marken (Geschmackssache):
Daneben gibt es noch unzählige andere Sorten, auch bei den Preisen findet man große Unterschiede. Die Billigheimer gibt es bereits ab ca. 1 EUR, für absolute Spitzenware sollte man schon mit ca. 40 EUR rechnen.
Ursprünglich von den indianischen Ureinwohnern aus Wurzeln und Kräutern hergestellt, wurde der so genannte Mamajuana über die Jahre hinweg mit Honig, Rum, Gin und Wein verfeinert. Was vielleicht die männlichen Leser interessieren wird: Man sagt dem Mamajuana Potenz steigernde Wirkung zu. Prost und viel Spaß!
Probieren sollte man auch mal den dominikanischen Kaffee!
Wer gerne Bier trinkt, wird in der Dominikanischen Republik wohl kaum um das Presidente Pilsner Bier herumkommen. Es hat fast Markt dominierende Stellung und wird überall angeboten. Trotzdem gibt es auch noch einige andere Biere, so z.B. Quizqueya, Bohemia, Soberana etc.
Wer allerdings mehr Wert auf karibisches Flair legt, der wird sich sicherlich die üblichen Klassiker wie Pina Colada Cuba Libre oder Caipirinha gönnen.
Dann sollten wir nicht vergessen, dass mit dem Zuckerrohranbau auch die Rum-Produktion einhergeht. Die subjektiv besten Marken (Geschmackssache):
- Bermúdez Aniversario 75 Años, ca. 15,- EUR die Flasche
- Siglo de Oro, ca. 40,- EUR die Flasche
- Barceló Imperial, ca. 40,- EUR die Flasche
Daneben gibt es noch unzählige andere Sorten, auch bei den Preisen findet man große Unterschiede. Die Billigheimer gibt es bereits ab ca. 1 EUR, für absolute Spitzenware sollte man schon mit ca. 40 EUR rechnen.
Ursprünglich von den indianischen Ureinwohnern aus Wurzeln und Kräutern hergestellt, wurde der so genannte Mamajuana über die Jahre hinweg mit Honig, Rum, Gin und Wein verfeinert. Was vielleicht die männlichen Leser interessieren wird: Man sagt dem Mamajuana Potenz steigernde Wirkung zu. Prost und viel Spaß!
Probieren sollte man auch mal den dominikanischen Kaffee!
Dominikanische Republik: Tabak
[Dominikanische Republik: Tabak]
Ähnlich Kuba hat auch der Tabakanbau in der Dominikanischen Republik eine lange Tradition. Kennern werden die folgenden dominikanischen Zigarrenmarken etwas sagen:
Preislich sind sie auf jeden Fall günstiger als in Deutschland. Aber auch hier gilt: Als Tourist zahlt man in den Zentren mehr als auf dem Lande. Handeln ist erlaubt.
Durchaus auch interessant kann ein Besuch in einer Zigarrenmanufaktur sein. Mehrere Firmen bieten dies an, so z.B. in Santiago die Grupo León Jiménes Tabacalera, und in Tamboril (Nähe Santiago) die Fabrica Anillo de Oro, die Los Maestros und last, but not least die Tabacalera Jacagua.
Der absoluten Liebhaber kann Santiago auch noch das Tabakmuseum besuchen.
In Santiago gibt es auch ein Tabakmuseum.
Ähnlich Kuba hat auch der Tabakanbau in der Dominikanischen Republik eine lange Tradition. Kennern werden die folgenden dominikanischen Zigarrenmarken etwas sagen:
- Arturo Fuente
- La Aurora
- León Jimenes
- Carbonell
- Cojimar
- Juan Clemente
- Montecristo
- Romeo y Julieta
- Thiriet Mercedes
Preislich sind sie auf jeden Fall günstiger als in Deutschland. Aber auch hier gilt: Als Tourist zahlt man in den Zentren mehr als auf dem Lande. Handeln ist erlaubt.
Durchaus auch interessant kann ein Besuch in einer Zigarrenmanufaktur sein. Mehrere Firmen bieten dies an, so z.B. in Santiago die Grupo León Jiménes Tabacalera, und in Tamboril (Nähe Santiago) die Fabrica Anillo de Oro, die Los Maestros und last, but not least die Tabacalera Jacagua.
Der absoluten Liebhaber kann Santiago auch noch das Tabakmuseum besuchen.
In Santiago gibt es auch ein Tabakmuseum.
Dominikanische Republik: Mitbringsel
[Dominikanische Republik: Mitbringsel]
Natürlich bieten sich die klassischen karibischen Produkte wie Zigarren, Rum oder eine Spezialität wie der Mamajuana etc. an. Aber es gibt auch noch einige andere interessante Artikel, über die sich Ihre Lieben zu Hause freuen werden. So gibt es sehr schönen Schmuck aus Bernstein und – etwas ganz Besonderes – aus dem so genannten Larimar. Dies ist ein Halbedelstein, den es nur an einer einzigen Stelle im südwestlichen Teil der Dominikanischen Republik gibt. Erst in den 90-er Jahren entdeckt, handelt es sich hierbei um ein weltweit einzigartiges Vorkommen. Sehr speziell ist auch noch der so genannte Taino-Schmuck, der nach uraltem Design der Ureinwohner gefertigt wird.
In Puerto Plata kann der Interessierte das Bernsteinmuseum besuchen.
Da sehr viele Haitianer in der dominikanischen Republik leben, kann man auch vielerorts deren Bilder mit naiver Malerei erwerben. Sehr farbenfroh und fröhlich.
Natürlich bieten sich die klassischen karibischen Produkte wie Zigarren, Rum oder eine Spezialität wie der Mamajuana etc. an. Aber es gibt auch noch einige andere interessante Artikel, über die sich Ihre Lieben zu Hause freuen werden. So gibt es sehr schönen Schmuck aus Bernstein und – etwas ganz Besonderes – aus dem so genannten Larimar. Dies ist ein Halbedelstein, den es nur an einer einzigen Stelle im südwestlichen Teil der Dominikanischen Republik gibt. Erst in den 90-er Jahren entdeckt, handelt es sich hierbei um ein weltweit einzigartiges Vorkommen. Sehr speziell ist auch noch der so genannte Taino-Schmuck, der nach uraltem Design der Ureinwohner gefertigt wird.
In Puerto Plata kann der Interessierte das Bernsteinmuseum besuchen.
Da sehr viele Haitianer in der dominikanischen Republik leben, kann man auch vielerorts deren Bilder mit naiver Malerei erwerben. Sehr farbenfroh und fröhlich.
Dominikanische Republik: Unterkunft
[Dominikanische Republik: Unterkunft]
Wer nicht als Pauschaltourist in die dominikanische Republik kommt, muss nicht verzweifeln. Auch für den Individualurlauber gibt es ausreichend Unterkünfte in allen Preislagen und Qualitätsstufen. Es gibt eine Reihe kleinerer Hotels, und wenn man längere Zeit an einem festen Ort bleiben möchte, kann man auch ganze Appartements oder Häuser mieten. Die Preise sind vergleichsweise günstig.
Es bietet sich dabei an, während der Hauptsaison vorzubuchen, also um Weihnachten und Neujahr herum, um Ostern und Juli bis August. Außerhalb dieser Stoßzeiten wird man problemlos auch ohne Vorbuchung etwas finden.
Internationale Standards haben auch auf der Dominikanischen Republik ihren Preis! Man sollte sich deshalb vorher überlegen, worauf man bei einem Hotel Wert legt: Luxus und Service oder aber eine günstige Übernachtungsmöglichkeit, die zwar einfach sein kann, aber trotzdem nicht ungemütlich.
Es bietet sich an, ein eigenes Moskitonetz mitzuführen für den Fall, dass sie vom Hotel nicht bereitgestellt werden.
Wer nicht als Pauschaltourist in die dominikanische Republik kommt, muss nicht verzweifeln. Auch für den Individualurlauber gibt es ausreichend Unterkünfte in allen Preislagen und Qualitätsstufen. Es gibt eine Reihe kleinerer Hotels, und wenn man längere Zeit an einem festen Ort bleiben möchte, kann man auch ganze Appartements oder Häuser mieten. Die Preise sind vergleichsweise günstig.
Es bietet sich dabei an, während der Hauptsaison vorzubuchen, also um Weihnachten und Neujahr herum, um Ostern und Juli bis August. Außerhalb dieser Stoßzeiten wird man problemlos auch ohne Vorbuchung etwas finden.
Internationale Standards haben auch auf der Dominikanischen Republik ihren Preis! Man sollte sich deshalb vorher überlegen, worauf man bei einem Hotel Wert legt: Luxus und Service oder aber eine günstige Übernachtungsmöglichkeit, die zwar einfach sein kann, aber trotzdem nicht ungemütlich.
Es bietet sich an, ein eigenes Moskitonetz mitzuführen für den Fall, dass sie vom Hotel nicht bereitgestellt werden.
Dominikanische Republik: Kurse im Urlaub
[Dominikanische Republik: Kurse im Urlaub]
Das Angenehme mit dem Nützlichen verbinden? Warum nicht auch im Urlaub etwas lernen?!
Man muss ganz klar sagen, dass die Angebote in der Dominikanischen Republik auf dem Sektor der Sportkurse dominieren. Es gibt zwar einige Spanischkurse, aber hier sollte man sehr vorsichtig sein. Wie oben bereits geschrieben, ist dominikanisches Spanisch nicht zu verwechseln mit dem, wie es in Spanien, selbst in anderen Ländern Südamerikas, gesprochen wird. Zuerst erkunden, welche Qualifikationen die Lehrer haben und aus welchem Land sie stammen.
Sportkurse werden in vielen Urlaubsgebieten angeboten. So kann man in der Bucht von Cabarete das Wind- bzw. Kitesurfen bzw. Wellenreiten lernen. Die Voraussetzungen sind ideal, Spaß garantiert. Viele Clubs bieten natürlich ebenfalls Kurse an, aber die sind u.U. teuer und nicht im Pauschalpreis enthalten. Ein Preisvergleich mit einer der vielen freien Schulen ist auf jeden Fall angesagt.
Das Angenehme mit dem Nützlichen verbinden? Warum nicht auch im Urlaub etwas lernen?!
Man muss ganz klar sagen, dass die Angebote in der Dominikanischen Republik auf dem Sektor der Sportkurse dominieren. Es gibt zwar einige Spanischkurse, aber hier sollte man sehr vorsichtig sein. Wie oben bereits geschrieben, ist dominikanisches Spanisch nicht zu verwechseln mit dem, wie es in Spanien, selbst in anderen Ländern Südamerikas, gesprochen wird. Zuerst erkunden, welche Qualifikationen die Lehrer haben und aus welchem Land sie stammen.
Sportkurse werden in vielen Urlaubsgebieten angeboten. So kann man in der Bucht von Cabarete das Wind- bzw. Kitesurfen bzw. Wellenreiten lernen. Die Voraussetzungen sind ideal, Spaß garantiert. Viele Clubs bieten natürlich ebenfalls Kurse an, aber die sind u.U. teuer und nicht im Pauschalpreis enthalten. Ein Preisvergleich mit einer der vielen freien Schulen ist auf jeden Fall angesagt.
Dominikanische Republik: Nachtleben
[Dominikanische Republik: Nachtleben]
Ausgehen, Essen und Musik gehören zum dominikanischen Leben dazu. Vielerorts spielt sich dies dann noch alles auf der Straße oder am Strand ab. Hier wird der Tourist das echte Leben jenseits der Clubanlagen kennen lernen. Speziell Freitag bis Sonntag brodelt das karibische Leben auf den Plätzen und Straßen.
Dazu kommen noch die vielen Feiertage, lokale Feste, Karnevalsumzüge und die so genannten fiestas, Konzerte, auf denen getanzt und gesungen wird. Viele Künstler touren permanent über die Insel. Bekannt und sehr beliebt sind z.B. Joe Veras, Frank Reyesm, Raulín Rodríguez, oder Zacarías Ferreira. Auch die Band Aventure, die mit ihrem Lied Obsesión selbst in Deutschland einen Sommerhit landete, gehört zu den Publikumsmagneten.
Der Eintritt ist sehr günstig und liegt umgerechnet zwischen 3 EUR und 8 EUR. Absolut empfehlenswert!
Die Dominikanische Republik hat eine hohe AIDS-Rate, man sollte also beim Verkehr mit Prostituierten BEIDERLEI Geschlechts äußerste Vorsicht walten lassen! Diese sind in der Nähe der Touristenanlagen immer zu finden (wie hoffentlich auch Ihre Kondome!)
Ausgehen, Essen und Musik gehören zum dominikanischen Leben dazu. Vielerorts spielt sich dies dann noch alles auf der Straße oder am Strand ab. Hier wird der Tourist das echte Leben jenseits der Clubanlagen kennen lernen. Speziell Freitag bis Sonntag brodelt das karibische Leben auf den Plätzen und Straßen.
Dazu kommen noch die vielen Feiertage, lokale Feste, Karnevalsumzüge und die so genannten fiestas, Konzerte, auf denen getanzt und gesungen wird. Viele Künstler touren permanent über die Insel. Bekannt und sehr beliebt sind z.B. Joe Veras, Frank Reyesm, Raulín Rodríguez, oder Zacarías Ferreira. Auch die Band Aventure, die mit ihrem Lied Obsesión selbst in Deutschland einen Sommerhit landete, gehört zu den Publikumsmagneten.
Der Eintritt ist sehr günstig und liegt umgerechnet zwischen 3 EUR und 8 EUR. Absolut empfehlenswert!
Die Dominikanische Republik hat eine hohe AIDS-Rate, man sollte also beim Verkehr mit Prostituierten BEIDERLEI Geschlechts äußerste Vorsicht walten lassen! Diese sind in der Nähe der Touristenanlagen immer zu finden (wie hoffentlich auch Ihre Kondome!)
[Dominikanische Republik: Sicherheit]
Verglichen mit anderen karibischen Ländern ist die Dominikanische Republik – gerade auch im Vergleich mit Haiti - RELATIV sicher. Allerdings ist die Kriminalität höher als in Deutschland. Deshalb sollte man immer einige Dinge beachten:
Verglichen mit anderen karibischen Ländern ist die Dominikanische Republik – gerade auch im Vergleich mit Haiti - RELATIV sicher. Allerdings ist die Kriminalität höher als in Deutschland. Deshalb sollte man immer einige Dinge beachten:
- Am besten verlassen Sie die Hotelanlagen nicht alleine. Zu zweit oder in der Gruppe werden Sie sich auf jeden Fall sicherer bewegen
- Zeigen Sie nicht allzu deutlich, dass Sie Tourist sind.
- Taschendiebe sind an den Touristenbrennpunkten fast immer zu finden.
- Nicht jeder Deutsche / Europäer, der auf der Insel lebt, ist automatisch vertrauenswürdig. Wie überall gibt es auch unter diesen schwarze Schafe, die dem ahnungslosen Touristen etwas aufschwatzen wollen. Hirn einschalten, die schönen Sprüche von allen Seiten betrachten und vor allem – nichts unterschreiben. Dies soll bitte nicht als Pauschalaussage verstanden werden! Aber trotzdem sollte man sich in der lockeren Urlaubsstimmung zu nichts verleiten lassen.
- Man sollte sich darüber im Klaren sein, dass der Straßenverkehr sich hier nach anderen Regeln (wenn überhaupt) richtet. Bestehen Sie nicht auf Ihrer Vorfahrt, fahren Sie defensiv, immer darauf gefasst, auszuweichen.
- Wenn Sie ein Auto mieten, bestehen Sie darauf, eine GÜLTIGEN Versicherungsnachweis vorgelegt zu bekommen. Nehmen Sie einen optischen Kurzcheck am Auto vor. Gerade die kleinen Vermieter haben oftmals nicht die besten Fahrzeuge. Dafür sind sie aber günstiger als die internationalen Firmen.
- Im Falle eines Personenschadens wird von Ihnen erwartet, dass SIE den Arzt bzw. die Krankenhauskosten des Verletzten übernehmen, auch wenn sie nicht schuld sind. Sowohl Polizei als auch die Richter werden im Zweifelsfalle so entscheiden. This is not Germany!
- Korruption ist sicherlich ein Problem. Oftmals wird man Ihnen auch Dienstleistungen (z.B. Polizei) in Rechnung stellen, die eigentlich nichts kosten dürften. Eine Quittung wird man Ihnen dafür auch nicht geben (Im Zweifelsfalle versteht man sie schlicht und einfach nicht)
- Bitte erwarten Sie z.B. von der Polizei nicht die Objektivität, wie man sie hierzulande vorfindet. Als Tourist sind sie in der Regel schlechter gestellt als ein Einheimischer.
- Es ist für die Einheimischen erlaubt, Waffen zu tragen. Man sollte es also vermeiden, Streit vom Zaune zu brechen und ihn eskalieren zu lassen.
- Die Dominikanische Republik und Haiti werden von vielen Drogenschmugglern aus Südamerika als Basis auf ihrem Wege nach Florida genutzt. Lassen Sie sich auf nichts ein, nehmen Sie für NIEMANDEN Gepäck oder Päckchen mit. Lassen Sie ihr Gepäck am Flughafen nicht alleine stehen.
- Von (Tages)Ausflügen in das Nachbarland Haiti ist abzuraten! Verglichen damit ist die DomRep das reine Paradies. Entführungen, Überfall, Schießereien usw. können für Haiti niemals ausgeschlossen werden.
Dominikanische Republik: richtiges Verhalten
[Dominikanische Republik: richtiges Verhalten]
Wenn Sie als (Pauschal)Tourist das karibische Treiben nicht nur von außen betrachten wollen, sollten Sie zumindest einige Brocken spanisch sprechen. Es wird von den Dominikanern honoriert, wenn sie – sei es auch nur ansatzweise - den Versuch unternehmen, sich in ihre Kultur einzufühlen. Man wird dann garantiert leichter in ihre Mitte aufgenommen und akzeptiert, als wenn man überhaupt kein Wort versteht / sprechen kann. Idealerweise entsprechen die Gesten und die Mimik der Dominikaner den europäischen. Dadurch wird die Kommunikation mit „Hand und Fuß“ wesentlich erleichtert.
Wenn Sie als (Pauschal)Tourist das karibische Treiben nicht nur von außen betrachten wollen, sollten Sie zumindest einige Brocken spanisch sprechen. Es wird von den Dominikanern honoriert, wenn sie – sei es auch nur ansatzweise - den Versuch unternehmen, sich in ihre Kultur einzufühlen. Man wird dann garantiert leichter in ihre Mitte aufgenommen und akzeptiert, als wenn man überhaupt kein Wort versteht / sprechen kann. Idealerweise entsprechen die Gesten und die Mimik der Dominikaner den europäischen. Dadurch wird die Kommunikation mit „Hand und Fuß“ wesentlich erleichtert.
- Überhaupt sind die Dominikaner offener und freundlicher als die Deutschen. Sie sind temperamentvoll, aber nicht aggressiv. Man sollte sich darauf einlassen und allzu forsches Auftreten, wie man es von hier gewohnt ist, vielleicht unterlassen. Sehr schnell kann dies als Unfreundlichkeit, ja, gar als Aggressivität oder Respektlosigkeit interpretiert werden.
- Körperhygiene hat einen sehr hohen Stellenwert. Selbst in vollbesetzten Sammeltaxis etc. wird man selten Schweißgeruch feststellen können. Zwar wird man aus Höflichkeit nichts zu Ihnen sagen, aus Respekt gegenüber den Gastgebern sollten sie sich aber ausreichend oft duschen bzw. die Kleidung wechseln.
- Allgemein gültig bei Gruß / Verabschiedung ist der Handschlag. Bekannte begrüßen sich mit einer Umarmung bzw. bei Frauen auch mit den üblichen Küsschen auf die Wangen.
- Sollten Sie zu einem privaten Besuch eingeladen werde, so wird sich der Gastgeber sicherlich über ein kleines Geschenk freuen. Gerne wird Schokolade gegessen, aber die werden Sie kaum in der ursprünglichen Form überbringen können. Aber Schokoladensauce ist ja auch was Leckeres J. Ansonsten kann man auch gerne kleinere Geschenke für den Haushalt machen (Servietten usw.), sowohl bei Männern als auch bei Frauen ist Parfüm beliebt.
- “Ja“ muss nicht notwendiger weise „Ja“ bedeuten und „Nein“ nicht „Nein“. Und wer mañana kommen will, der kommt vielleicht auch erst einen Tag später, oder eine Woche. Man sollte hier nicht die deutschen Kriterien für Pünktlichkeit bzw. Korrektheit anlegen. Es lässt sich auch lockerer leben!
Dominikanische Republik: Kommunikation
[Dominikanische Republik: Kommunikation]
In den Touristenzentren und den größeren Städten werden Sie keinerlei Probleme haben, mit Ihrem Handy zu telefonieren. Anders sieht es dagegen in den Bergen im Zentrum der Insel bzw. auf dem Land aus. Hier werden Sie nur sporadisch Verbindung bekommen können.
Die Netze werden von Orange, Verizon und Tricom betrieben. Um in deren Netzen telefonieren zu können, benötigen Sie ein Handy, das nach dem GSM 1900 Standard funktioniert. Bitte beachten: In der Dominikanischen Republik finden Sie Steckdosen nach amerikanischem Standard vor! Also auf keinen Fall den Adapter vergessen, den man zur Not aber auch hier für ca. 25 RD$ kaufen kann.
Prepaid-Karten können vor Ort gekauft werden und sind sicherlich eine günstigere Alternative, als mit der eigenen Karte bei hohen Roaming-Gebühren zu telefonieren.
In den großen Städten und Touristenzentren gibt es überall Internetcafes, stellenweise auch mit schneller Anbindung. Auf dem flachen Land sieht es natürlich anders aus! 30 Minuten kosten je nach Anbieter um die 30 RD$ (unter 1 EUR).
In den Touristenzentren und den größeren Städten werden Sie keinerlei Probleme haben, mit Ihrem Handy zu telefonieren. Anders sieht es dagegen in den Bergen im Zentrum der Insel bzw. auf dem Land aus. Hier werden Sie nur sporadisch Verbindung bekommen können.
Die Netze werden von Orange, Verizon und Tricom betrieben. Um in deren Netzen telefonieren zu können, benötigen Sie ein Handy, das nach dem GSM 1900 Standard funktioniert. Bitte beachten: In der Dominikanischen Republik finden Sie Steckdosen nach amerikanischem Standard vor! Also auf keinen Fall den Adapter vergessen, den man zur Not aber auch hier für ca. 25 RD$ kaufen kann.
Prepaid-Karten können vor Ort gekauft werden und sind sicherlich eine günstigere Alternative, als mit der eigenen Karte bei hohen Roaming-Gebühren zu telefonieren.
In den großen Städten und Touristenzentren gibt es überall Internetcafes, stellenweise auch mit schneller Anbindung. Auf dem flachen Land sieht es natürlich anders aus! 30 Minuten kosten je nach Anbieter um die 30 RD$ (unter 1 EUR).
Dominikanische Republik: Kabelfernsehen
[Dominikanische Republik: Kabelfernsehen]
In den großen Touristenhotels können Sie über Kabel um die 100 Sender empfangen. DW-TV, die Deutsche Welle, sendet zu jeder vollen Stunde Nachrichten in deutscher und englischer Sprache. CNN kann auf englisch (und spanisch) empfangen werden. Deutsche Sender liegen vielmals auf den Plätzen 49 und 50. Eurosport gibt es leider nur in französischer Sprache, dafür viele andere internationale Sportsender auf den Plätzen 20 bis 35. Musiksender liegen u.a. auf den Plätzen 80 bis 100.
Viele der Sender sind in spanischer Sprache, andere auf englisch, dafür aber mit spanischen Untertiteln. Vielleicht ist dies ein kleiner Ausgleich, wenn es schon nicht mit dem Spanischkurs (s.o.) geklappt hat.
In den großen Touristenhotels können Sie über Kabel um die 100 Sender empfangen. DW-TV, die Deutsche Welle, sendet zu jeder vollen Stunde Nachrichten in deutscher und englischer Sprache. CNN kann auf englisch (und spanisch) empfangen werden. Deutsche Sender liegen vielmals auf den Plätzen 49 und 50. Eurosport gibt es leider nur in französischer Sprache, dafür viele andere internationale Sportsender auf den Plätzen 20 bis 35. Musiksender liegen u.a. auf den Plätzen 80 bis 100.
Viele der Sender sind in spanischer Sprache, andere auf englisch, dafür aber mit spanischen Untertiteln. Vielleicht ist dies ein kleiner Ausgleich, wenn es schon nicht mit dem Spanischkurs (s.o.) geklappt hat.
Mittwoch, 7. Februar 2007
Singapur: Allgemeines
[Singapur: Allgemeines]
Südostasiens kleinstes Land wurde im Jahre 1819 von Sir Thomas Stamford Raffles als eine Handelsstation der britischen East India Company gegründet. Die schnell wachsende Gemeinde war britische Kolonie bis ins Jahr 1959 und diente als Sprungbrett für den Handel nach und mit Malaysia, Indonesien etc. 1963 schloss Singapur sich Malaysia an, bereits zwei Jahre später trennte man sich wieder und Singapur entstand als Stadtstaat, wie wir ihn heute kennen. Der Name Singapur stammt aus der alten indischen Sanskrit-Sprache und bedeutet ‚Löwenstadt’.
Obwohl territorial auf einer Insel gelegen - und damit räumlich stark beschränkt -, entwickelte sich Singapur sehr schnell zu einem internationalen Handels- und Wissenschaftszentrum. Die Dynamik und den Ehrgeiz dieser Stadt lässt sich auch ihrem Motto entnehmen:
Vorwärts Singapur! ("Majulah Singapura").
Der große Seehafen Singapurs, die Stellung als internationaler Handelsknoten, die sehr liberalen Wirtschaftspolitik und die ehrgeizige und fleißige Bevölkerung führten dazu, dass binnen weniger Jahrzehnte Singapur Anschluss fand an die reichen westlichen Industriestaaten.
Bezahlt wird in Singapur mit dem Singapur Dollar. Es gibt folgende Münzen und Scheine:
Brunei Dollar und Singapore Dollar sind aneinander gekoppelt, sie gelten auch in beiden Ländern als Zahlungsmittel. D.h., es kann durchaus vorkommen, dass man Münzen / Scheine aus Brunei bekommt. Das ist aber völlig in Ordnung!
- Hauptstadt: Singapur
- Staatsform: Parlamentarische Republik
- Fläche: 693 Quadratkilometer
- Einwohnerzahl: 4,4 Millionen
- Bevölkerungsdichte: 6.384 Einwohner pro Quadratkilometer
- Sprachen: Englisch (offiziell), Chinesisch (offiziell), Malaiisch (offiziell und Amtssprache), Tamil (offiziell)
- Religionen: Buddhisten (chinesisch), Muslime (malaysisch), Christen, Hinduisten, Sikh, Taoisten
- Währung: 1 Singapur-Dollar (S$) = 100 Cents
- Wechselkurs: Grobe Faustregel: 1 EUR = 2,0 S$
- Kfz-Kennzeichen: SGP
- Internet-TLD: .sg
- Telefonvorwahl: +65
- Stromsystem: 230V/50Hz (Britische Stecker mit drei Polen)
- Zeitzone: UTC +8
- Telefonnummer der deutschen Botschaft: 65336002
Südostasiens kleinstes Land wurde im Jahre 1819 von Sir Thomas Stamford Raffles als eine Handelsstation der britischen East India Company gegründet. Die schnell wachsende Gemeinde war britische Kolonie bis ins Jahr 1959 und diente als Sprungbrett für den Handel nach und mit Malaysia, Indonesien etc. 1963 schloss Singapur sich Malaysia an, bereits zwei Jahre später trennte man sich wieder und Singapur entstand als Stadtstaat, wie wir ihn heute kennen. Der Name Singapur stammt aus der alten indischen Sanskrit-Sprache und bedeutet ‚Löwenstadt’.
Obwohl territorial auf einer Insel gelegen - und damit räumlich stark beschränkt -, entwickelte sich Singapur sehr schnell zu einem internationalen Handels- und Wissenschaftszentrum. Die Dynamik und den Ehrgeiz dieser Stadt lässt sich auch ihrem Motto entnehmen:
Vorwärts Singapur! ("Majulah Singapura").
Der große Seehafen Singapurs, die Stellung als internationaler Handelsknoten, die sehr liberalen Wirtschaftspolitik und die ehrgeizige und fleißige Bevölkerung führten dazu, dass binnen weniger Jahrzehnte Singapur Anschluss fand an die reichen westlichen Industriestaaten.
Bezahlt wird in Singapur mit dem Singapur Dollar. Es gibt folgende Münzen und Scheine:
- S$00,05 (goldene Münze)
- S$00,10 (silberne Münze)
- S$00,20 (silberne Münze)
- S$00,50 (silberne Münze)
- S$01,00 (goldene Münze)
- S$02,00 (lila Schein)
- S$05,00 (grüner Schein)
- S$10,00 (roter Schein)
- S$50,00 (blauer Schein)
- S$100,0 (oranger Schein)
- S$1000 lila Schein)
- S$100000 (goldener Schein)
Brunei Dollar und Singapore Dollar sind aneinander gekoppelt, sie gelten auch in beiden Ländern als Zahlungsmittel. D.h., es kann durchaus vorkommen, dass man Münzen / Scheine aus Brunei bekommt. Das ist aber völlig in Ordnung!
Singapur: Geographie
[Singapur: Geographie]
Singapur ist ein kleiner Stadtstaat, der getrennt durch die sehr schmale Johorstraße südlich von Malaysia und nördlich von Indonesien liegt. Die Stadt Singapur selbst nimmt den größten Teil der Landfläche ein. Das Staatsgebiet erstreckt sich auf eine Hauptinsel, drei kleinere und ungefähr 50 kleine Inseln erstreckt. Die Hauptinsel ist im Norden durch eine Brücke mit dem malaiischen Festland verbunden, eine Direktverbindung zur Stadt Johor Bahru. Im Westen führt die so genannte Ayer Rajah Expressway direkt aufs malaiische Festland.
Der höchste Punkt Singapurs ist der Bukit Timah Hill, der sich ca. 163 M über NN erhebt.
Der Hügel liegt im Bukit Timah Reservat, s.u.
Bis in die 60-er Jahre war nur der südliche Teil der Hauptinsel am Singapur Fluss besiedelt. Tropische Regenwälder oder landwirtschaftliche Nutzflächen dominierten den Rest der Inseln. Dann begann die geplante Expansion: Satellitenstädte wurden außerhalb des ursprünglichen Stadtgebietes aus dem Boden gestampft. Verantwortlich hierfür zeichnete die so genannte ‚Urban Redevelopment Authority’, eine staatliche Planungsstelle für Stadtentwicklung und -planung. Aufgrund der knappen Landfläche sollen Wildwuchs und nicht mehr korrigierbare Fehler vermieden werden. Hauptaugenmerk lag auf einer möglichst effizienten Nutzung der knappen Landressourcen und auf einer durchdachten Verkehrsführung.
Das Land wurde in 55 Planungsgebiete aufgeteilt, die sich z.B. auch auf die Wasserschutzgebiete erstrecken. Diese wiederum sind zu fünf Regionen zusammengefasst. Interessanter weise decken sich jedoch diese 5 Planungsregionen in keiner Weise mit den fünf politischen Verwaltungsbezirken.
Die Landfläche Singapurs vergrößerte sich aufgrund künstlicher Landgewinnung von ca. 580 Quadratkilometern Anfang der 60er Jahre bis auf ca. 690 Quadratkilometer heute. Für das notwendige Schüttmaterial werden entweder eigene Berge (eher Hügel) abgetragen, bei den Nachbarstaaten zugekauft oder aber schlicht und einfach dem Meeresboden entnommen. Geplant ist, dass bis ins Jahr 2030 weitere 100 Quadratkilometer hinzukommen, was einer Steigerung der Landfläche von ca. 14% entspricht.
Singapur ist ein kleiner Stadtstaat, der getrennt durch die sehr schmale Johorstraße südlich von Malaysia und nördlich von Indonesien liegt. Die Stadt Singapur selbst nimmt den größten Teil der Landfläche ein. Das Staatsgebiet erstreckt sich auf eine Hauptinsel, drei kleinere und ungefähr 50 kleine Inseln erstreckt. Die Hauptinsel ist im Norden durch eine Brücke mit dem malaiischen Festland verbunden, eine Direktverbindung zur Stadt Johor Bahru. Im Westen führt die so genannte Ayer Rajah Expressway direkt aufs malaiische Festland.
Der höchste Punkt Singapurs ist der Bukit Timah Hill, der sich ca. 163 M über NN erhebt.
Der Hügel liegt im Bukit Timah Reservat, s.u.
Bis in die 60-er Jahre war nur der südliche Teil der Hauptinsel am Singapur Fluss besiedelt. Tropische Regenwälder oder landwirtschaftliche Nutzflächen dominierten den Rest der Inseln. Dann begann die geplante Expansion: Satellitenstädte wurden außerhalb des ursprünglichen Stadtgebietes aus dem Boden gestampft. Verantwortlich hierfür zeichnete die so genannte ‚Urban Redevelopment Authority’, eine staatliche Planungsstelle für Stadtentwicklung und -planung. Aufgrund der knappen Landfläche sollen Wildwuchs und nicht mehr korrigierbare Fehler vermieden werden. Hauptaugenmerk lag auf einer möglichst effizienten Nutzung der knappen Landressourcen und auf einer durchdachten Verkehrsführung.
Das Land wurde in 55 Planungsgebiete aufgeteilt, die sich z.B. auch auf die Wasserschutzgebiete erstrecken. Diese wiederum sind zu fünf Regionen zusammengefasst. Interessanter weise decken sich jedoch diese 5 Planungsregionen in keiner Weise mit den fünf politischen Verwaltungsbezirken.
Die Landfläche Singapurs vergrößerte sich aufgrund künstlicher Landgewinnung von ca. 580 Quadratkilometern Anfang der 60er Jahre bis auf ca. 690 Quadratkilometer heute. Für das notwendige Schüttmaterial werden entweder eigene Berge (eher Hügel) abgetragen, bei den Nachbarstaaten zugekauft oder aber schlicht und einfach dem Meeresboden entnommen. Geplant ist, dass bis ins Jahr 2030 weitere 100 Quadratkilometer hinzukommen, was einer Steigerung der Landfläche von ca. 14% entspricht.
Singapur: Klima
[Singapur: Klima]
Singapur liegt nur unwesentlich nördlich des Äquators und hat damit ein feuchtes und tropisches Klima, Jahreszeiten, wie sie bei uns bekannt sind, gibt es nicht.
Die Temperatur bewegt sich zwischen 23 und 34 Grad Celsius, im Schnitt etwa um die 28 Grad Celsius. Bedingt durch die Regenzeit finden wir die Temperatur in den Monaten Oktober bis Februar eher am unteren Ende der Skala. Dafür hat man hier aber verstärkte Niederschläge, speziell im Dezember. Erschwerend kommt die hohe Luftfeuchtigkeit hinzu: In der Regel liegt sie bei ca. 85%, während der Monsunzeit kann sie auch schon mal die 100%-Marke erreichen. Die trockensten Monate (RELATIV trocken!) sind Februar und Juli.
Es ist schwierig, eine Empfehlung bzgl. der besten Reisezeit auszusprechen. Entweder trocken und heiß in der Zeit zwischen März und Mai, oder aber etwas kühler, dafür jedoch feuchter mit vermehrten Niederschlägen zwischen September und Februar. Möge jeder seine eigene Entscheidung fällen, was ihm lieber ist.
Singapur liegt nur unwesentlich nördlich des Äquators und hat damit ein feuchtes und tropisches Klima, Jahreszeiten, wie sie bei uns bekannt sind, gibt es nicht.
Die Temperatur bewegt sich zwischen 23 und 34 Grad Celsius, im Schnitt etwa um die 28 Grad Celsius. Bedingt durch die Regenzeit finden wir die Temperatur in den Monaten Oktober bis Februar eher am unteren Ende der Skala. Dafür hat man hier aber verstärkte Niederschläge, speziell im Dezember. Erschwerend kommt die hohe Luftfeuchtigkeit hinzu: In der Regel liegt sie bei ca. 85%, während der Monsunzeit kann sie auch schon mal die 100%-Marke erreichen. Die trockensten Monate (RELATIV trocken!) sind Februar und Juli.
Es ist schwierig, eine Empfehlung bzgl. der besten Reisezeit auszusprechen. Entweder trocken und heiß in der Zeit zwischen März und Mai, oder aber etwas kühler, dafür jedoch feuchter mit vermehrten Niederschlägen zwischen September und Februar. Möge jeder seine eigene Entscheidung fällen, was ihm lieber ist.
Singapur: Kurze Geschichte
[Singapur: Kurze Geschichte]
Die ältesten archäologischen Funde stammen aus dem dritten nachchristlichen Jahrhundert. Als die Ost-Indien Company im Jahre 1819 ihren Außenposten auf der Hauptinsel eröffnete, war diese als Zufluchtsort für Piraten bekannt und von gerade mal 20 Familien (mehrheitlich Fischern) bewohnt. Schnell gewann sie für den britischen Handel an Bedeutung, was dazu führte, dass die Company für 60000 Dollars und einer Jahresrente von 24000 Dollars bereits fünf Jahre später dem Sultan von Johor die gesamte Insel abkaufte.
Im Jahre 1867 wurde Singapur britische Kronkolonie, was der Wichtigkeit der Stadt als großem regionalem Handelshafen und als Knotenpunkt für den Handelsverkehr zwischen Europa und China Rechnung trug. Im Jahre 1880 lebten bereits über 170000 Menschen im Stadtgebiet Singapurs.
Im Jahre 1942 von den Japanern besetzt blieb Singapur bis Kriegsende unter japanischem Einfluss. Danach übernahmen die Briten wieder die Herrschaft, im Jahre 1959 wurde dann der erste Schritt zur Unabhängigkeit gemacht: Singapur wurde eine selbständige Kronkolonie. Im Jahre 1962 schloss sich Singapur nach einer Volksabstimmung mit Malaysia zusammen, womit die fast 150-jährige britische Vorherrschaft endete.
Unruhen zwischen chinesischen und nicht-chinesischen Einwohnern und innenpolitische Rivalitäten mit der Zentralregierung in Malaysia führten 1965 dazu, dass Singapur aus dem Staatenverbund wieder ausgeschlossen wurde. Dies war der Beginn Singapurs als Stadtstaat, wie wir ihn heute kennen.
Aufgrund der räumlichen Begrenztheit und der wirtschaftlichen Abhängigkeit von Malaysia kamen schwere Zeiten: Massenarbeitslosigkeit, Rohstoffknappheit, zu wenig Wohnraum. Letztlich führte dies alles zu den zentral geplanten Aufbauaktivitäten, die oben bereits beschrieben wurden. Innerhalb einer Generation schaffte Singapur dann den Aufstieg von einem abhängigen Entwicklungsland zu einem souveränen und allseits anerkannten Tigerstaat, der in der Region, aber auch weltweit Schwerpunkte in Wirtschaft und Forschung setzt.
Die ältesten archäologischen Funde stammen aus dem dritten nachchristlichen Jahrhundert. Als die Ost-Indien Company im Jahre 1819 ihren Außenposten auf der Hauptinsel eröffnete, war diese als Zufluchtsort für Piraten bekannt und von gerade mal 20 Familien (mehrheitlich Fischern) bewohnt. Schnell gewann sie für den britischen Handel an Bedeutung, was dazu führte, dass die Company für 60000 Dollars und einer Jahresrente von 24000 Dollars bereits fünf Jahre später dem Sultan von Johor die gesamte Insel abkaufte.
Im Jahre 1867 wurde Singapur britische Kronkolonie, was der Wichtigkeit der Stadt als großem regionalem Handelshafen und als Knotenpunkt für den Handelsverkehr zwischen Europa und China Rechnung trug. Im Jahre 1880 lebten bereits über 170000 Menschen im Stadtgebiet Singapurs.
Im Jahre 1942 von den Japanern besetzt blieb Singapur bis Kriegsende unter japanischem Einfluss. Danach übernahmen die Briten wieder die Herrschaft, im Jahre 1959 wurde dann der erste Schritt zur Unabhängigkeit gemacht: Singapur wurde eine selbständige Kronkolonie. Im Jahre 1962 schloss sich Singapur nach einer Volksabstimmung mit Malaysia zusammen, womit die fast 150-jährige britische Vorherrschaft endete.
Unruhen zwischen chinesischen und nicht-chinesischen Einwohnern und innenpolitische Rivalitäten mit der Zentralregierung in Malaysia führten 1965 dazu, dass Singapur aus dem Staatenverbund wieder ausgeschlossen wurde. Dies war der Beginn Singapurs als Stadtstaat, wie wir ihn heute kennen.
Aufgrund der räumlichen Begrenztheit und der wirtschaftlichen Abhängigkeit von Malaysia kamen schwere Zeiten: Massenarbeitslosigkeit, Rohstoffknappheit, zu wenig Wohnraum. Letztlich führte dies alles zu den zentral geplanten Aufbauaktivitäten, die oben bereits beschrieben wurden. Innerhalb einer Generation schaffte Singapur dann den Aufstieg von einem abhängigen Entwicklungsland zu einem souveränen und allseits anerkannten Tigerstaat, der in der Region, aber auch weltweit Schwerpunkte in Wirtschaft und Forschung setzt.
Singapur: Politik
[Singapur: Politik]
Singapur ist politisch als eine parlamentarische Republik aufgebaut. Staatsoberhaupt ist der Präsident, der mit Vetorecht ausgestattet in einigen Bereichen Einfluss nehmen kann. Dem westlichen Betrachter fällt dabei auf, dass z.B. die Wahl zum Präsidenten ausfällt, wenn die allgemeine Wahlkommission nur EINEN einzigen Kandidaten zulässt (!). Ein Schelm, der dabei Böses denkt!
Geführt wird das Kabinett vom Premierminister, der dem Parlament verantwortlich ist. Dominierende politische Kraft ist die PAP (People's Action Party), die bereits seit der Selbständigkeit im Jahre 1965 an der Macht ist. Wie oft, wenn eine Partei so lange und alleine regiert, gibt es Anlass zur Beschwerden. Manche kritische Stimmen verwenden den Begriff Einparteienstaat, was zu den Behauptungen passt, dass die herrschende PAP oppositionelle Parteien / Bewegungen nicht gerade mit Samthandschuhen anfasst. Dazu gehört auch zivilrechtliches Vorgehen gegen unbequeme politische Gegner. Man könnte das Staatswesen Singapurs deshalb als autoritäre Demokratie bezeichnen, wobei das eine nicht unbedingt dem anderen widersprechen muss. Die eindeutige Stärke des politischen Systems liegt dabei auf dem wirtschaftlichen Sektor. Eine sehr stark ausgeprägte Marktwirtschaft auf der einen, trifft schon fast auf sozialistische, Plan gesteuerte Elemente wie z.B. den stattlichen Wohnungssektor auf der anderen Seite. Für den westlichen Betrachter eher ungewohnt, lehnte z.B. ein früherer Premierminister die Form der westlichen Demokratie als nicht kompatibel mit asiatischen Werten ab. Wirtschaftlicher Aufschwung und allgemeiner Wohlstand scheinen den Herrschenden aber Recht zu geben. Gleichwohl sollte sich auch der Tourist darüber klar sein, dass – eher ungewohnt für einen liberalen Westeuropäer - strenge Regeln herrschen und diese auch eingehalten werden müssen, s.u.
Die positive Kehrseite der zentral gesteuerten, konfuzianisch streng ausgelegten Staatsethik in Verbindung mit rigiden Vorschriften und einer starker Überwachung des öffentlichen Raumes ist die geringe Korruption, allgemeiner Wohlstand und eine fast nicht vorhandene Kriminalität.
Singapur ist politisch als eine parlamentarische Republik aufgebaut. Staatsoberhaupt ist der Präsident, der mit Vetorecht ausgestattet in einigen Bereichen Einfluss nehmen kann. Dem westlichen Betrachter fällt dabei auf, dass z.B. die Wahl zum Präsidenten ausfällt, wenn die allgemeine Wahlkommission nur EINEN einzigen Kandidaten zulässt (!). Ein Schelm, der dabei Böses denkt!
Geführt wird das Kabinett vom Premierminister, der dem Parlament verantwortlich ist. Dominierende politische Kraft ist die PAP (People's Action Party), die bereits seit der Selbständigkeit im Jahre 1965 an der Macht ist. Wie oft, wenn eine Partei so lange und alleine regiert, gibt es Anlass zur Beschwerden. Manche kritische Stimmen verwenden den Begriff Einparteienstaat, was zu den Behauptungen passt, dass die herrschende PAP oppositionelle Parteien / Bewegungen nicht gerade mit Samthandschuhen anfasst. Dazu gehört auch zivilrechtliches Vorgehen gegen unbequeme politische Gegner. Man könnte das Staatswesen Singapurs deshalb als autoritäre Demokratie bezeichnen, wobei das eine nicht unbedingt dem anderen widersprechen muss. Die eindeutige Stärke des politischen Systems liegt dabei auf dem wirtschaftlichen Sektor. Eine sehr stark ausgeprägte Marktwirtschaft auf der einen, trifft schon fast auf sozialistische, Plan gesteuerte Elemente wie z.B. den stattlichen Wohnungssektor auf der anderen Seite. Für den westlichen Betrachter eher ungewohnt, lehnte z.B. ein früherer Premierminister die Form der westlichen Demokratie als nicht kompatibel mit asiatischen Werten ab. Wirtschaftlicher Aufschwung und allgemeiner Wohlstand scheinen den Herrschenden aber Recht zu geben. Gleichwohl sollte sich auch der Tourist darüber klar sein, dass – eher ungewohnt für einen liberalen Westeuropäer - strenge Regeln herrschen und diese auch eingehalten werden müssen, s.u.
Die positive Kehrseite der zentral gesteuerten, konfuzianisch streng ausgelegten Staatsethik in Verbindung mit rigiden Vorschriften und einer starker Überwachung des öffentlichen Raumes ist die geringe Korruption, allgemeiner Wohlstand und eine fast nicht vorhandene Kriminalität.
Singapur: Verkehr
[Singapur: Verkehr]
Die Hauptinsel Singapurs ist an zwei Stellen mit Malaysia verbunden. Im Norden finden wir den Johor-Singapore causeway, auf dem Kraftfahrzeuge und eine Bahnlinie die Verbindung zwischen Woodlands in Singapur und Johor Bahru auf dem malaiischen Festland herstellen. Über den Damm läuft auch die wesentliche Wasserversorgung von Malaysia nach Singapur.
Im Westen gibt es eine weitere, 1996 fertig gestellte Brücke, die auf der Seite Singapurs Tuas mit dem malaiischen Gelang Patah verbindet.
Singapur verfügt insgesamt gesehen über eine sehr gute innerstädtische Infrastruktur, die sowohl schnell, als auch zuverlässig und günstig ist. Kleiner Tip: Wer sich mehrere Tage in der Stadt aufhält sollte sich die EZ-Link Karte bzw. die Visitors Card zulegen. Lohnt sich auf jeden Fall! Hierbei ist folgendes zu beachten: Beim Einsteigen in die Bahn hält man die Karte an den Leser. Es wird die maximale Summe (d.h. für die Gesamtstrecke) von der Karte abgebucht. Steigt man VOR der Endhaltestelle aus, hält man die Karte WIEDER an den Leser und bekommt die Restsumme zurückerstattet.
Wichtig für den Touristen: Als ehemalige britische Kolonie gilt in Singapur der Linksverkehr. Also immer aufpassen!
Die Hauptinsel Singapurs ist an zwei Stellen mit Malaysia verbunden. Im Norden finden wir den Johor-Singapore causeway, auf dem Kraftfahrzeuge und eine Bahnlinie die Verbindung zwischen Woodlands in Singapur und Johor Bahru auf dem malaiischen Festland herstellen. Über den Damm läuft auch die wesentliche Wasserversorgung von Malaysia nach Singapur.
Im Westen gibt es eine weitere, 1996 fertig gestellte Brücke, die auf der Seite Singapurs Tuas mit dem malaiischen Gelang Patah verbindet.
- Flugzeugverkehr
Im Osten Singapurs liegt der internationale Changi Airport, der derzeit von über 60 internationalen Fluglinien angesteuert wird und mit weltweit ca. 130 Zielen verbunden ist. Zwei reguläre Terminals (ein weiteres im Bau bis 2008) und ein Terminal für Billig-Airlines stellen eine flüssige Anbindung an den internationalen Flugverkehr sicher. In Terminal 2 befindet sich der Anschluss für die U-Bahn (MRT), die einen bequemen Transport in die Innenstadt ermöglicht. - Zugverkehr
Zwischen Malaysia und Singapur besteht eine eingleisige, nicht elektrifizierte Bahnverbindung. Betrieben wird sie von der KTM (Keretapi Tanah Melayu), einer malaiischen Gesellschaft. Ihr gehört das GESAMTE Bahnwesen Singapurs, d.h., es untersteht NICHT dem Staatswesen Singapurs. Steigt man also im Süden Singapurs in einen Zug, befindet man sich bereits auf malaiischem ‚Staatsgebiet’. Deshalb muss man sich auch bereits vor Besteigen des Zuges den Zollbehörden Malaysias gegenüber ausweisen, wobei mal das eigentliche Staatsgebiet Singapurs erst im Norden der Insel, am Johor Bahru Damm verlässt.
Die Fahrdauer von Singapur, Hauptbahnhof, nach Kuala Lumpur beträgt ca. sieben Stunden, wobei die durchschnittliche Zuggeschwindigkeit von 40 – 60 KM/H als eher gemütlich zu bezeichnen ist. - U-Bahn
Das U-Bahnnetz in Singapur ist sehr gut ausgebaut und ermöglicht den kostengünstigen Transport im ganzen Stadtstaat. Sie nennt sich MRT für englisch: ‚Mass Rapid Transit’. Es gibt zwei Betreiber, zum einen die SMRT Corp, zum anderen die SBS Transit. - Busse
Zusätzlich zu den U-Bahnen gibt es noch ein gut ausgebautes Busnetz. Dabei gibt es – für uns eher ungewohnt – keinen festen Fahrplan. Lediglich die durchschnittliche Frequenz wird angegeben, wie oft Busse an der jeweiligen Haltestelle vorbeikommen (z.B. alle 15 Minuten). Die einzelnen Haltestellen sind oftmals nur ein paar Hundert Meter voneinander entfernt, wer mitgenommen werden will, muss dem Fahrer ein Zeichen geben.
Für den Touristen vielleicht noch wichtig zu wissen: Es gibt klimatisierte und unklimatisierte Busse. Letztere sind etwas günstiger. Die Bezahlung erfolgt per Bargeld (KEIN Wechselgeld, sollte also passend sein!), oder aber über die so genannte EZ-Link-Karte, s.u. - Taxis
Taxis sind allgegenwärtig (außer, man braucht gerade eines dringend J) und günstig. Bitte beachten: Während der Rushhour morgens und abends, an Samstagen, wenn es regnet und nachts zwischen 23:30 Uhr und 01:00 Uhr will JEDER mit dem Taxi fahren. Einerseits führt dies natürlich zu einer Verknappung an Taxis, andererseits zu einem Anstieg der Preise (ja, wir sind in einer freien Marktwirtschaft) zwischen 10% und 50% (Nach Mitternacht). Normalerweise kostet aber eine Fahrt innerhalb des Zentrums maximal S$8,00. - Der Fährverkehr innerhalb Singapurs bzw, in die Region läuft über das Tanah Merah Ferry Terminal. Mit Schnellbooten sind auch Ausflüge in die malaiischen bzw. indonesischen Feriengebiete möglich.
Mit so genannten Bumboats können Sie auf dem Singapore River fahren und die Stadtsilhouette des Central Business Districts genießen. Es gibt entlang des Flusses mehrere Anlegestellen. Empfehlenswert!
Hafenrundfahrten starten mehrmals täglich in der Marina Bay. Sie werden mit einem tollen Block auf die Innenstadt belohnt und lernen den riesigen Hafen und die südlich gelegenen, unbewohnten Inseln lernen. - Trishaw
Hierbei handelt es sich um auf den Touristentransport ausgelegte kleine, dreirädrige Wagen. Man findet sie vor allem in China-Town und am Singapur River. Kleiner Tipp: Mit dem Fahrer VOR der Fahrt den Preis aushandeln. Preislich werden Sie sich aber kaum unter S$10 bewegen. Dafür macht es Spass J - Seilbahn
Die Touristen-Insel Sentosa im Süden Singapurs ist mit Mount Faber auf der Hauptinsel über eine Seilbahn verbunden, die täglich zwischen 08:30 Uhr und 21:00 Uhr verkehrt. Zwischenstation ist im Hafen Singapurs (Harbour Front Centre), am ehemaligen World Trade Center. - Mietwagen
Sie dürfen nur mit einem zwischenstaatlichen Führerschein gefahren werden. Mietwagen sind relativ teuer, man kann mit ca. S$100 pro Tag zzgl. Benzin und Maut rechnen. Sollten Sie vorhaben, nach Malaysia zu fahren, so sollte man erst JENSEITS der Grenze einen wagen mieten. Sie werden auf diese Weise ca. 50% der Kosten sparen. Innerhalb Singapurs kann ich jedoch einen Mietwagen nicht empfehlen. Das öffentliche Verkehrsnetz ist sehr gut ausgebaut und ermöglicht im Zweifelsfall stressfreiere Bewegung.
Singapur verfügt insgesamt gesehen über eine sehr gute innerstädtische Infrastruktur, die sowohl schnell, als auch zuverlässig und günstig ist. Kleiner Tip: Wer sich mehrere Tage in der Stadt aufhält sollte sich die EZ-Link Karte bzw. die Visitors Card zulegen. Lohnt sich auf jeden Fall! Hierbei ist folgendes zu beachten: Beim Einsteigen in die Bahn hält man die Karte an den Leser. Es wird die maximale Summe (d.h. für die Gesamtstrecke) von der Karte abgebucht. Steigt man VOR der Endhaltestelle aus, hält man die Karte WIEDER an den Leser und bekommt die Restsumme zurückerstattet.
Wichtig für den Touristen: Als ehemalige britische Kolonie gilt in Singapur der Linksverkehr. Also immer aufpassen!
Singapur: Wirtschaft
[Singapur: Wirtschaft]
Bruttoinlandsprodukt im Jahre 2004: 90,3 Milliarden Euro;
Davon wurden ca. 30% in der Industrie erwirtschaftet und 68% im Dienstleistungssektor.
Das Bruttoinlandsprodukt / Einwohner im Jahre 2004 lag bei 21.291 Euro.
In der Landwirtschaft sind fast 0% der Einwohner beschäftigt, was durch den speziellen Inselcharakter und die industrielle Ausrichtung bedingt ist. In der produzierenden Industrie sind 30% der arbeitenden Bevölkerung beschäftigt, im Dienstleistungssektor 68%
Die Arbeitslosigkeit lag im Jahr 2004 bei 3,4%
Der Außenhandel betrug im Jahre 2004 auf der Importseite 138,5 Mrd. Euro und 171,8 Mrd. Euro beim Export. Damit wurde ein Handelsbilanzüberschuss erwirtschaftet.
Der kleine Inselstaat wird jährlich von ca. 12 Millionen Touristen besucht, mit steigender Tendenz: Für die nächsten Jahre wird ein Anstieg um ca. 20% erwartet. Der Tourismus ist damit ein wichtiger Wirtschaftsbestandteil, dem mit dem geplanten Ausbau des Flughafens und der Erweiterung der Bettenkapazitäten Rechnung getragen wird.
Singapur ist Mitglied bei der APEC und dem so genannten P4-Aggreement, einer Freihandelszone, bestehend aus Brunei, Chile und Neuseeland
Bis auf den Wohnungsmarkt, der stark reguliert ist und absoluten Plancharakter hat, finden wir in Singapur eine sehr stark deregulierte und privatisierte Volkswirtschaft. Staatlich geplant bzw. gefördert werden auch generelle Entwicklungen: So strebt Singapur derzeit an, in Asien eine Führungsrolle bei der Biotechnologie zu erringen. Die staatliche ASTAR (Agency for Science, Technology and Research) fördert dabei die Entwicklung gezielt und tatkräftig. Hierzu wurde die so genannte Biopolis gegründet, eine Ansammlung staatlicher und privater Institute und Firmen aus dem Pharma- und Biotechbereich.
Mit seinem großen Hafen ist Singapur inzwischen einer der weltgrößten Umschlagplätze für Waren von und nach Asien. Auch als internationaler Finanzplatz konnte sich Singapur einen Namen machen.
Bruttoinlandsprodukt im Jahre 2004: 90,3 Milliarden Euro;
Davon wurden ca. 30% in der Industrie erwirtschaftet und 68% im Dienstleistungssektor.
Das Bruttoinlandsprodukt / Einwohner im Jahre 2004 lag bei 21.291 Euro.
In der Landwirtschaft sind fast 0% der Einwohner beschäftigt, was durch den speziellen Inselcharakter und die industrielle Ausrichtung bedingt ist. In der produzierenden Industrie sind 30% der arbeitenden Bevölkerung beschäftigt, im Dienstleistungssektor 68%
Die Arbeitslosigkeit lag im Jahr 2004 bei 3,4%
Der Außenhandel betrug im Jahre 2004 auf der Importseite 138,5 Mrd. Euro und 171,8 Mrd. Euro beim Export. Damit wurde ein Handelsbilanzüberschuss erwirtschaftet.
Der kleine Inselstaat wird jährlich von ca. 12 Millionen Touristen besucht, mit steigender Tendenz: Für die nächsten Jahre wird ein Anstieg um ca. 20% erwartet. Der Tourismus ist damit ein wichtiger Wirtschaftsbestandteil, dem mit dem geplanten Ausbau des Flughafens und der Erweiterung der Bettenkapazitäten Rechnung getragen wird.
Singapur ist Mitglied bei der APEC und dem so genannten P4-Aggreement, einer Freihandelszone, bestehend aus Brunei, Chile und Neuseeland
Bis auf den Wohnungsmarkt, der stark reguliert ist und absoluten Plancharakter hat, finden wir in Singapur eine sehr stark deregulierte und privatisierte Volkswirtschaft. Staatlich geplant bzw. gefördert werden auch generelle Entwicklungen: So strebt Singapur derzeit an, in Asien eine Führungsrolle bei der Biotechnologie zu erringen. Die staatliche ASTAR (Agency for Science, Technology and Research) fördert dabei die Entwicklung gezielt und tatkräftig. Hierzu wurde die so genannte Biopolis gegründet, eine Ansammlung staatlicher und privater Institute und Firmen aus dem Pharma- und Biotechbereich.
Mit seinem großen Hafen ist Singapur inzwischen einer der weltgrößten Umschlagplätze für Waren von und nach Asien. Auch als internationaler Finanzplatz konnte sich Singapur einen Namen machen.
Singapur: Bevölkerung
[Singapur: Bevölkerung]
Die Bevölkerung Singapurs liegt bei etwas über 4 Millionen. Die Einwohner haben im Wesentlichen folgende Herkunft:
77% Chinesen
14% Malayen
8% Inder
Aufgrund der Rassenunruhen in den 60-er Jahren des letzten Jahrhunderts wird ein großes Augenmerk auf die Gleichbehandlung aller Gruppen und das harmonische Miteinander gelegt. Hier greift der Staat regulierend ein, so gibt es z.B. im staatlich gesteuerten Wohnungsbau (s.o.) feste ethnische Quoten. Von einer Wohneinheit dürfen nur bestimmte Prozentsätze an bestimmte ethnische Gruppen verkauft werden. Damit ist die gleichmäßige Verteilung gewährleistet und es wird einer Konzentrierung einzelner ethnischer Gruppen auf bestimmte Wohngebiete vorgebeugt.
Nichts desto trotz dominieren die chinesisch sprechenden Einwohner aufgrund ihrer schieren Anzahl das gesellschaftliche Leben. Hochchinesisch ist im allgemeinen Geschäftsverkehr zweite Amtssprache neben englisch. Im Umkehrschluss bedeutet dies: Wer nicht hochchinesisch spricht, hat Probleme, z.B. an bestimmte Jobs zu kommen.
Singapur ist nach wie vor ein Einwanderungsland und wirkt aufgrund seines Wohlstandes und seiner Dynamik natürlich wie ein Magnet auf die Immigranten aus den meist ärmeren Ländern. Aufgrund der strengen Vorschriften und der staatlichen Lenkung bilden sich hier jedoch keine Slums oder Ghettos.
Trotz der de facto stark konfuzianisch - und damit patriarchalisch - geprägten Gesellschaft sind die Frauen emanzipiert und unabhängig im Wirtschaftsleben. In der Familie sind aber oftmals die traditionellen Beschränkungen stärker. Ehen außerhalb der eigenen ethnischen Gruppe sind eher selten, auch kommt es immer noch zu arrangierten Ehen.
Die Bevölkerung Singapurs liegt bei etwas über 4 Millionen. Die Einwohner haben im Wesentlichen folgende Herkunft:
77% Chinesen
14% Malayen
8% Inder
Aufgrund der Rassenunruhen in den 60-er Jahren des letzten Jahrhunderts wird ein großes Augenmerk auf die Gleichbehandlung aller Gruppen und das harmonische Miteinander gelegt. Hier greift der Staat regulierend ein, so gibt es z.B. im staatlich gesteuerten Wohnungsbau (s.o.) feste ethnische Quoten. Von einer Wohneinheit dürfen nur bestimmte Prozentsätze an bestimmte ethnische Gruppen verkauft werden. Damit ist die gleichmäßige Verteilung gewährleistet und es wird einer Konzentrierung einzelner ethnischer Gruppen auf bestimmte Wohngebiete vorgebeugt.
Nichts desto trotz dominieren die chinesisch sprechenden Einwohner aufgrund ihrer schieren Anzahl das gesellschaftliche Leben. Hochchinesisch ist im allgemeinen Geschäftsverkehr zweite Amtssprache neben englisch. Im Umkehrschluss bedeutet dies: Wer nicht hochchinesisch spricht, hat Probleme, z.B. an bestimmte Jobs zu kommen.
Singapur ist nach wie vor ein Einwanderungsland und wirkt aufgrund seines Wohlstandes und seiner Dynamik natürlich wie ein Magnet auf die Immigranten aus den meist ärmeren Ländern. Aufgrund der strengen Vorschriften und der staatlichen Lenkung bilden sich hier jedoch keine Slums oder Ghettos.
Trotz der de facto stark konfuzianisch - und damit patriarchalisch - geprägten Gesellschaft sind die Frauen emanzipiert und unabhängig im Wirtschaftsleben. In der Familie sind aber oftmals die traditionellen Beschränkungen stärker. Ehen außerhalb der eigenen ethnischen Gruppe sind eher selten, auch kommt es immer noch zu arrangierten Ehen.
Singapur: Religion
[Singapur: Religion]
Analog zur Bevölkerungsverteilung Singapurs, aber auch geprägt durch die britische Kolonialherrschaft verteilen sich die Religionen wie folgt:
Analog zur Bevölkerungsverteilung Singapurs, aber auch geprägt durch die britische Kolonialherrschaft verteilen sich die Religionen wie folgt:
- 42% Buddhisten
- 14% Muslime
- 8% Taoisten
- 4% Hindus
- 15% Christen
- 16% andere und keine Religion
Singapur: Feiertage
[Singapur: Feiertage]
Jede der vielen ethnischen Gruppen Singapurs hat ihre eigenen Feiertage mit eingebracht. Daneben kommen noch die staatlichen bzw. weltlichen Feiertage. Viele der buddhistischen Feiertage sind am Mondkalender ausgerichtet und fallen damit jedes Jahr auf ein anderes Datum. Wichtig zu wissen: Fällt ein Feiertag auf einen Sonntag, so ist der darauf folgende Montag ebenfalls ein Feiertag.
Insgesamt gibt es 11 offizielle Feiertage, sowohl staatlich als auch religiös / ethnisch:
Neben den offiziellen Feiertagen gibt es noch diverse andere ethnische / kultische Feiern. Anbei ein kurzer Überblick ohne Anspruch auf Vollständigkeit
Jede der vielen ethnischen Gruppen Singapurs hat ihre eigenen Feiertage mit eingebracht. Daneben kommen noch die staatlichen bzw. weltlichen Feiertage. Viele der buddhistischen Feiertage sind am Mondkalender ausgerichtet und fallen damit jedes Jahr auf ein anderes Datum. Wichtig zu wissen: Fällt ein Feiertag auf einen Sonntag, so ist der darauf folgende Montag ebenfalls ein Feiertag.
Insgesamt gibt es 11 offizielle Feiertage, sowohl staatlich als auch religiös / ethnisch:
- 01. Januar: Neujahr
- 01. Mai: Tag der Arbeit
- 09. August: Unabhängigkeitstag
- Chinesisch, variabel: Zwischen 21. Januar und 21. Februar Neujahrsfest. Dies ist das größte und wichtigste Fest in Singapur.
- Chinesisch, variable: Zwischen 22. Januar und 22. Februar Neujahrstag
- Islamisch, variabel: Hari Raya Puasa: Ende des Ramadan.
- Islamisch, variabel: Hari Raya Haji. Gefeiert werden die Mekkapilger.
- Indisch, variabel: Zwischen 1. Mai und 30. Mai Vesakh. Gefeiert wird der Geburtstag des Buddha Sakyamuni
- Indisch, variable: Zwischen 15. Oktober und 15. November Deepavali. Das Gute siegt über das Böse.
- Christlich, variabel: Zwischen 20. März und 23. April Karfreitag. Kreuzigung Jesu.
- Christlich: 25. Dezember Weihnachten. Geburt Jesu.
Neben den offiziellen Feiertagen gibt es noch diverse andere ethnische / kultische Feiern. Anbei ein kurzer Überblick ohne Anspruch auf Vollständigkeit
- Hinduistisch: Januar / Februar Ponggal: Tamilisches Erntedankfest
- Hinduistisch: Januar / Februar Thaipusam: Der Gott Subramaniam wird geehrt
- Chinesisch: Januar / Februar Chingay Parade zum Ende der Neujahrfeiern
- Chinesisch: März / April Qing Ming Festival: Ehrung der Ahnen
- Chinesisch: Juni Drachenbootfestival: Ehrung der Ahnen
- Chinesisch: August / September Hungry Ghosts Festival: Beschwichtigung der bösen Geister
- Chinesisch: Juni Drachenbootfestival: Ehrung der Ahnen
Singapur: Universitäten
[Singapur: Universitäten]
In Singapur gibt es gleich drei Universitäten, woran man den Stellenwert der Ausbildung klar erkennen kann. Singapur soll nach Willen der Regierung zu einem weltweiten Zentrum der Wissenschaft und Forschung entwickelt werden:
In Singapur gibt es gleich drei Universitäten, woran man den Stellenwert der Ausbildung klar erkennen kann. Singapur soll nach Willen der Regierung zu einem weltweiten Zentrum der Wissenschaft und Forschung entwickelt werden:
- Im Westen Singapurs liegt die Nanyang Technological University (NTU), sie ist eher technisch ausgerichtet. Der Universität angegliedert ist das National Institute of Education (NIE ), in dem die Lehrer der Stadt ausgebildet werden.
- National University of Singapore (NUS), international sehr hoch angesehen, sehr beliebt bei Austauschstudenten.
- Der jüngste Spross ist die Management University (SMU), die im Jahre 2005 ihre Pforten öffnete. Sie konzentriert sich auf Administration / Management / Wirtschaft
- Neben diesen offiziellen Universitäten gibt es noch eine ganze Reihe privater Institutionen, stellenweise auch aus dem Ausland kommend wie z.B. die französische INSEAD
Singapur: Stadtteile
[Singapur: Stadtteile]
Singapur ist in die folgenden Stadtgebiete unterteilt:
Singapur ist in die folgenden Stadtgebiete unterteilt:
- Der Central Business District, quasi die Innenstadt Singapurs. Hier finden wir den Finanzdistrikt mit seinen Hochhäusern und den großen Firmensitzen. Im Kontrast dazu steht China Town, die alte Chinesenstadt, die auf eine Anordnung der Briten aus dem Jahre 1828 zurückgeht. In der Orchard Road befindet sich das Shopping-Herz Singapurs. In Riverside sitzt die Kultur in Form von Theatern, Museen und diversen Denkmälern. Aber auch viele Restaurants, Bars und Clubs.
- Bugis and Kampong Glam: Ehemaliges Zentrum der islamischen Bevölkerung. Auch heute leben hier noch viele Muslims, die kleine Handelsgeschäfte und Werkstätten für traditionelle Produkte betreiben.
- Little India. Wie der Name schon sagt, liegt hier das alte Zentrum der indischen Bevölkerungsminderheit. Bereits seit Anfang der britischen Kolonie ließen sie sich hier nieder.
- East Coast. Hier finden wir eine der größten Wohngegenden Singapurs. Bemerkenswert ist hier der East Coast Park, ein großes, künstlich angelegtes Naherholungsgebiet. Sicherlich einen Besuch wert.
- Im Norden und Westen liegen hauptsächlich Wohn- und Industriegebiete, die touristisch weniger interessant sind. Woodlands mit Verbindung nach Malaysia und Jurong.
- Central, die so genannte Mitte Singapurs besteht aus Wohngebieten, hat aber auch noch einige sehenswerte Parks und Regenwald-Naturreservate
- Und last, but not least: Sentosa. Bis Ende der 60-er Jahre diente diese – nach der Hauptinsel – größte Insel Singapurs den Briten als Militärstützpunkt. Anschließend wurde sie konsequent in einen besuchenswerten Freizeitpark verwandelt. Besuchen!
Singapur: Tourismus
[Singapur: Tourismus]
Singapur hat trotz - oder vielleicht gerade aufgrund - seiner räumlichen Begrenztheit eine ganze Reihe zu bieten. Ganz Asien ist hier auf kleinstem Raum zu finden! Die Nähe zu Malaysia und Indonesien erweitern das Angebot enorm, so dass man in Singapur sicherlich mehr als nur ein paar Tage Urlaub verbringen kann. Die meisten Touristen kommen nur für durchschnittlich 3,5 Tage, oftmals wird Singapur lediglich als „Anhängsel“ an einen anderen Asien-Urlaub besucht. Zwar hat die Stadt aufgrund ihrer strengen Vorschriften und deren konsequenten Einhaltung einen eher weniger liberalen Ruf, auf der anderen Seite bietet die Mischung aus verschiedensten asiatischen Kulturen einen ganz besonderen Reiz. Sehr willkommen dürfte dem Touristen auch die Tatsache sein, dass es in Singapur kaum Kriminalität gibt.
Singapur ist nicht nur brodelnde Großstadt, es gibt auch Möglichkeiten, sich in ruhigere, natur belassene Ecken zurückzuziehen. So bieten sich die umliegenden kleineren Inseln (ca. 50 Stück) für Ausflüge und zum Baden an. Für letzteres sind zu empfehlen:: St. John's, Kusu, Lazarus und die Sister Islands. Hier gibt es stellenweise auch Infrastruktur wie Duschen und Grillplätze. Wie auch in der Stadt selbst wird hier peinlich auf Sauberkeit geachtet. Also immer den Abfall wieder mitnehmen! Für den Naturliebhaben liegt im Norden Singapurs die Insel Pulau Ubin, auf der die ursprüngliche tropische Natur noch erhalten ist.
Die gute Verkehrsanbindung (Flugzeug / Schiff / Eisenbahn) ermöglichen es dem Singapurtouristen, Abstecher nach Malaysia oder Indonesien zu machen. Nicht weit von Singapur entfern liegt die indonesische Insel Bintan, die noch kaum (massen-)touristisch erschlossen ist. Gleiches gilt für die malaiischen Tioman Islands. Beide Inseln sind bequem und kostengünstig mit Schnellbooten zu erreichen.
Die Stadt Singapur selbst lädt zum Shoppen und Schlemmen ein. In den so genannten Hawker Centres bekommen Sie sowohl einheimische Spezialitäten, als auch Essen aus allen möglichen asiatischen Ländern. Und dies, nebenbei bemerkt, zu wirklich günstigen Preisen. Die Orchard Road, aber auch Suntec City laden zum unbegrenzten Shoppen ein (insofern der Geldbeutel mithält.)
Es gibt ein englisches Wortspiel, in dem es heißt: „Singapur is a fine city“. Das Wort ‚fine’ kann sowohl ‚fein, schön’ bedeuten, aber auch ‚Strafe’. Was alles verboten ist bzw. geahndet wird, s.u. Zu bemerken bleibt jedoch, dass in der letzten Zeit die Regeln und Verbote etwas gelockert wurden. Dies sicherlich auch vor dem Hintergrund, dass man Touristen anlocken, bzw. nicht verschrecken möchte. Ziel ist es, die Besucherzahlen mittelfristig zu verdoppeln und die durchschnittliche Aufenthaltsdauer zu verlängern.
Singapur hat trotz - oder vielleicht gerade aufgrund - seiner räumlichen Begrenztheit eine ganze Reihe zu bieten. Ganz Asien ist hier auf kleinstem Raum zu finden! Die Nähe zu Malaysia und Indonesien erweitern das Angebot enorm, so dass man in Singapur sicherlich mehr als nur ein paar Tage Urlaub verbringen kann. Die meisten Touristen kommen nur für durchschnittlich 3,5 Tage, oftmals wird Singapur lediglich als „Anhängsel“ an einen anderen Asien-Urlaub besucht. Zwar hat die Stadt aufgrund ihrer strengen Vorschriften und deren konsequenten Einhaltung einen eher weniger liberalen Ruf, auf der anderen Seite bietet die Mischung aus verschiedensten asiatischen Kulturen einen ganz besonderen Reiz. Sehr willkommen dürfte dem Touristen auch die Tatsache sein, dass es in Singapur kaum Kriminalität gibt.
Singapur ist nicht nur brodelnde Großstadt, es gibt auch Möglichkeiten, sich in ruhigere, natur belassene Ecken zurückzuziehen. So bieten sich die umliegenden kleineren Inseln (ca. 50 Stück) für Ausflüge und zum Baden an. Für letzteres sind zu empfehlen:: St. John's, Kusu, Lazarus und die Sister Islands. Hier gibt es stellenweise auch Infrastruktur wie Duschen und Grillplätze. Wie auch in der Stadt selbst wird hier peinlich auf Sauberkeit geachtet. Also immer den Abfall wieder mitnehmen! Für den Naturliebhaben liegt im Norden Singapurs die Insel Pulau Ubin, auf der die ursprüngliche tropische Natur noch erhalten ist.
Die gute Verkehrsanbindung (Flugzeug / Schiff / Eisenbahn) ermöglichen es dem Singapurtouristen, Abstecher nach Malaysia oder Indonesien zu machen. Nicht weit von Singapur entfern liegt die indonesische Insel Bintan, die noch kaum (massen-)touristisch erschlossen ist. Gleiches gilt für die malaiischen Tioman Islands. Beide Inseln sind bequem und kostengünstig mit Schnellbooten zu erreichen.
Die Stadt Singapur selbst lädt zum Shoppen und Schlemmen ein. In den so genannten Hawker Centres bekommen Sie sowohl einheimische Spezialitäten, als auch Essen aus allen möglichen asiatischen Ländern. Und dies, nebenbei bemerkt, zu wirklich günstigen Preisen. Die Orchard Road, aber auch Suntec City laden zum unbegrenzten Shoppen ein (insofern der Geldbeutel mithält.)
Es gibt ein englisches Wortspiel, in dem es heißt: „Singapur is a fine city“. Das Wort ‚fine’ kann sowohl ‚fein, schön’ bedeuten, aber auch ‚Strafe’. Was alles verboten ist bzw. geahndet wird, s.u. Zu bemerken bleibt jedoch, dass in der letzten Zeit die Regeln und Verbote etwas gelockert wurden. Dies sicherlich auch vor dem Hintergrund, dass man Touristen anlocken, bzw. nicht verschrecken möchte. Ziel ist es, die Besucherzahlen mittelfristig zu verdoppeln und die durchschnittliche Aufenthaltsdauer zu verlängern.
Singapur: Sehenswürdigkeiten
[Singapur: Sehenswürdigkeiten]
Trotz ihrer noch jungen Geschichte und ihrer räumlichen Begrenztheit hat Singapur dem Touristen sehr viel Interessantes zu bieten. Von dem brodelnden, internationales Flair ausstrahlenden Finanzzentrum über die ‚alten’ Stadteile der Chinesen, Malaysier, Inder usw. bis hin zu Museen, Tempeln, wunderbaren Shopping-Centres, Naherholungs- und Naturschutzgebieten bietet sich dem Besucher eine große Bandbreite an Möglichkeiten. Kultur, Freizeit, Sport, Essen und Unterhaltung werden reichlich angeboten.
Im Zentrum der Stadt, im Financial District sollte man die folgenden Punkte besuchen:
In Chinatown bieten sich für einen Besuch an:
In der Orchard Road, dem Einkaufszentrum ist zu empfehlen:
An der Riverside sollte man sich folgendes anschauen:
Für Bugis and Kampong Glam empfehle ich:
Einen kleinen Ausflug nach Indien gibt es hier in Little India:
An der East Coast besuchen Sie
Im Norden und Westen lohnt sich hier ein Besuch:
Für die stellenweise noch naturnahe Central Region empfiehlt sich:
Auf Sentosa, dem großen Familien-Freizeitpark sollte man besuchen:
Trotz ihrer noch jungen Geschichte und ihrer räumlichen Begrenztheit hat Singapur dem Touristen sehr viel Interessantes zu bieten. Von dem brodelnden, internationales Flair ausstrahlenden Finanzzentrum über die ‚alten’ Stadteile der Chinesen, Malaysier, Inder usw. bis hin zu Museen, Tempeln, wunderbaren Shopping-Centres, Naherholungs- und Naturschutzgebieten bietet sich dem Besucher eine große Bandbreite an Möglichkeiten. Kultur, Freizeit, Sport, Essen und Unterhaltung werden reichlich angeboten.
Im Zentrum der Stadt, im Financial District sollte man die folgenden Punkte besuchen:
- Esplanade - Theatres on the Bay, Kulturzentrum aus dem Jahre 2002
- Victoria Theatre and Concert Hall aus dem Jahre 1862
- Old Parliament House aus dem Jahre 1827
- Supreme Court und City Hall
- Raffles' Landing Site
- Chijmes, ehemaliges Kloster, in dem heute diverse Restaurants und Bars zu finden sind
- Padang
- Singapore Art Museum
- Raffles Hotel. Hier finden Sie die berühmte Long-Bar und ein hoteleigenes Museum
- Raffles Place und UOB Plaza
- Fort Canning Park
- Mohamed Sultan Road, bekannt für ihre Bars und Clubs
- Singapore Cricket Club, 1884 gegründet
In Chinatown bieten sich für einen Besuch an:
- Diverse kleinere und kleine Geschäfte
- Sri Mariamman Temple
- Jamae Mosque
- Thian Hock Keng Temple
In der Orchard Road, dem Einkaufszentrum ist zu empfehlen:
- Godwood Park Hotel
- Ngee Ann City, Centrepoint, Plaza Singapura
- Peranakan Place
- Istana
An der Riverside sollte man sich folgendes anschauen:
- Robertson Quay
- Clarke Quay. Viele Restaurants, Discos, Bars und Clubs
- Boat Quay. Viele Restaurants, Discos, Bars und Clubs
- Fullerton
- Merlion Park
Für Bugis and Kampong Glam empfehle ich:
- Parco Bugis Junction
- Istana Kampong Glam
- Sultan Mosque
- Arab Street
Einen kleinen Ausflug nach Indien gibt es hier in Little India:
- Serangoon Road
- Diverse Geschäfte / Tempel
- Sultan Moschee
- Arab Street
An der East Coast besuchen Sie
- Geylang, einziger Rotlichtbezirk, für alle, die es gelüstet. Nur HIER ist Prostitution legal!
- Katong
Im Norden und Westen lohnt sich hier ein Besuch:
- Chinese and Japanese Gardens
- Jurong Bird Park
- Pasir Ris
Für die stellenweise noch naturnahe Central Region empfiehlt sich:
- Singapore Botanic Gardens und National Orchid Garden
- Singapore Zoo und Night Safari
- Bukit Timah Nature Reserve
Auf Sentosa, dem großen Familien-Freizeitpark sollte man besuchen:
- Butterfly Park
- Underwater World, begehbares Aquarium
- Orchard Garden
- Fort Siloso
- Carlsberg Sky Tower
- Palawan Beach
- Tanjong Beach
- Siloso Beach
- Vulcanoland, Themenpark
- Sentosa ist über eine Seilbahn mit dem Mount Faber Aussichtspunkt verbunden, der einen Rundumblick über Singapur erlaubt. Atemberaubend!
Singapur: Parks und Gärten
[Singapur: Parks und Gärten]
- Jurong Vogelpark mit über 600 verschiedenen Vogelarten, die teilweise in sehr geräumigen Volieren gehalten werden.
- Bereits 1833 wurde das Bukit Timah Reservat gegründet, in dem man noch unberührten Dschungel finden kann, Fläche: 165 ha. Hier befindet sich auch der so genannte Bukit Timah Hill, mit 163 Metern der höchste Punkt des Inselstaates.
- Im Nordwesten der Insel liegt das Sungei Buloh Wetland Reservat mit ursprünglichen Feuchtgebieten und Mangrovenwäldern. Fläche: 139 ha.
- Im Nordosten der Insel ist der Pasir Ris Park. Auf Stegen wird man durch die Mangrovensümpfe geleitet.
- Der Zoo Singapurs. Bemerkenswert: Es werden zur Beobachtung nachaktiver Tiere so genannte „Nacht-Safaris“ angeboten.
- Der Botanische Garten aus dem Jahre 1822. Mehr als 500.000 Pflanzenarten erwarten hier den Besucher. Höhepunkt: Eine grandiose Orchideensammlung
- Der East Coast Park. Es gibt hier vielfältige Freizeitmöglichkeiten und ein paar nette Fischrestaurants
- Fort Canning Park. Hier liegt der älteste christliche Friedhof Singapurs, man findet den ASEAN Sculpture Park, die Battle Box und den alten botanischen Garten, genannt: Spice Garden
- Zum Wandern lädt das MacRichtie Reservoir ein, eine Parklandschaft mit weit verzweigtem Wegenetz
- Auf einer Insel im Jurong Fluss gelegen bietet der chinesische Garten mit seinen Pagoden einen schönen Einblick in die chinesische Kultur Singapurs
- Besuchenswert: Der Japanische Garten. Ruhe und Erholung garantiert (wenn nicht die anderen Touristen auch alle dasselbe suchen würden)
- Im Jurong Reptilien Park werden über 400 Reptilienarten gehalten
- Im Butterfly Park findet man mehr als 1500 verschiedene Schmetterlingsarten
- Die Insel Pulau Ubin ist noch weitestgehend Natur belassen und dient den Einheimischen als Naherholungsgebiet
Singapur: Museen
[Singapur: Museen]
- Im Singapore Art Museum wird vor allem asiatische Kunst präsentiert
- Ähnlich dem deutschen Museum kann man im Singapore Science Center ca. 500 wissenschaftliche Experimente durchführen
- Exponate zur Geschichte Singapurs findet man im Singapore's History Museum
- Der ethnischen Zusammensetzung Singapurs wird im Asian Civilisations Museum Rechnung getragen. Hier sind Sammlungen aus dem chinesischen, malaiischen und indischen Raum zu sehen
- Zu einem Ausflug in die jüngere Geschichte der Stadt lädt die Battle Box ein, der britische Befehlsstand aus der Schlacht gegen die japanischen Truppen, die im Jahre 1942 mit der Besetzung Singapurs verloren ging.
- Für das Verständnis der Stadt und ihrer Einwohner ist sicherlich der Besuch der Ausstellung: Images of Singapore hilfreich, in der Sitten und Gebräuche als auch Lokalgeschichte präsentiert werden.
- Für Briefmarkenfreunde gibt es das Singapore Philatic Museum , das seltene asiatische Postwertzeichen ausstellt.
Singapur: Richtiges Verhalten / Höflichkeit
[Singapur: Richtiges Verhalten / Höflichkeit]
Höflichkeit und Ruhe sind in Singapur Voraussetzung für ein friedliches Miteinander. Ähnlich wie in anderen asiatischen Staaten geht es darum, dass jeder sein Gesicht wahren kann. Direkte Konfrontation oder lautes Auftreten sollte der Tourist deshalb unterlassen. Religion, Tradition und konfuzianische Regeln werden hoch geachtet und sollten auch vom westlichen Besucher mit dem nötigen Ernst und Ehrfurcht betrachtet werden. Beim Besuch in Tempeln, (ob buddhistisch oder hinduistisch), Moscheen und Kirchen sollten Arme und Beine bedeckt sein. In Moscheen und hinduistischen Tempeln MUSS man zusätzlich noch die Schuhe ausziehen!
Nahrungsmittel sollte man mit der rechten Hand essen bzw. dem anderen reichen, speziell, wenn es sich um muslimische oder indische Gerichte handelt.
Trinkgeld zu geben ist nicht üblich und wird auch nicht erwartet, stellenweise, am Flughafen z.B., ist es sogar verboten. Lediglich besondere Dienstleistungen etc. können so honoriert werden.
Höflichkeit und Ruhe sind in Singapur Voraussetzung für ein friedliches Miteinander. Ähnlich wie in anderen asiatischen Staaten geht es darum, dass jeder sein Gesicht wahren kann. Direkte Konfrontation oder lautes Auftreten sollte der Tourist deshalb unterlassen. Religion, Tradition und konfuzianische Regeln werden hoch geachtet und sollten auch vom westlichen Besucher mit dem nötigen Ernst und Ehrfurcht betrachtet werden. Beim Besuch in Tempeln, (ob buddhistisch oder hinduistisch), Moscheen und Kirchen sollten Arme und Beine bedeckt sein. In Moscheen und hinduistischen Tempeln MUSS man zusätzlich noch die Schuhe ausziehen!
Nahrungsmittel sollte man mit der rechten Hand essen bzw. dem anderen reichen, speziell, wenn es sich um muslimische oder indische Gerichte handelt.
Trinkgeld zu geben ist nicht üblich und wird auch nicht erwartet, stellenweise, am Flughafen z.B., ist es sogar verboten. Lediglich besondere Dienstleistungen etc. können so honoriert werden.
Singapur: Richtiges Verhalten / Verbote
[Singapur: Richtiges Verhalten / Verbote]
Bereits mehrfach wurden oben bereits die Verbote, Gebote und damit einhergehenden Strafen bei Nichteinhaltung erwähnt. Für uns in dieser Konsequenz ungewohnt, zeigen sie aber doch gute Erfolge, was das Aussehen der Stadt in Punkto Sauberkeit betrifft, vor allem aber bei der Kriminalitätsrate. Singapur, so kann man mit gutem Gewissen sagen, ist eine der sichersten Städte der Welt, trotz hoher Bevölkerungsdichte und hohem Touristenaufkommen. Sie können mit gutem Gewissen zu jeder Tages- und Nachtzeit jeden Ort besuchen.
Erkauft wird dies mit rigiden Vorschriften, die uns ungewöhnlich, einengend und vielleicht auch übertrieben erscheinen. Der Erfolg der Stadt scheint dem Konzept jedoch Recht zu geben. Was aber dem Besucher klar sein muss: Alle Regeln gelten auch für den Ausländer, und auch hier gilt der Spruch: Unwissenheit schützt vor (schmerzhafter) Strafe nicht.
Hier ein paar kleine Tips, wie man sich richtig verhält:
Interessanter Weise sieht man relativ wenig Polizisten auf den Straßen, die die ‚Übeltäter’ zur Rechenschaft ziehen könnten. Anscheinend setzt man mehr auf Prävention, d.h. auf Informationen wie diese, die dem Besucher bereits im Vorfeld gehörig Ehrfurcht einbläuen sollen. Vielleicht wird aber der öffentliche Raum auch per Kamera überwacht, das ist schwer zu sagen.
Null Toleranz haben die Behörden Singapurs bei Drogenvergehen! Besitz, Herstellung, Handel, Ex- bzw. Import stehen unter drastischen Strafen. Man sollte sich vorher genau überlegen, was man tut: Bei einem nachgewiesenen Besitz von beispielsweise 15 g Heroin, 28 g Morphium oder 500 g Cannabis MUSS zwingend die Todesstrafe durch Erhängen verhängt werden. Auch Ausländer sind hiervon nicht ausgenommen. Dass dies kein Spaß ist, soll vielleicht noch die Tatsache belegen, dass Singapur relativ zur Einwohnerzahl die HÖCHSTE Hinrichtungsrate der Welt hat. Begnadigungen sind äußerst selten und auch die Interventionen der eigenen Botschaften / Regierungen fruchten in der Regel nichts.
Aber auch der Drogenbesitz UNTER den oben genannten Gewichtsschwellen wird bereits empfindlich bestraft. Im Zweifelsfalle Singapur erst gar nicht besuchen oder – noch besser – clean bleiben! Das hat noch keinem geschadet, vor allem nicht in Singapur.
Gleichwohl muss man sagen, dass sich in den letzten Jahren Tendenzen bemerkbar machten, diese sehr restriktiven Verbote und Vorschriften etwas zu lockern. Gerade auch unter dem Aspekt, dass man das Touristenaufkommen stark steigern will, hat man erkannt, dass das rigide Vorgehen nach außen nicht sehr gut aussieht.
Bereits mehrfach wurden oben bereits die Verbote, Gebote und damit einhergehenden Strafen bei Nichteinhaltung erwähnt. Für uns in dieser Konsequenz ungewohnt, zeigen sie aber doch gute Erfolge, was das Aussehen der Stadt in Punkto Sauberkeit betrifft, vor allem aber bei der Kriminalitätsrate. Singapur, so kann man mit gutem Gewissen sagen, ist eine der sichersten Städte der Welt, trotz hoher Bevölkerungsdichte und hohem Touristenaufkommen. Sie können mit gutem Gewissen zu jeder Tages- und Nachtzeit jeden Ort besuchen.
Erkauft wird dies mit rigiden Vorschriften, die uns ungewöhnlich, einengend und vielleicht auch übertrieben erscheinen. Der Erfolg der Stadt scheint dem Konzept jedoch Recht zu geben. Was aber dem Besucher klar sein muss: Alle Regeln gelten auch für den Ausländer, und auch hier gilt der Spruch: Unwissenheit schützt vor (schmerzhafter) Strafe nicht.
Hier ein paar kleine Tips, wie man sich richtig verhält:
- Allgemein gilt: Man sollte aufmerksam die Fine-Schilder lesen. Dann weiß man hoffentlich, was verboten ist
- Essen, Trinken und Rauchen ist in öffentlichen Verkehrsmitteln und U-Bahnhöfen verboten. Strafe 500 bis 5000 S$
- Straßen überquert man nur an den dafür vorgesehenen Stellen
- Man spuckt nicht auf die Straße
- Man lässt keinen Müll liegen
- Kein Kaugummi kauen und unbedacht wegspucken, keine Zigarettenkippe auf den Boden werfen. Es werden entweder hohe Geldstrafen oder – nicht viel angenehmer – Sozialarbeit verhängt: Mit einer Leuchtweste ausgestattet (Aufschrift: Order for corrective work) darf man dann den Strand säubern.
- Mutwillige Sachbeschädigung oder Graffitis können mit einer Prügelstrafe geahndet werden
- Generelles Rauchverbot gilt in allen öffentlichen Einrichtungen incl. öffentlichen Verkehrsmittel und Personenansammlungen mit mehr als 5 Personen. In der Warteschlange mal eben schnell eine rauchen? Besser zählen Sie zuerst die Wartenden. Das ist KEIN Witz! Diese Regelung gilt natürlich nicht für Bars und Discos. In Restaurants dagegen gilt sie!
- Der Besitz nicht jeder ausländischen Zeitung / Zeitschrift ist erlaubt. Das Mitführen eines ‚Playboys’ z.B. ist nicht gestattet und steht, raten Sie mal, unter Strafe. Druckerzeugnisse aus Malaysia sind sogar prinzipiell verboten!
- Bestimmte sexuelle Praktiken sind von Staats wegen verboten. Sie werden als ‚unnatürlich’ bezeichnet und stehen unter Strafe. Hierunter fallen Anal- und Oralverkehr sowie jegliche Spielart homosexuellen Verkehrs.
Interessanter Weise sieht man relativ wenig Polizisten auf den Straßen, die die ‚Übeltäter’ zur Rechenschaft ziehen könnten. Anscheinend setzt man mehr auf Prävention, d.h. auf Informationen wie diese, die dem Besucher bereits im Vorfeld gehörig Ehrfurcht einbläuen sollen. Vielleicht wird aber der öffentliche Raum auch per Kamera überwacht, das ist schwer zu sagen.
Null Toleranz haben die Behörden Singapurs bei Drogenvergehen! Besitz, Herstellung, Handel, Ex- bzw. Import stehen unter drastischen Strafen. Man sollte sich vorher genau überlegen, was man tut: Bei einem nachgewiesenen Besitz von beispielsweise 15 g Heroin, 28 g Morphium oder 500 g Cannabis MUSS zwingend die Todesstrafe durch Erhängen verhängt werden. Auch Ausländer sind hiervon nicht ausgenommen. Dass dies kein Spaß ist, soll vielleicht noch die Tatsache belegen, dass Singapur relativ zur Einwohnerzahl die HÖCHSTE Hinrichtungsrate der Welt hat. Begnadigungen sind äußerst selten und auch die Interventionen der eigenen Botschaften / Regierungen fruchten in der Regel nichts.
Aber auch der Drogenbesitz UNTER den oben genannten Gewichtsschwellen wird bereits empfindlich bestraft. Im Zweifelsfalle Singapur erst gar nicht besuchen oder – noch besser – clean bleiben! Das hat noch keinem geschadet, vor allem nicht in Singapur.
Gleichwohl muss man sagen, dass sich in den letzten Jahren Tendenzen bemerkbar machten, diese sehr restriktiven Verbote und Vorschriften etwas zu lockern. Gerade auch unter dem Aspekt, dass man das Touristenaufkommen stark steigern will, hat man erkannt, dass das rigide Vorgehen nach außen nicht sehr gut aussieht.
Singapur: Einreise allgemein
[Singapur: Einreise allgemein]
Die Einreise nach Singapur ist relativ problemlos. Man benötigt kein spezielles Visum, beim Übertreten der Grenze erhält man eine Aufenthaltserlaubnis für 14 bis 30 Tage. Diese ist kostenlos.
Bei der Einfuhr von Waren ist folgendes zu beachten:
Die Einreise nach Singapur ist relativ problemlos. Man benötigt kein spezielles Visum, beim Übertreten der Grenze erhält man eine Aufenthaltserlaubnis für 14 bis 30 Tage. Diese ist kostenlos.
Bei der Einfuhr von Waren ist folgendes zu beachten:
- An Zigaretten darf nur max. EIN geöffnetes Päckchen mit max. 17 Zigaretten eingeführt werden. Alles, was hierüber hinausgeht, muss verzollt werden. Will man nicht bezahlen, kann man die Zigaretten bis zur Ausreise am Zoll hinterlegen. Zigaretten zu schmuggeln ist keine sonderlich gute Idee. Die Fine (Strafe) dafür liegt beim 10-fachen des in Singapur zu bezahlenden Preises.
- Bei der Einreise aus Malaysia gibt es keinerlei Zollfreigrenzen. Alle Waren unterliegen den jeweils gültigen Zollsätzen.
- Bei der Einreise aus Indonesien gibt es gestaffelte Zollfreigrenzen, je nachdem, wann man Singapur vor der Wiedereinreise verlassen hat (Ein, zwei oder drei Tage)
Singapur: Einreise mit dem Flugzeug
[Singapur: Einreise mit dem Flugzeug]
Die meisten Touristen reisen wohl mit dem Flugzeug in Singapur ein. Die bekannteste Fluglinie Singapurs ist die Singapur Airline, die einen sehr guten Ruf hat. Daneben gibt es aber auch noch eine Reihe von Billigfluglinien, z.B. Tiger Airways, Jetstar Asia und Valuair.
Darüber hinaus wird Singapur von über 60 internationalen Airlines angeflogen, Singapur selbst ist mit über 130 Zielen in aller Welt verbunden.
Hauptflugplatz Singapurs und asiatischer Verkehrsknoten ist der Changi Airport. Er liegt im Osten Singapurs und ist – wie nicht anders zu erwarten – sehr sauber und sehr gut organisiert. Zollabwicklung, Gepäcktransport und Einchecken funktionieren problemlos. Der Flughafen hat zwei Haupt-Terminals und ein Billigflieger-Terminal. Ein weiteres ist im Bau. Die Terminals sind mit einer Skytrain genannten Bahn miteinander verbunden. Terminal 2 ist hauptsächlich für die Singapore Airlines.
Der Flughafen ist sehr gut an den innerstädtischen Verkehr angebunden und bietet mehrere Möglichkeiten, von hier aus in die Stadt zu kommen, s.u.
Warten im Flughafen wird dem Passagier leicht gemacht: Man kann ein Kino in Terminal 2 besuchen, ein Schwimmbad und Fitnessclub laden in Terminal 1 zum Verbleib ein. Darüber hinaus gibt es ca. 200 kostenfreie Internetstationen bzw. freies Wlan.
Für den Durchreisenden gibt es das Ambassador Transithotel, das ohne Zollabwicklung besucht werden kann. Zimmer werden jeweils für 6 Stunden vermietet, wobei man auch jeweils stundenweise noch verlängern kann. Wem es nach einer Dusche ohne Zimmer zu mute ist, der kann hier eine mieten.
Für Kurztrips nach Malaysia (Redang und Tioman mit Berjaya Air) gibt es den Seletar Airport. Anreise ist hier nur mit dem Taxi möglich. Achtung: S$ 3,00 Aufschlag!
Vom Flughafen in die Stadt:
Die meisten Touristen reisen wohl mit dem Flugzeug in Singapur ein. Die bekannteste Fluglinie Singapurs ist die Singapur Airline, die einen sehr guten Ruf hat. Daneben gibt es aber auch noch eine Reihe von Billigfluglinien, z.B. Tiger Airways, Jetstar Asia und Valuair.
Darüber hinaus wird Singapur von über 60 internationalen Airlines angeflogen, Singapur selbst ist mit über 130 Zielen in aller Welt verbunden.
Hauptflugplatz Singapurs und asiatischer Verkehrsknoten ist der Changi Airport. Er liegt im Osten Singapurs und ist – wie nicht anders zu erwarten – sehr sauber und sehr gut organisiert. Zollabwicklung, Gepäcktransport und Einchecken funktionieren problemlos. Der Flughafen hat zwei Haupt-Terminals und ein Billigflieger-Terminal. Ein weiteres ist im Bau. Die Terminals sind mit einer Skytrain genannten Bahn miteinander verbunden. Terminal 2 ist hauptsächlich für die Singapore Airlines.
Der Flughafen ist sehr gut an den innerstädtischen Verkehr angebunden und bietet mehrere Möglichkeiten, von hier aus in die Stadt zu kommen, s.u.
Warten im Flughafen wird dem Passagier leicht gemacht: Man kann ein Kino in Terminal 2 besuchen, ein Schwimmbad und Fitnessclub laden in Terminal 1 zum Verbleib ein. Darüber hinaus gibt es ca. 200 kostenfreie Internetstationen bzw. freies Wlan.
Für den Durchreisenden gibt es das Ambassador Transithotel, das ohne Zollabwicklung besucht werden kann. Zimmer werden jeweils für 6 Stunden vermietet, wobei man auch jeweils stundenweise noch verlängern kann. Wem es nach einer Dusche ohne Zimmer zu mute ist, der kann hier eine mieten.
Für Kurztrips nach Malaysia (Redang und Tioman mit Berjaya Air) gibt es den Seletar Airport. Anreise ist hier nur mit dem Taxi möglich. Achtung: S$ 3,00 Aufschlag!
Vom Flughafen in die Stadt:
- Nach Verlassen der Zollabfertigung sieht man schon gleich die Hinweisschilder zu den Taxiständen. In der Regel wird ein Taxameter verwendet, die Fahrt in die Innenstadt kostet ca. S$15,00.
- U-Bahn: Die MRT hält direkt beim Terminal 2 de Flughafens. Bei der Fahrt in die Innenstadt muss man einmal in Tanah Merah umsteigen. Die Fahrt liegt bei ca. S$1,40 bis S$2,40. Das U-Bahn-Netz ist insgesamt sehr gut ausgebaut. Tickets gibt es entweder direkt beim Kassierer oder an Automaten. Je nach Entfernung kosten die Karten zwischen S$0,80 bis S$2,00. Zuzüglich fallen noch S$1,00 Pfand an. Bekommt man aber wieder.
Singapur: Sprache
[Singapur: Sprache]
Um der Zusammensetzung seiner Bevölkerung Rechnung zu tragen hat Singapur mehrere offizielle Sprachen, von denen Englisch und Mandarin (Hochchinesisch) führend sind. Daneben gibt es noch Malaiisch und Tamil. Zwar spricht praktisch jeder unter 40 Jahren ‚englisch’, doch fließen viele Wörter, Redewendungen bis hin zum Satzbau aus anderen Sprachen ein. Der Satzbau wird vereinfacht, Plural wird zu Singular usw. Man sollte also eher von einem pidgin-english sprechen. Auf jeden Fall für den Außenstehenden schwer zu verstehen! In der letzten Zeit wird jedoch von offizieller Seite verstärkt Wert darauf gelegt, dass die Schüler „Hochenglisch“ sprechen.
Um der Zusammensetzung seiner Bevölkerung Rechnung zu tragen hat Singapur mehrere offizielle Sprachen, von denen Englisch und Mandarin (Hochchinesisch) führend sind. Daneben gibt es noch Malaiisch und Tamil. Zwar spricht praktisch jeder unter 40 Jahren ‚englisch’, doch fließen viele Wörter, Redewendungen bis hin zum Satzbau aus anderen Sprachen ein. Der Satzbau wird vereinfacht, Plural wird zu Singular usw. Man sollte also eher von einem pidgin-english sprechen. Auf jeden Fall für den Außenstehenden schwer zu verstehen! In der letzten Zeit wird jedoch von offizieller Seite verstärkt Wert darauf gelegt, dass die Schüler „Hochenglisch“ sprechen.
Singapur: Einkaufen, Preise
[Singapur: Einkaufen, Preise]
In Singapur sollte man im Restaurant die Preise auf der Karte genau studieren. Sie werden in folgender Form ausgewiesen: S$10.00++. Dabei handelt es sich um einen Netto-Preis, der weder Steuern noch die Bedienung enthält. In manchen Fällen steht hinter dem Preis sogar ein ‚+++’. Dies bedeutet, dass zusätzlich noch eine weitere Steuer erhoben wird, s.u.
Beispielsrechnung:
S$10.00: Nettopreis:
S$00,50: Erstes Plus + Steuer 5%
S$01,00: Zweites Plus + Bedienung 10%
S$00,10: Drittes Plus + 1% CESS-Steuer
S$11.60: Bruttopreis
Trinkgeld ist in Singapur nicht üblich, an manchen Stellen sogar verboten, z.B. am Flughafen. Keiner erwartet es und es wäre eher irritierend für die Leute.
Das Preisniveau in Singapur ist – verglichen mit z.B. Thailand oder Malaysia – relativ hoch. Trotzdem kann man als westlicher Tourist einen kostengünstigen Urlaub – verglichen z.B. mit Europa – verbringen. Essen ist sehr günstig, besonders in den Hawker Centres kann man sehr gut, sehr interessant weil vielfältig und preiswert essen. Die günstigsten Betten gibt es in den so genannten Hostels bereits ab ca. S$20, nach oben hin sind die Preise natürlich offen. Aber selbst in Luxushotels wird man selten mehr als ca. S$250 bezahlen.
Neben den wunderbaren kleinen Geschäften in den alten Stadtteilen China town bzw. Little India lädt besonders die Orchard Road zum Einkaufen ein. Hier findet man ein wunderbares Geschäft am anderen. Aber Vorsicht: Hier haben sich meistens die Nobelmarken angesiedelt, die auch in Singapur nicht wirklich günstig sind. Wen es mehr zu aktueller, trendiger Mode zieht, die auch erschwinglich ist, der wird in Bugis, dem ehemaliges Zentrum der islamischen Bevölkerung fündig. Kleiner Tip: Wer nicht unbedingt mit einer dicken Brieftasche gesegnet ist, um sich auf der Orchard Road zu vergnügen, der ist definitiv in den Geschäften in Little India bzw. Chinatown am richtigen Platze. Hier wird jeder etwas finden!
In Singapur kann man Elektronikgeräte vergleichsweise günstig einkaufen, niedrige Steuern bzw. Zölle machen sich bemerkbar. Aber auch hier sollte man einige Dinge beachten: Die Orchard Road, hier speziell die Lucky Plaza, ist auch bei Elektronik am oberen Ende der Preisskala angesiedelt. Wesentlich günstiger – bei guter Qualität - kann man in der Funan IT Mall bzw. der Mustafa Shopping Mall an diese Produkte herankommen. Computerzubehör bekommt man günstig am Sim Lim Square. Kleiner Tipp: Als ehem. Britische Kolonie hat Singapur 3-polige Stecker. Also nicht wundern, wenn zu Hause der Stecker nicht in die Dose passt! Vorher kontrollieren bzw. noch ggf. einen Adapter dazukaufen. Weiterhin beachten: Wenn Sie die Ware in Deutschland einführen, werden ggf. Zölle und die Einfuhrumsatzsteuer (=Mehrwertsteuer) fällig. Es bietet sich an, das Gerät vorher bereits zu ‚benutzen’, so dass man nicht eindeutig erkennt, dass es sich um eine Neuanschaffung handelt. Ebenfalls empfehlenswert: man trennt die Rechnung vom Gerät und vielleicht auch Tüten etc., die Rückschlüsse erlauben, wo und wann der Kauf stattfand.
Wen wundert es, dass Raubkopien in Singapur unter Strafe stehen?! Trotz alledem kann man z.B. in Little India oder auch schon mal in dunkleren Ecken der Orchard Road fündig werden. Aber es ist NICHT legal, jeder muss selbst wissen, ob er das macht oder nicht!
In Singapur sollte man im Restaurant die Preise auf der Karte genau studieren. Sie werden in folgender Form ausgewiesen: S$10.00++. Dabei handelt es sich um einen Netto-Preis, der weder Steuern noch die Bedienung enthält. In manchen Fällen steht hinter dem Preis sogar ein ‚+++’. Dies bedeutet, dass zusätzlich noch eine weitere Steuer erhoben wird, s.u.
Beispielsrechnung:
S$10.00: Nettopreis:
S$00,50: Erstes Plus + Steuer 5%
S$01,00: Zweites Plus + Bedienung 10%
S$00,10: Drittes Plus + 1% CESS-Steuer
S$11.60: Bruttopreis
Trinkgeld ist in Singapur nicht üblich, an manchen Stellen sogar verboten, z.B. am Flughafen. Keiner erwartet es und es wäre eher irritierend für die Leute.
Das Preisniveau in Singapur ist – verglichen mit z.B. Thailand oder Malaysia – relativ hoch. Trotzdem kann man als westlicher Tourist einen kostengünstigen Urlaub – verglichen z.B. mit Europa – verbringen. Essen ist sehr günstig, besonders in den Hawker Centres kann man sehr gut, sehr interessant weil vielfältig und preiswert essen. Die günstigsten Betten gibt es in den so genannten Hostels bereits ab ca. S$20, nach oben hin sind die Preise natürlich offen. Aber selbst in Luxushotels wird man selten mehr als ca. S$250 bezahlen.
Neben den wunderbaren kleinen Geschäften in den alten Stadtteilen China town bzw. Little India lädt besonders die Orchard Road zum Einkaufen ein. Hier findet man ein wunderbares Geschäft am anderen. Aber Vorsicht: Hier haben sich meistens die Nobelmarken angesiedelt, die auch in Singapur nicht wirklich günstig sind. Wen es mehr zu aktueller, trendiger Mode zieht, die auch erschwinglich ist, der wird in Bugis, dem ehemaliges Zentrum der islamischen Bevölkerung fündig. Kleiner Tip: Wer nicht unbedingt mit einer dicken Brieftasche gesegnet ist, um sich auf der Orchard Road zu vergnügen, der ist definitiv in den Geschäften in Little India bzw. Chinatown am richtigen Platze. Hier wird jeder etwas finden!
In Singapur kann man Elektronikgeräte vergleichsweise günstig einkaufen, niedrige Steuern bzw. Zölle machen sich bemerkbar. Aber auch hier sollte man einige Dinge beachten: Die Orchard Road, hier speziell die Lucky Plaza, ist auch bei Elektronik am oberen Ende der Preisskala angesiedelt. Wesentlich günstiger – bei guter Qualität - kann man in der Funan IT Mall bzw. der Mustafa Shopping Mall an diese Produkte herankommen. Computerzubehör bekommt man günstig am Sim Lim Square. Kleiner Tipp: Als ehem. Britische Kolonie hat Singapur 3-polige Stecker. Also nicht wundern, wenn zu Hause der Stecker nicht in die Dose passt! Vorher kontrollieren bzw. noch ggf. einen Adapter dazukaufen. Weiterhin beachten: Wenn Sie die Ware in Deutschland einführen, werden ggf. Zölle und die Einfuhrumsatzsteuer (=Mehrwertsteuer) fällig. Es bietet sich an, das Gerät vorher bereits zu ‚benutzen’, so dass man nicht eindeutig erkennt, dass es sich um eine Neuanschaffung handelt. Ebenfalls empfehlenswert: man trennt die Rechnung vom Gerät und vielleicht auch Tüten etc., die Rückschlüsse erlauben, wo und wann der Kauf stattfand.
Wen wundert es, dass Raubkopien in Singapur unter Strafe stehen?! Trotz alledem kann man z.B. in Little India oder auch schon mal in dunkleren Ecken der Orchard Road fündig werden. Aber es ist NICHT legal, jeder muss selbst wissen, ob er das macht oder nicht!
Singapur: Essen
[Singapur: Essen]
Essen in Singapur kann einer Reise durch ganz Asien gleichkommen. Hier wird jeder fündig werden und selbst für Kostverächter asiatischen Essens wird man europäisch / amerikanisches Essen finden. Neben der Singapur eigenen Küche findet man chinesische, indische, thailändische, malaiische, indonesische, japanische, koreanische und sicherlich noch weitere Küchen. Da man den Einwohnern Singapurs nachsagt, das Essen eines ihrer Hauptleidenschaften ist, ist auch die Auswahl an verschiedensten Restaurants kaum zu überblicken, s.u. Vom preiswerten Essen in den Garküchen bis hin zu den teuersten Edelrestaurants ist alles zu finden. Im Folgenden werden nun einige Schwerpunkte betrachtet die sich um Essen und Restaurants in Singapur drehen.
Essen in Singapur kann einer Reise durch ganz Asien gleichkommen. Hier wird jeder fündig werden und selbst für Kostverächter asiatischen Essens wird man europäisch / amerikanisches Essen finden. Neben der Singapur eigenen Küche findet man chinesische, indische, thailändische, malaiische, indonesische, japanische, koreanische und sicherlich noch weitere Küchen. Da man den Einwohnern Singapurs nachsagt, das Essen eines ihrer Hauptleidenschaften ist, ist auch die Auswahl an verschiedensten Restaurants kaum zu überblicken, s.u. Vom preiswerten Essen in den Garküchen bis hin zu den teuersten Edelrestaurants ist alles zu finden. Im Folgenden werden nun einige Schwerpunkte betrachtet die sich um Essen und Restaurants in Singapur drehen.
Singapur: Essen - Spezialitäten
[Singapur: Essen - Spezialitäten]
Neben den vielfältigen Speisen aus allen möglichen asiatischen Ländern hat Singapur auch noch eine eigene interessante Küche entwickelt. Auf jeden Fall probieren sollte man die folgenden Gerichte
Neben den vielfältigen Speisen aus allen möglichen asiatischen Ländern hat Singapur auch noch eine eigene interessante Küche entwickelt. Auf jeden Fall probieren sollte man die folgenden Gerichte
- Satay: Fleischspieße, die mit Erdnusssauce und in Kokosmilch gekochtem Reis, Gurke und Zwiebeln gereicht werden
- Laksa: Eine Kokosnuss-Curry-Suppe, die mit Reisnudeln und Shrimps verfeinert wird
- Hainanese Chicken Rice: gedünstetes Hähnchen mit Duftreis und Chili-Soße. Vorsicht. scharf!
- Chilli Crab: Krebse mit einer Tomaten-Chili-Soße, dazu Reis. Vorsicht, scharf!
- Char kway teow: Eine dunkle und süße Soße, dazu gebratene Nudeln, Fischfrikadellen, Würstchen, Hähnchen, Shrimps und Gemüse. Vielfältige Variationen möglich
- Fish Head Curry: Gegarte Fischköpfe mit einer scharfen Currysoße, dazu Reis und Gemüse. Fischköpfe sind vielleicht nicht jedermanns Sache!
- Rojak: Salat aus Gemüse und Früchten, dazu Krabbenpaste und Erdnüsse
- Hokkien Fried Mee: Schweinefleisch mit gelben Nudeln. Dazu Shrimps und Gemüse
- Durian: Eine absolute Geschmacksfrage ist die Durian-Frucht. Um es unverblümt zu sagen: Sie stinkt erbärmlich und ist für die meisten westliche Besucher Ekel erregend. Trotzdem gilt sie in Singapur als Delikatesse. Wer todesmutig ist, bitte probieren! Witzigerweise ist der Gestank so übel, dass der Transport der Frucht z.B. mit der U-Bahn verboten ist. Bei Strafe, versteht sich!
Singapur: Essen - Hawker Centres
[Singapur: Essen - Hawker Centres]
Bereits mehrfach oben erwähnt wurden die Hawker Centres, in denen man eher bodenständiges Essen zu sehr günstigen Preisen bekommen kann. In der Bemühung der Regierung, alles sauber und ordentlich zu machen, wurden die Straßenverkäufer mit ihren kleinen Ständen in diese festen Gebäude verfrachtet. Nimmt der Stadt ein Bisschen des typischen asiatischen Flairs, kommt der Sauberkeit aber sicherlich zugute. So werden die einzelnen Verkäufer regelmäßig auf Sauberkeit etc. kontrolliert. Als grobe Faustregel kann man sagen, dass die Speisen zwischen S$2 und S$5 kosten. Qualitativ gibt es sicherlich Unterschiede, als kleiner Hinweis kann die Länge der Warteschlange gelten. Je länger, desto besser das Essen ...
Das erste was man beim Betreten eines Hawker centres macht, ist folgendes: man sucht sich einen Tisch aus und merkt sich gut die Nummer. Dann geht man zu den einzelnen Ständen und bestellt sich sein Essen unter Angabe der Tischnummer. Bezahlt wird bei der Bedienung, wenn das Essen an den Tisch gebracht wird. Selbstbedienungsläden gibt es auch, sie sind aber eher die Ausnahme
Da in Singapur selten zu Hause gekocht wird, gibt es einen Hawker Centre praktisch an jeder Ecke, auch in den Wohnbezirken. Bei Touristen aufgrund der zentralen Lage beliebt sind im Stadtzentrum in der Nähe der Orchard Road der ‚Newton Circus‚ und am Singapur Fluss das Lau Pa Sat. Die besten Hawker Centres, was Preis UND Qualität angeht, findet man jedoch sicherlich in Chinatown oder den anderen alten Stadtvierteln.
Wenn man Wert auf klimatisierte Räume und ein etwas schöneres Ambiente legt, so gibt es noch die so genannten Foodcourts. Sie sind in fast allen Shopping Malls zu finden, meist im Untergeschoss. Was die Auswahl und Qualität des Essens angeht, so gibt es praktisch keine Unterschiede zu den Hawker Centres, die Preise liegen jedoch durchschnittlich S$1 bis S$2 höher.
Fazit: Auch wenn gelegentlich Flair bzw. Gemütlichkeit fehlen, so sollte ein Besuch in einem Hawker Centre auf jeden Fall auf dem Programm des Singapur-Touristen stehen.
Bereits mehrfach oben erwähnt wurden die Hawker Centres, in denen man eher bodenständiges Essen zu sehr günstigen Preisen bekommen kann. In der Bemühung der Regierung, alles sauber und ordentlich zu machen, wurden die Straßenverkäufer mit ihren kleinen Ständen in diese festen Gebäude verfrachtet. Nimmt der Stadt ein Bisschen des typischen asiatischen Flairs, kommt der Sauberkeit aber sicherlich zugute. So werden die einzelnen Verkäufer regelmäßig auf Sauberkeit etc. kontrolliert. Als grobe Faustregel kann man sagen, dass die Speisen zwischen S$2 und S$5 kosten. Qualitativ gibt es sicherlich Unterschiede, als kleiner Hinweis kann die Länge der Warteschlange gelten. Je länger, desto besser das Essen ...
Das erste was man beim Betreten eines Hawker centres macht, ist folgendes: man sucht sich einen Tisch aus und merkt sich gut die Nummer. Dann geht man zu den einzelnen Ständen und bestellt sich sein Essen unter Angabe der Tischnummer. Bezahlt wird bei der Bedienung, wenn das Essen an den Tisch gebracht wird. Selbstbedienungsläden gibt es auch, sie sind aber eher die Ausnahme
Da in Singapur selten zu Hause gekocht wird, gibt es einen Hawker Centre praktisch an jeder Ecke, auch in den Wohnbezirken. Bei Touristen aufgrund der zentralen Lage beliebt sind im Stadtzentrum in der Nähe der Orchard Road der ‚Newton Circus‚ und am Singapur Fluss das Lau Pa Sat. Die besten Hawker Centres, was Preis UND Qualität angeht, findet man jedoch sicherlich in Chinatown oder den anderen alten Stadtvierteln.
Wenn man Wert auf klimatisierte Räume und ein etwas schöneres Ambiente legt, so gibt es noch die so genannten Foodcourts. Sie sind in fast allen Shopping Malls zu finden, meist im Untergeschoss. Was die Auswahl und Qualität des Essens angeht, so gibt es praktisch keine Unterschiede zu den Hawker Centres, die Preise liegen jedoch durchschnittlich S$1 bis S$2 höher.
Fazit: Auch wenn gelegentlich Flair bzw. Gemütlichkeit fehlen, so sollte ein Besuch in einem Hawker Centre auf jeden Fall auf dem Programm des Singapur-Touristen stehen.
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